Der große Plumps!
Verfasst: 06.07.2007, 10:45
Reden wir mal darüber: Es soll ja Bogenreiter geben, die noch nie vom Pferd gefallen sind. Ebenso gibt es normalerweise sattelfeste Pferdemeisterinnen, die auch schon unfreiwillig den Boden geküst haben. 
Hier können wir Erfahrungen austauschen: Wie war die Situation, was ist passiert, was muss man beachten, was kann man besser machen oder ganz einfach: Wie bleib ich im Sattel?
Ich beginne mal mit meinem "großen Plumps", d.h. in voller Montur mit Bogen, Köcher, Pfeilen: Mittlerweile habe ich den Michel (Reitschulpferd) ans Bogenreiten gewöhnt. Unter Aufsicht der Reitlehrerin galoppierte ich die lange Bahn der Hallenlängsseite und schoss meine Pfeile auf das Ziel in Hallenmitte. Michel spielte wunderbar mit; er ist das geborene Bogenreitpferd. Nun war Kalinka an der Reihe, mit Pfeil und Bogen Bekanntschaft zu machen. Sie ist eine erfahrene Stute, die so leicht nichts schocken kann: Spraydose, kleine Holzbrücke zum Drüberreiten, massenhaft Bremsen, Pferdefresser im Wald alles kein Problem. Ich zeigte ihr die Ausrüstung zum Beschnüffeln, o.k., akzeptiert, ich schoss Pfeile neben ihren Kopf ab, während sie ruhig am Führseil dastand. Ich ließ den Bogen klingen aus dem Sattel im Stand und schoss meinen ersten Pfeil – rums, Panik! Sie sprang ums Eck und ich verlor schon etwas meiner Balance, dann kamen einige Galopp-Sprünge im Bockelformat und ich rutschte im Sattel nach hinten, ein letzter Bockler und ich musste meinen korrekten reiterlichen Sitz aufgeben
– Abflug. Ich hoffte auf „weiche“ Landung. Es wurde eine weiche Landung – die vielen Regenfälle im Juni 2007 hatten den Boden des Reitplatzes stark aufgeweicht. Ich landete aufs Gesäß und dem unterem Rückenbereich, dabei zur Hälfte auf den Bogenköcher. Ich weiß bis heute nicht, was ich mit dem wertvollen Bogen getan hatte: festgehalten oder weggeworfen und gleich wieder eingesammelt, keine Ahnung. Jedenfalls überlebten Pferd, Reiter und Material diesen Sturz relativ unbeschadet. Selbst der Rücken-Köcher mit Pfeilen blieb heil, ich konnte es kaum glauben.
Ich kann noch erwähnen, dass ich aus pädagogischen Gründen sofort wieder in den Sattel stieg, sogar mit Bogen. Allerdings ließ ich das Pfeileschießen erst mal bleiben.
Hier können wir Erfahrungen austauschen: Wie war die Situation, was ist passiert, was muss man beachten, was kann man besser machen oder ganz einfach: Wie bleib ich im Sattel?
Ich beginne mal mit meinem "großen Plumps", d.h. in voller Montur mit Bogen, Köcher, Pfeilen: Mittlerweile habe ich den Michel (Reitschulpferd) ans Bogenreiten gewöhnt. Unter Aufsicht der Reitlehrerin galoppierte ich die lange Bahn der Hallenlängsseite und schoss meine Pfeile auf das Ziel in Hallenmitte. Michel spielte wunderbar mit; er ist das geborene Bogenreitpferd. Nun war Kalinka an der Reihe, mit Pfeil und Bogen Bekanntschaft zu machen. Sie ist eine erfahrene Stute, die so leicht nichts schocken kann: Spraydose, kleine Holzbrücke zum Drüberreiten, massenhaft Bremsen, Pferdefresser im Wald alles kein Problem. Ich zeigte ihr die Ausrüstung zum Beschnüffeln, o.k., akzeptiert, ich schoss Pfeile neben ihren Kopf ab, während sie ruhig am Führseil dastand. Ich ließ den Bogen klingen aus dem Sattel im Stand und schoss meinen ersten Pfeil – rums, Panik! Sie sprang ums Eck und ich verlor schon etwas meiner Balance, dann kamen einige Galopp-Sprünge im Bockelformat und ich rutschte im Sattel nach hinten, ein letzter Bockler und ich musste meinen korrekten reiterlichen Sitz aufgeben