Wenn ich die unterschiedlichen Beschreibungen so lese, merke ich, wie schwierig es für einen Veranstalter sein muss es *allen* recht zu machen
Sooo schlecht/schwer gestellt fand ich den Parcours nicht, wie es Trollmanns Bericht rüberkommt, für mich hat manchmal das Verhältnis von Zielgröße zur Entfernung nicht ganz gestimmt (wenn die Gänse weiter weg stehen als der stehende Bär

)- aber es war auch mit einem 35 Pfund Holzbogen alles treffbar (meine Nuller hab ich bis auf 1 Ausnahme an 18-Meter Standard-Schüssen eingefahren, dto. die 4er). Und ehrlich gesagt: Turniere bei denen ich mich nur ins Unterholz verkriechen muss, um dann einen Pfeil auf ein Mini-Tier zu zupfen, finde ich auch nicht immer prickelnd. Von daher habe ich Schüsse wie auf die beiden Steinböcke einfach nur genossen.
Und sicherlich gilt für den Kinderpflock ähnliches wie eingangs geschrieben: Wir hatten ein Kiddi mit Pinvisier in der Gruppe, und für den war der Pflock fast zu anspruchslos, was dann auch wieder nicht optimal war. Ich denke, einen guten Parcour zu stecken, ist immer ein Kompromiss, den man finden muss, dazu gehört Erfahrung.
Die Staus hingegen waren nervig

. An zwei Stellen (nämlich von Scheibe 3 bis 12 und von 19 bis 24) standen wir mehr und warteten, warteten, warteten. Hier hat sich die wirklich einzige Schwäche des Parcour offenbart: Dass er nämlich zu *eng* war. Sicherlich nicht im ständigen Parcour, mit 200 Leuten drauf schon. Wenn nämlich 3 Gruppen a 7 Leute warten, dass sie dran kommen, und die Scheiben zum Teil nur einige Meter von einander weg stehen, schafft es die vierte kaum noch, aus der Schussbahn zu kommen. An manchen Stellen war es für die nachfolgende Gruppe auch nicht unbedingt einsehbar, dass die aktuelle Gruppe gerade am Schießen ist. Aber auch hier muss ich sagen: Als wir ans Doping kamen, wurden wir explizit gefragt, wie wir es denn gefunden haben, was nicht so gut und verbesserungswürdig ist - von daher werden sie es das nächste Mal bestimmt besser machen
@ Nordwandclimber: Ich glaube an die Absperrung hat sich niemand wirklich gehalten ....
Und wirklich kritikwürdig fand ich eigentlich nur Mitschützen und ihr hmm, stranges Verhalten. Zum Beispiel die, deren Kippen ich aufgesammelt habe, obwohl Rauchverbote herrschte und der Wald furztrocken war. Und über ein paar andere auch noch, über die ich mich hier besser ausschweige
Fazit: Guter Tag, neue Impressionen, neue Sichtweisen, neue Leute.
lg
gb