dynamischer Spine
Verfasst: 19.10.2005, 08:00
Hallo Leute!
Ich finde die gebräuchlichen Spinewertangaben bei Pfeilschäften nicht sehr aussagekräftig.
Der dynamische Spine wird außer dem statischen Spinewert durch viele Faktoren beeinflußt, wie Schaftlänge, Spitzengewicht, Nockengewicht, Gewicht der Befiederung,... (mehr fällt mir nicht mehr ein)
Ich denke deshalb schon einige Zeit darüber nach wie man das alles mit einbeziehen kann.
Meines Wissens verhält es sich so:
- statischer Spinewert erhöhen --> dyn. Spine wird größer
- längerer Schaft --> dyn. Spine wird kleiner
- Gewicht an der Pfeilspitze erhöhen --> dyn. Spine wird niedriger
- Gewicht am Pfeilende erhöhen --> dyn. Spine wird höher
Der statische Spinewert wird normalerweise so gemessen, daß der Schaft auf 2 Halterungen liegt, die 28" voneinander entfernt sind, und in der Mitte mit 2 Pfund belastet wird. Der Spinewert wird dann über die Durchbiegung bestimmt.
Heute morgen im Zug hatte ich dann folgende Idee:
Den Spinewert des Pfeils zwischen Schwerpunkt und Nocke messen.
Dadurch werden die oben genannten Faktoren berücksichtigt:
- statischer Spine erhöhen -> dyn Spine wird größer
- längerer Schaft --> Schwerpunkt wandert nach vorne, dyn. Spine wird kleiner
- Gewicht an Pfeilspitze wird größer --> Schwerpunkt wandert nach vorne, dyn. Spine wird kleiner
- Gewicht am Pfeilende erhöhen --> Schwerpunkt wandert nach hinten, Spine wird kleiner
Der so gemessene Werkt könnte dann (immer nur für einen Bogen) in etwa konstant sein.
Ich habe auch keine Ahnung wie sich getaperte bzw. gebarrelte Schäfte auswirken, aber ich denke das wird dadurch auch berücksichtigt, da dadurch, je nach tapern bzw. barreln der Schwerpunkt beeinflußt wird.
Wie gesagt, das ist erst mal nur eine Idee und ich bin gespannt was ihr davon haltet.
Wenn ihr noch weitere Faktoren kennt, die den dynamischen Spine beeinflussen, dann lasst es mich bitte wissen.
Viele liebe Grüße,
Matthias
Ich finde die gebräuchlichen Spinewertangaben bei Pfeilschäften nicht sehr aussagekräftig.
Der dynamische Spine wird außer dem statischen Spinewert durch viele Faktoren beeinflußt, wie Schaftlänge, Spitzengewicht, Nockengewicht, Gewicht der Befiederung,... (mehr fällt mir nicht mehr ein)
Ich denke deshalb schon einige Zeit darüber nach wie man das alles mit einbeziehen kann.
Meines Wissens verhält es sich so:
- statischer Spinewert erhöhen --> dyn. Spine wird größer
- längerer Schaft --> dyn. Spine wird kleiner
- Gewicht an der Pfeilspitze erhöhen --> dyn. Spine wird niedriger
- Gewicht am Pfeilende erhöhen --> dyn. Spine wird höher
Der statische Spinewert wird normalerweise so gemessen, daß der Schaft auf 2 Halterungen liegt, die 28" voneinander entfernt sind, und in der Mitte mit 2 Pfund belastet wird. Der Spinewert wird dann über die Durchbiegung bestimmt.
Heute morgen im Zug hatte ich dann folgende Idee:
Den Spinewert des Pfeils zwischen Schwerpunkt und Nocke messen.
Dadurch werden die oben genannten Faktoren berücksichtigt:
- statischer Spine erhöhen -> dyn Spine wird größer
- längerer Schaft --> Schwerpunkt wandert nach vorne, dyn. Spine wird kleiner
- Gewicht an Pfeilspitze wird größer --> Schwerpunkt wandert nach vorne, dyn. Spine wird kleiner
- Gewicht am Pfeilende erhöhen --> Schwerpunkt wandert nach hinten, Spine wird kleiner
Der so gemessene Werkt könnte dann (immer nur für einen Bogen) in etwa konstant sein.
Ich habe auch keine Ahnung wie sich getaperte bzw. gebarrelte Schäfte auswirken, aber ich denke das wird dadurch auch berücksichtigt, da dadurch, je nach tapern bzw. barreln der Schwerpunkt beeinflußt wird.
Wie gesagt, das ist erst mal nur eine Idee und ich bin gespannt was ihr davon haltet.
Wenn ihr noch weitere Faktoren kennt, die den dynamischen Spine beeinflussen, dann lasst es mich bitte wissen.
Viele liebe Grüße,
Matthias