Man kauft sich Amonsalpeter (Amoniumnitrat), was als Dünger verwendet wird oder Kaliumnitrat, was als Pökelsalz verwendet wird. Davon löst man soviel in Wasser, bis die Lösung gesättigt ist. Damit tränkt man normalen Zellstoff und lässt das ganze trocknen. Das zundert wie Sau.
Beim Kauf größerer Mengen der obengenannten Chemikalien könnte man allerdings unter Verdacht kommen, ein Terrorist zu sein.
Uli
Memento mori!
Gaudeamus igitur, iuvenes dum sumus!
Bekannter von mir hat das LANU angefragt und erhielt dort zur Antwort, dass weder Rohrkolben noch Zunderschwamm geschützt sind. Es wird jedoch um Zurückhaltung beim Sammeln gebeten!
H?te Dich vor dem Zorn des geduldigen Mannes - und bete, niemals der Tropfen zu sein, der sein Fa? zum ?berlaufen bringt!
" ... einer der häufigsten und wirtschaftl. wichtigsten konsolenbildenden Holzzerstörer in den Laubwäldern der gemäßigten Zone. Ruft intensive Weißfäule ... hervor." (Lexikon der Forstbotanik, 1992); also, da sollte es wohl keine Probleme von wegen unter Schutz und so geben.
Zumal man ja auch keine großen Quantitäten braucht. Als Zunder direkt habe ich das Zeug noch nicht verwendet, benutze es aber, in Pyramidenform, als Dochte in meinen Oseberg - Lampen für Draußen und als Werkstattbeleuchtung - da hält ein suppenteller - großes Stück als Ausgangsmaterial jahrelang.
Man sammelt ja eh nur den Fruchtkörper, dem Pilzchen, das IM STAMM wohnt, ist das relativ Rille.
Vom Dochte herstellen weiß ich, daß man sich bei der Verarbeitung besser ein bissel beeilt; ist der Bursche erstmal richtig trocken, muß man schon ganz schön hinlangen.
Wenn man`s als Zunder zerrubbeln will, kann das aber wieder ganz anders sein.
In meinem A - Feuerzeug habe ich ein Fetzchen verkohltes Leinen und Birkenpapier; ehrlicherweise muß ich aber sagen, daß ich das Ding bloß als Show habe ( Ausschlag, sowas zu bauen, war, daß ich Lust hatte, einen Feuerschläger zu schmieden ) ; im täglichen Leben nehme ich mein Zippo.
Dann laßt`s mal tüchtig brennen - auf viele gute Feuer dies Jahr.
Gruß.Bogensee.
Ich hab jetzt ein bisserl recherchiert, wie ich meinen Zunderschwamm am besten verarbeiten soll... alle legen ihn in Nitrat ein. Salpeter oder Pisse. Sollte das wirkich nötig sein, werde ich wohl Brennesseljauche nehmen. Ist leichter zu beschaffen als Salpeter und nicht so bäääääh wie Pisse.
Aber ich will den Zunder ja gar nicht verheizen, ich will ja aus dem Trama diese filzartige Masse gewinnen und mir einen neuen Hut daraus machen! Kann mir jemand sagen, wie das genau funktioniert? Alle Rezepte im Internet beziehen sich nur auf Zunder zum Feuerschlagen. Da seh ich ein, daß Nitrat dienlich ist, aber nur für den Filz???
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Mfg Georg
Zuletzt geändert von captainplanet am 02.04.2012, 17:03, insgesamt 1-mal geändert.
hallo !!
der beste zunder wächst auf alten birkenbäumen !
hab ihn immer genommen am ostersamtag für das weihfeuertragen !
zuerst natürlich schön trocknen , und glüht dann mit wenig luftzufuhr immer weiter !
lg. konni
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