Frage bzgl Spine

Technik und praktische Umsetzung
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syn
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Frage bzgl Spine

Beitrag von syn » 08.02.2016, 11:10

-gelöscht/erledigt-
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Daumentechnik, 36# Reiterbogen (Osmane, auf 32" gezogen final 42#)

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syn
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Re: Frage bzgl Spine

Beitrag von syn » 08.02.2016, 17:40

sorry, ich war verunsichert und hatte meinen Post zuvor gelöscht - Jetzt habe ich das ganze nochmal durchgedacht...

Ich schiesse einen "schwachen" Reiterbogen und ziehe den auf knapp unters/hinters Ohr, das sind bei mir 32 inch und knapp 40 Pfund. lt den "Spineorakeln" im Netz wird ein Reiterbogen mit dem Selfbow gleichgestellt, falls damit gemeint ist das beide kein Bogenfenster haben mag das stimmen. Von der Bauart einen Reiterbogen mit einem Selfbow zu vergleichen finde ich, der ich auch mehrere Selfbows selber besitze/schiesse sehr gewagt...

lt den oben erwähnten Orakeln werden auf meinen Reiterbogen - Pfeile mit 11/32, 100gn, 32inch, Fastflight
als Selfbow mit 55 Spine
und als "reflex/deflex langbogen" (ich weiss auch die Kategorie hinkt ;-) als 67.5er Spine ausgegeben.

Ich habe vor ca einem Jahr die dreh-kip Technik vom Stefan inkl eindrehen der Nocke mit dem Daumenring angefangen. Dabei sind mir regelmäßig alle Pfeile in der Scheibe zerbrochen. Ich habe mit 40er Spine losgetestet und erst mit 65er Spine blieben die Pfeile gerade und der Pfeilbruch blieb aus. Das würde den reflex/deflex langbogen aus dem Pfeilorakel untermauern ;-)

Nun habe ich aus jux, meine alten 5/16, 40er Spine Pfeile letztens wieder geschossen und musste feststellen das diese kaum noch schief in der Scheibe stecken bzw Pfeilverlust gabs gar keinen mehr...

Jetzt würde mich interessieren ob ihr Euch in die Sache eindenken könnt und ob Ihr mit Tips oder Kriterien für einen "idealen" Pfeil geben könnt ? Ich denke auch schon über einen Rohschafttest nach, aber das Feld ist mir irgendwie zu weit bei möglichen 35 bis 65 Spine... Kann man das irgendwie eingrenzen ?

Über Antworten würde ich mich freuen, danke Euch
Niels
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grumpf
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Re: Frage bzgl Spine

Beitrag von grumpf » 08.02.2016, 18:56

Na dann versuche ich es mal mit einer Antwort.

Also die einfachen Spine Orakel sind schwierig. Da kannst Du auch den Reiterbogen als Recurve annehmen.
So nun zu Deinem Problem das Deine Pfeile jetzt unanbhängig vom Spine gerade stecken lässt eine bessere Technik als vor einem Jahr schließen.
Nach meiner Erfahrung schwänzeln steifere Pfeile bei Deiner Technik weniger als weiche, deshalb waren Deine 65# Pfeile vermutlich auch schon letztes Jahr gerade. Diese dürften nur immer am Bogen etwas angeschlagen sein.

Warum sind die 40# Pfeile an der Scheibe zerbrochen?
Gute Frage, hast Du auf kurze Entfernung (5 bis 10m) geschossen? Bei dieser Entfernung haben sich bei schlechter Technik die Pfeile durch die Federn noch nicht ausreichend stabiliesiert und sie schlagen schräg in der Scheibe ein. Die vordere Hälfte wird abgebremst, kann nicht mehr schwingen und wird von der Scheibe festgehalten, die hintere hat noch Energie zum Pendeln. Da macht es dann knack (eigene Erfahrung).

Steifer Pfeile stabilisieren besser und sind stabiler (unempfindlicher). Dies erkauft man sich mit einem höheren Pfeilgewicht.

Weiche Pfeile sind bei gleicher Holzsorte in der Regel leichter, dafür gehen sie schneller kaputt. ;D

Welchen Pfeil nun nehmen? Weich? Mittel? Steif?
Wenn bei Dir alle Pfeil Spine unabhängig auf unterschiedlichen Entfernungen gerade im Ziel stecken hast Du die Qual der Wahl. Nach meiner Erfahrung so aus dem Bauch 45-50# mit 80gn Spitze und max. 5" Feder aber nicht zu hoch.

Ich schiesse auf meinem Bogen 47#@29" Auszug Pfeile mit einem Spine 50-55# und 80gn Spitzen und bin damit zufrieden.
Wichtig ist nur das Deine Pfeile im Satz ungefähr das gleiche Gewicht haben (max. +/- 15gn) und den gleichen Spine (max. +/- 2,5#). ;)

VG Jens


VG Jens
Beim Bogenschießen sollte auf geeignete Kleidung geachtet werden. ;)

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