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Vergleich Hobelladen
Verfasst: 30.09.2005, 17:32
von holsche
Hallo,
Gibt es inzwischen Vergleiche der beiden käuflichen Pfeilschafthobelladen von
Pfeilgeräte Brandt - wie in TB vorgestellt, und dem Modell von
www.arrow-tec.de
ich seh auf der website erstmal keine offensichtlichen Unterschiede, wundere mich ein bisschen, da mir so war, als hätte Saur (arrow-Tec) das eigene Produkt schützen lassen... ?
na wurscht..
Wer hat denn schonmal mit einer der beiden Laden gearbeitet?
RE: Vergleich Hobelladen
Verfasst: 30.09.2005, 21:55
von Archiv
Original geschrieben von holsche
na wurscht..
Wer hat denn schonmal mit einer der beiden Laden gearbeitet?
Ich nicht. Aber damit geliebäugelt. Der Preis hat mich jedoch letztlich zu sehr abgeschreckt. Die Eigenbauversion, die ich nun verwende, hat ein Zehntel (Hobel inkl.) gekostet und funzt perfekt.
(Um Dir die Entscheidung etwas zu erschweren...)

Verfasst: 30.09.2005, 22:13
von holsche
ist das die Version, die hier als Baubeschreibung existiert?
Wenn nicht, dann wären mehr Infos hilfreich, oder?
Was wohl für die Arrow-tec sprechen sollte, ist, das sie quasi Grundgerät für weitere Erweiterungen (2 und 4-fach- Spleiß) ist.
Mir geht es auch nicht unbedingt darum, das sich alles irgendwie mit entsprechendem Zeit- und Geldaufwand (meinerseits beides ziemlich knapp) basteln ließe - da scheint eine einmalige Ausgabe, die modulartig erweitert alle nötigen Schaftarbeiten ermöglicht nicht die dümmste Idee zu sein....
RE:
Verfasst: 30.09.2005, 22:25
von Archiv
Original geschrieben von holsche
ist das die Version, die hier als Baubeschreibung existiert?
Nein, es ist ein Eigenentwurf. Ich kann aber gern ein paar Fotos schießen und eine Beschreibung verfassen (nächste Woche).
Original geschrieben von holsche
...da scheint eine einmalige Ausgabe, die modulartig erweitert alle nötigen Schaftarbeiten ermöglicht nicht die dümmste Idee zu sein....
Zweifellos! Die Idee ist natürlich genial, hat nur einen Haken: den Preis. Wenns billiger gewesen wäre, hätte ich mir ein solches Teil gekauft, definitiv.
Das gleiche gilt auch für andere Maschinchen wie Spinetester oder Crester...
Verfasst: 30.09.2005, 22:35
von holsche
Na das wär doch mal was...
Da bin ich gespannt, und freu mich drauf...
Denn ich will die nächste Saison ohne "Kauf-Schäfte" überstehen... selberhobeln, und endlich die pralle Pfeilbruchtonne per Spleiß wiederbeleben.... das ist geplant...
... und der Winter (in dem ja immer alles gemacvht wird... hahaha)... ist mit Sicherheit wieder schneller vorbei als gedacht.
Schönes Wochenende...
Der Holsch
Verfasst: 30.09.2005, 23:24
von Archiv
Danke, wünsche das Gleiche!
Eins noch: meine Hobellade ist nur zum Tapern bzw. Barreln von Schäften geeignet, um Vierkantleisten rund zu hobeln, müsste sie modifiziert werden. Aber wenn man schon selbst werkelt, sollte auch das kein Problem sein.
Verjüngung bei gebarrelten Schäften?
Verfasst: 01.10.2005, 13:56
von Chris Yarbrough
Wie stark sollten gebarrelte Schäfte sich eigentlich verjüngen, damit man den Flug-verbessernden Effekt erreicht? Wie groß sollte der Durchmesser in der Mitte und an den Enden sein?
Das Teil
Verfasst: 01.10.2005, 15:34
von Trebron
von Sauer habe ich gekauft und bin sehr zufrieden.
Da ich nur gebarrelte Schäfte schieße und das selbst mache, ist die Lade schon häufiger im Einsatz.
Auch bei meiner Pfeilreparatur, wenn die verwendeten Schaftteile etwas unterschiedlich im Durchmesser sind, kommt sie zum Einsatz.
Beim Hobel bin ich vorsichtig. Wenn die Jahresringe im Schaft schräg laufen, hobelst Du auf einer Seite "gegen den Wuchs" und das reißt u.U. Fasern aus, wenn nicht schlimmer.
Da habe ich mir einen Schleifklotz gebastelt,
mit grobem Schmirgel beklebt, aber so, dass es nur zwischen der Führung schmirgelt
Auf beiden Seiten mit unterschiedlicher Körnung beklebt, geht das besser als der Hobel.
Also ich möchte das Teil nicht mehr missen, egal ob gekauft, oder nachgebaut.
Gruß
Trebron
RE: Verjüngung bei gebarrelten Schäften?
Verfasst: 01.10.2005, 15:39
von Trebron
Original geschrieben von Ulrich vom Fliedeland
Wie stark sollten gebarrelte Schäfte sich eigentlich verjüngen, damit man den Flug-verbessernden Effekt erreicht? Wie groß sollte der Durchmesser in der Mitte und an den Enden sein?
Kaufe Dir das neueste Heft von Traditionell Bogenschießen, da steht alles über das barreln und tappern drin.
Meine Schäfte sind 11/32 und vorn und hinten auf 5/16tel verjüngt. Verhältnis: vorne 1/3 nach hinten 2/3, so dass der Schwerpunkt automatisch weiter vorne liegt.
Gruß
Trebron
Barrel-Stärke
Verfasst: 02.10.2005, 15:47
von holsche
Laut Saur favorisiert er den Barrel sogar noch etwas stärker, als auf 5/16, vom 11/32 Vollschaft ausgehend...
Er hat sich von Kümmerle passend dazu eine extra "Mini-Barrel" Spitze machen lassen, und die hat 6,8mm und 70 grain...
Somit wohl die genaue Mitte zwischen Barrel - Vorteil und erhöhtem Bruchrisiko....hatte schon längere Telefongespräche mit dem Mann, und der weiß augenscheinlich ziemlich genau, was er tut.
Mir ging es halt nur um eventuell konstruktive Unterschiede zu Brandt, bzw. um andere Anwendungsbereiche der beiden Modelle.
Grundsätzlich sollte man ja auch die Leistung eines Anbieters respektieren, wenn er ein solches Gerät "serienreif " für viele Anwendungsbereiche macht.
Reines Abkupfern kann nicht der Plan sein, wenn man sich ansonsten ärgert, wenn all die kleinen Handwerksbetriebe durch Fernostplagiate und Handelsketten plattgemacht werden... aber ich schweife ab...
der Holsch