Eine Frage der Geschwindigkeit
Eine Frage der Geschwindigkeit
Hallo FCler
Ich schieße im Moment einen 43# Bogen mit Kiefernpfeilen auf 50# gespined.
Die Pfeile haben einen 11/32 Durchmesser und sind mir ehrlich gesagt etwas zu lahm.
Jetzt habe ich gesehen, dass es auch 5/16 Pfeile mit einem Spine von 50# gibt. Meine Frage ist jetzt, ob sich, wenn ich diese Pfeile benutzen würde, eine größere Geschwindigkeit ergeben würde?Wird sich dann auch etwas an dem Flugverhalten ändern?? Das dürfte ja eigentlich nicht der Fall sein, da es der gleiche Spinewert ist.
Hoffe ihr könnt mit meinem Problem etwas anfangen!!!
Danke und lg
Domo
Ich schieße im Moment einen 43# Bogen mit Kiefernpfeilen auf 50# gespined.
Die Pfeile haben einen 11/32 Durchmesser und sind mir ehrlich gesagt etwas zu lahm.
Jetzt habe ich gesehen, dass es auch 5/16 Pfeile mit einem Spine von 50# gibt. Meine Frage ist jetzt, ob sich, wenn ich diese Pfeile benutzen würde, eine größere Geschwindigkeit ergeben würde?Wird sich dann auch etwas an dem Flugverhalten ändern?? Das dürfte ja eigentlich nicht der Fall sein, da es der gleiche Spinewert ist.
Hoffe ihr könnt mit meinem Problem etwas anfangen!!!
Danke und lg
Domo
Wie macht man sich einen Bogen??
Man nimmt ein St?ck Holz und schl?gt alles weg, was nicht wie ein Bogen aussieht.
Man nimmt ein St?ck Holz und schl?gt alles weg, was nicht wie ein Bogen aussieht.
Re: Eine Frage der Geschwindigkeit
die antwort ist ja, auf beide fragen
grüsse
walta
:-)
die 5/16er sind leichter, also auch schneller, dadurch fliegen sie weniger ballistisch. der spine sorgt dafür das die pfeile gerade ins ziel kommen - grob gesagt. schneller werden deine pfeile ausserdem durch leichtere spitzen, kürzere und niedrige befiederung und durch einen gescheindigkeiteszauber ;-)
wurde aber alles schon mehrfach hier im forum erklärt
----------
der keine signatur hat :-)
grüsse
walta
:-)
die 5/16er sind leichter, also auch schneller, dadurch fliegen sie weniger ballistisch. der spine sorgt dafür das die pfeile gerade ins ziel kommen - grob gesagt. schneller werden deine pfeile ausserdem durch leichtere spitzen, kürzere und niedrige befiederung und durch einen gescheindigkeiteszauber ;-)
wurde aber alles schon mehrfach hier im forum erklärt
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der keine signatur hat :-)
Re: Eine Frage der Geschwindigkeit
Der 5/16-Pfeil ist bei gleichem Spine nicht leichter. Da, um das gleiche Biegeverhalten wie der dickere Schaft zu erreichen, das Holz dichter sein muss, ist der Schaft ähnlich schwer. Vergleichswiegungen mit ganzen Schaftpaketen bestätigen das.
Der Luftwiderstand ist etwas geringer, das könnte die Reichweite / Geschwindigkeit erhöhen.
Wenn Du glaubst, dass ein leichterer Schaft bei Dir einen zufriedenstellenden Geschwindigkeitszuwachs bringt, dann teste mal einen vergleichbaren, leichten Carbonschaft. Beachte dabei das notwenige Minimalgewicht für Deinen Bogen, um diesen nicht zu beschädigen.
Steini
Der Luftwiderstand ist etwas geringer, das könnte die Reichweite / Geschwindigkeit erhöhen.
Wenn Du glaubst, dass ein leichterer Schaft bei Dir einen zufriedenstellenden Geschwindigkeitszuwachs bringt, dann teste mal einen vergleichbaren, leichten Carbonschaft. Beachte dabei das notwenige Minimalgewicht für Deinen Bogen, um diesen nicht zu beschädigen.
Steini
Re: Eine Frage der Geschwindigkeit
probier mal normale Fichte die sind auch sehr leicht, das dürfte auch was ausmachen
(mit F. habe ich bis jetzt mit Abstand am wenigsten Pfeilbruch gehabt)
Ausserdem kannst Du noch mit der Befiederung experimentieren, das brigt auch was
(mit F. habe ich bis jetzt mit Abstand am wenigsten Pfeilbruch gehabt)
Ausserdem kannst Du noch mit der Befiederung experimentieren, das brigt auch was
Das ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile
Aristoteles
Keine Ahnung..... aber davon jede Menge
Aristoteles
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-
Juergen Becht
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Re: Eine Frage der Geschwindigkeit
Wenn du die Schäfte mit einem Nocktaper von 11/32 auf 5/16 versiehst,
kannst du 'etwas' Speed aufholen.
Mit ner etwas kleineren Feder kannste evtl. auch noch was machen, aber dafür wird der Pfeil immer sensibler, was Releasefehler betrifft.
Letztendlich bestimmt jedoch die Leistung deines Bogens das ganze.
Lahmer Bogen = Lahmer Pfeil.
kannst du 'etwas' Speed aufholen.
Mit ner etwas kleineren Feder kannste evtl. auch noch was machen, aber dafür wird der Pfeil immer sensibler, was Releasefehler betrifft.
Letztendlich bestimmt jedoch die Leistung deines Bogens das ganze.
Lahmer Bogen = Lahmer Pfeil.
- kra
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Re: Eine Frage der Geschwindigkeit
@Domo, was wiegen deine Pfeile denn? Welche Geschwindigkeit haben sie? Welcher Bogen und welcher Auszug?
Ohne das kann man schlecht Ratschläge geben, weil man nicht weiß, ob sich mit Holzpfeilen überhaupt was machen läßt...
Man sollte immer berücksichtigen, das es um das Gesamtsystem geht. Eine Komponente alleine betrachten bringt meist wenig.
Ohne das kann man schlecht Ratschläge geben, weil man nicht weiß, ob sich mit Holzpfeilen überhaupt was machen läßt...
Man sollte immer berücksichtigen, das es um das Gesamtsystem geht. Eine Komponente alleine betrachten bringt meist wenig.
“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw
– George Bernard Shaw
Re: Eine Frage der Geschwindigkeit
Viele genauere Angaben kann ich leider nicht machen, da ich noch nie die Geschwindigkeit mit einem Chronograph gemessen habe!
Ich schieße einen Hickorybogen der einem Originalfund in Amerika nachempfunden ist. Ich habe ihn nach dem Bogen gebaut der in der Nähe von Sudbury gefunden wurde!
Ich habe einen Auszug von c.a. 29" und der Bogen hat wie oben schon gesagt 45#.
Doch zum Schluss noch mal eine Frage! Wenn dünnere Pfeile mit dem gleichen Spine keinen Geschwindigkeitsvorteil haben, wozu gibt es sie dann??
Gruß von dem etwas verwirrten Dominik
Ich schieße einen Hickorybogen der einem Originalfund in Amerika nachempfunden ist. Ich habe ihn nach dem Bogen gebaut der in der Nähe von Sudbury gefunden wurde!
Ich habe einen Auszug von c.a. 29" und der Bogen hat wie oben schon gesagt 45#.
Doch zum Schluss noch mal eine Frage! Wenn dünnere Pfeile mit dem gleichen Spine keinen Geschwindigkeitsvorteil haben, wozu gibt es sie dann??
Gruß von dem etwas verwirrten Dominik
Wie macht man sich einen Bogen??
Man nimmt ein St?ck Holz und schl?gt alles weg, was nicht wie ein Bogen aussieht.
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-
Elrohir Elensar
- Jr. Member

- Beiträge: 88
- Registriert: 12.08.2006, 20:21
Re: Eine Frage der Geschwindigkeit
Gute Frage 
Ich meine mal irgend wo gelesen zu haben dass man die dünnsten verfügbaren Schäfte bei korrektem Spine nehmen soll. Der Grund stand allerdings nicht dabei. Wobei ich mir 11/32 prima zurecht komme, vor allem mit den getaperten.
Elrohir
Ich meine mal irgend wo gelesen zu haben dass man die dünnsten verfügbaren Schäfte bei korrektem Spine nehmen soll. Der Grund stand allerdings nicht dabei. Wobei ich mir 11/32 prima zurecht komme, vor allem mit den getaperten.
Elrohir
-
Elrohir Elensar
- Jr. Member

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- Registriert: 12.08.2006, 20:21
Re: Eine Frage der Geschwindigkeit
... allerdings lege ich auch keinen Wert auf die letzten paar Fuß Geschwindigkeit ...
Re: Eine Frage der Geschwindigkeit
Ich denke es gibt Schäfte in verschiedenen Durchmessern, weil nicht alle Spinewerte mit einer Dicke sinnvoll darstellbar sind. So gibts z.B. 5/16 Schäfte nur bis ca. 50lbs, dann ist es einfach nötig den dickeren Schaft zu wählen. Oder auf ein festeres, belastbareres Holz umzusteigen, das dann aber in der Regel wieder ein höheres spez. Gewicht hat. Bei Deinen 45lbs ist eben gerade beides möglich, 5/16 und 11/32. Die Qual der Wahl, probiers aus, nicht alles ist in Zahlen erfassbar. Vielleicht "liegen" Dir die 5/16 besser, dann nimm die. Ich empfinde die 11/32 als robuster, in Zahlen belegbar ist das aber nicht.
Steini
Steini
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Re: Eine Frage der Geschwindigkeit
Ja, genau, und der Rest ergibt sich eben!
Um alle erforderlichen Spinestärken abzudecken (20 - 100#), MÜSSEN die Hersteller alle 3 Durchmesser (5/16, 11/32, 23/64) herstellen.
Da Hölzer aber nun mal unterschiedlich sind, kommen dabei eben sowohl mal 5/16 mit 50#, als auch 11/32 mit 30# bei heraus...
...und die werden natürlich verkauft, und nicht weggeschmissen...
Rabe
Um alle erforderlichen Spinestärken abzudecken (20 - 100#), MÜSSEN die Hersteller alle 3 Durchmesser (5/16, 11/32, 23/64) herstellen.
Da Hölzer aber nun mal unterschiedlich sind, kommen dabei eben sowohl mal 5/16 mit 50#, als auch 11/32 mit 30# bei heraus...
...und die werden natürlich verkauft, und nicht weggeschmissen...
Rabe
Re: Eine Frage der Geschwindigkeit
@ Steini
Normal müssten aber die 5/16 Schäfte doch genau die gleiche Stabilität besitzen, wie 11/32. Da wie dich schon oben erwähnt, die Dichte gleich sein muss. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass sie eher abbrechen.
MFG Domo
Normal müssten aber die 5/16 Schäfte doch genau die gleiche Stabilität besitzen, wie 11/32. Da wie dich schon oben erwähnt, die Dichte gleich sein muss. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass sie eher abbrechen.
MFG Domo
Wie macht man sich einen Bogen??
Man nimmt ein St?ck Holz und schl?gt alles weg, was nicht wie ein Bogen aussieht.
Man nimmt ein St?ck Holz und schl?gt alles weg, was nicht wie ein Bogen aussieht.
Re: Eine Frage der Geschwindigkeit
Bei gleichem Spine ist der 5/16 etwas dichter, der 11/32 erreicht den selben "Biegewiderstand" über den größeren Abstand von Druck- zu Zugseite, eben wie beim Bogen selbst.
Was da stabiler ist? Das ist wohl nicht genau festzulegen. Im "richtigen" Winkel auf einen Stein geschossen und bei beiden ist die Spitze weg.

Steini
Was da stabiler ist? Das ist wohl nicht genau festzulegen. Im "richtigen" Winkel auf einen Stein geschossen und bei beiden ist die Spitze weg.
Steini