Reflexbogen Tibetan Qinghai

Fragen zu Boegen zum Bogenschiessen. Keine Fragen zum Bogenbau.
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Ralph
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Reflexbogen Tibetan Qinghai

Beitrag von Ralph » 16.12.2019, 21:19

Tibetisch - mandschurischer Bogen "Tibetan Qinghai" von Zhang Li / Ali Bow (Ausführung laminiert).

WS - Tibetan Qinghai - aufgespannt rueckenseitig klein.jpg
WS - Tibetan Qinghai - aufgespannt bauchseitig - klein.jpg
Mehr dazu

hier
"Timur spricht:
Was ? Ihr missbilliget den kräftigen Sturm
Des Übermuts, verlogne Pfaffen!
Hätt' Allah mich bestimmt zum Wurm,
So hätt' er mich als Wurm geschaffen." - Goethe, West-östlicher Diwan, Buch Timur

Ralph
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Re: Reflexbogen Tibetan Qinghai

Beitrag von Ralph » 18.12.2019, 14:10

Vielleicht hätte ich zusätzlich zum Link dazu etwas Zusammenfassendes schreiben sollen... ::)

Daher vielleicht insoweit:

Ein sich an traditionellen Vorbildern orientierender Bogen mit entsprechendem Auszugs- und gutem Schussverhalten, der aufgrund seiner Leistungsfähigkeit ambitionierten, fortgeschrittenen Schützen, die sich dem Schießen von Bogen mandschurischer Tradition verschrieben haben und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten verbessern wollen sowie dahingehend eine Herausforderung suchen, empfohlen werden kann.
"Timur spricht:
Was ? Ihr missbilliget den kräftigen Sturm
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Hätt' Allah mich bestimmt zum Wurm,
So hätt' er mich als Wurm geschaffen." - Goethe, West-östlicher Diwan, Buch Timur

artishocca
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Re: Reflexbogen Tibetan Qinghai

Beitrag von artishocca » 29.12.2019, 17:58

Hallo Ralph,
ich danke dir für die Informationen, sowie für dein Führen der Internetseite Chinese Archery, durch die man wirklich sehr viel erfahren kann.
Allerdings hätte ich jetzt eine Frage zu einem anderen Produkt.
Was hälst du von den neuen oak ridge-bögen, insbesondere von den "Reiterbögen" ?
Könnte solch ein Bogen einem Windfighter Konkurrenz machen?
Er wäre für mich, auf Grund des niedrigen Preises, als Zweitbogen interessant.

Ralph
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Re: Reflexbogen Tibetan Qinghai

Beitrag von Ralph » 30.12.2019, 10:06

Hallo artishocca,

danke bzgl. der Webseite.

Was die Bogen von Oak Ridge angeht, wäre es für alle Beteiligten unfär, meinerseits etwas dazu zu sagen, da ich diese momentan nicht kenne. Mutmaßungen halte ich ich nicht für angebracht.
Im Januar hätte ich jedoch die Möglichkeit, mir mal ein oder zwei davon anzusehen und probezuschießen. Dann würde ich einmal meinen Eindruck schildern können - wenn Dir das zeitlich gesehen ausreichen würde.

Eine Sache kann aber hinsichtlich des Materials im Vergleich zum Windfigther gesagt werden:
Der Windfigther besteht - abgesehen von den Wurfarmenden - aus einer Fiberglas-Carbon-Mischung. Diese ist definitiv weniger anfällig gegen mechanische Beschädigungen als die Bambus-Holz-Glas-Komposition der Oak-Ridge-Bogen.

Will heißen, man kann den Windfigther schon etwas rüder behandeln - runterfallen lassen, (vor Wut) wegschmeißen, aus Versehen anecken - ist kein Problem. Habe daher auch schon arg ramponierte Bogen dieser Marke gesehen. Ist eine Art "Sorglos-Umgangsbogen". Das sollte man mit laminierten Bogen wie den angesprochenen von Oak so nicht machen.
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Re: Reflexbogen Tibetan Qinghai

Beitrag von artishocca » 03.01.2020, 16:58

Hallo Ralph,
vielen vielen Dank für Deine umfassende Meinung und Dein Wissen.
Es freut mich, dass Du Dir die Zeit genommen hast.
Eventuell ist ein zweiter Bogen im Sommer fällig; d.h. , wenn Du jetzt im Januar die Möglichkeit,
ihn zu testen wahrnimmst, ist das super.
Und so bin ich gespannt, was Du zu berichten hast.

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