Tiller eines im Griff biegenden Bogens
Verfasst: 27.01.2008, 11:25
Hallo!
Ich arbeite an einem Bogen, der sich im Griff biegen soll. Er ist aus Esche, das Profil sollte D-förmig, aber etwas breiter als dicker sein. Ich habe mit einem sechseckigen Querschnitt gearbeitet und zum Schluß abgerundet, sehr D-förmig ist das allerdings nicht geworden. Dazu hätte ich früher mit dem Abrunden beginnen müssen, da habe ich einfach den richtigen Zeitpunkt verpasst. Beim nächsten Mal arbeite ich jedenfalls fünfeckig. Die Endmaße sind 3 cm Breite und 2,3 cm Dicke im Griff und 1,8 cm Breite und 1,4 cm Dicke am Ende des biegenden Bereichs. Die Abnahme in Breite und Dicke ist dabei über die ersten 10 cm in jeder Richtung ab Griffmitte etwas schwächer als auf den restlichen 70 cm.
Im Auszug von ca. 32" (siehe Bild 1) hat er etwa 55#, kommt drauf an, wie genau die Zugwaage ist. Sie geht nämlich nur bis 25kg, also steht bei Vollauszug der Zeiger am Ende der Skala an.
Das eigentliche Problem ist die Biegung im Griff. Wie groß soll die Biegung dort sein? Mir kommt der Griff schon sehr dünn vor, aber wirklich biegen tut sich da noch nicht viel.
Ab welcher Auszugslänge sollte den die Biegung im Griff beim Tillern beginnen? Ich bin so vorgegangen, daß ich mich im Laufe des Tillern von den Wurfarmen zur Mitte hin vorgearbeitet habe. Dabei dürfte ich wohl zu stark gezogen haben, denn der Bogen hat abgespannt was von einer Banane. Ich habe ihn allerdings nie über die 55# aufgezogen.
Und letzte Frage, wie ist das mit dem kreisförmigen Tiller gemeint? Ich habe das so interpretiert, der Bogen auf einem Kreis mit Mittelpunkt im Auszugspunkt liegen soll. Davon bin ich (siehe Bild 2) aber weit entfernt, obwohl mir die Biegung schon arg rund vorkommt.
Bild 1
Bild 2
Daniel
Ich arbeite an einem Bogen, der sich im Griff biegen soll. Er ist aus Esche, das Profil sollte D-förmig, aber etwas breiter als dicker sein. Ich habe mit einem sechseckigen Querschnitt gearbeitet und zum Schluß abgerundet, sehr D-förmig ist das allerdings nicht geworden. Dazu hätte ich früher mit dem Abrunden beginnen müssen, da habe ich einfach den richtigen Zeitpunkt verpasst. Beim nächsten Mal arbeite ich jedenfalls fünfeckig. Die Endmaße sind 3 cm Breite und 2,3 cm Dicke im Griff und 1,8 cm Breite und 1,4 cm Dicke am Ende des biegenden Bereichs. Die Abnahme in Breite und Dicke ist dabei über die ersten 10 cm in jeder Richtung ab Griffmitte etwas schwächer als auf den restlichen 70 cm.
Im Auszug von ca. 32" (siehe Bild 1) hat er etwa 55#, kommt drauf an, wie genau die Zugwaage ist. Sie geht nämlich nur bis 25kg, also steht bei Vollauszug der Zeiger am Ende der Skala an.
Das eigentliche Problem ist die Biegung im Griff. Wie groß soll die Biegung dort sein? Mir kommt der Griff schon sehr dünn vor, aber wirklich biegen tut sich da noch nicht viel.
Ab welcher Auszugslänge sollte den die Biegung im Griff beim Tillern beginnen? Ich bin so vorgegangen, daß ich mich im Laufe des Tillern von den Wurfarmen zur Mitte hin vorgearbeitet habe. Dabei dürfte ich wohl zu stark gezogen haben, denn der Bogen hat abgespannt was von einer Banane. Ich habe ihn allerdings nie über die 55# aufgezogen.
Und letzte Frage, wie ist das mit dem kreisförmigen Tiller gemeint? Ich habe das so interpretiert, der Bogen auf einem Kreis mit Mittelpunkt im Auszugspunkt liegen soll. Davon bin ich (siehe Bild 2) aber weit entfernt, obwohl mir die Biegung schon arg rund vorkommt.
Bild 1
Bild 2
Daniel
