Ihr wißt ja, ich bin ein Fan vom zügelosem Reiten von Hufschlagfiguren - weshalb habe ich es mir nur so schwer gemacht? - der Bogenschütze braucht einen sicheren Stand der entspricht dem Sitz beim Reiter.
Doch was tun, wenn das Pferd nicht so mitmacht, wie du es dir vorstellst, sich permanent die Aufgabenstellungen ändern, Korrektur des Pferdes, Korrektur der Hilfen, Korrektur des Einnockens, Korrektur der Haltung, Korrektur der Richtung, Korrektur des Release, Korrektur der Korrektur.... :-(
Ach wieviel einfacher war es noch beim Geradeausgallopieren, einen ganzen Haufen Korrekursorgen gab es garnicht, du hattest sie noch nicht einmal in Erwägung gezogen, dass es sie überhaupt geben könnte.
So ganz langsam dämmert mir, weshalb berittene Bogenschützen keine Wunderwaffe der Steppennomaden waren, sondern verdammt harte Korrekturarbeit. Doch wer ist heute noch bereit sich solchen Anforderungen zu stellen? Welche Zukunft hat dieser Sport, wer will sich das leisten, die viele Zeit, die Pferde, die vielen Irrtümer, die ständige Korrektur seiner selbst?
