einfache Messerscheide mit Rohautinnenleben
Verfasst: 20.04.2013, 19:04
Vor etwas - ähm - längerer - räusper - Zeit hatte ich das Glück in den Besitz eines der sagenumwobenen Metallsäge-Klingen-Messer von Mike zu kommen. Lange Zeit lag es auf meinem Schreibtisch und flehte mich sehnsüchtig an im eine Scheide zu machen. Nach langem nachdenken hatte ich endlich einen Plan und eine Idee und die Zeit sie umzusetzen.
Das Messer ist vor allem eins: lang und sehr scharf und zweischneidig und sehr gefährlich. Ja, ok, das sind jetzt vier Sachen, bitte nicht kleinlich sein. Also hatte die Scheide verschiedene Anforderungen zu erfüllen:
Sie musste schnittfest sein und das Messer sicher halten. Deshab hab ich der Scheide, die an sich aus einer alten Lederhose gemacht wurde, ein Innenleben aus Rohaut verpasst. Die Rohaut war ein ehemaliger Kaukonchen für Hunde. Eines von den größeren Stücken. Die kann man gut verformen und sind nachher hart und absolut schnittfest. Weiters bleibt es leicht flexibel und hält das Messer sicher in der Halterung. Damit kann man Kopfstehen (wenn man es kann) und es fällt sicher nicht heraus.
Bei bauen habe ich ein paar Fotos gemacht - vielleicht will ja jemand etwas ähnliches machen.
Als erstes wird der Knochen in Wasser eingeweicht. Das dauert einige Stunden aber danach lässte sich die Haut wie Leder bearbeiten. Nur beim schneiden sollte man ein sehr scharfes Messer, Schere oder noch besser ein Skalpell haben. Ich habe das meiste mit der Schere geschnitten. Nach dem aufweichen und grob zuschneiden (Achtung, die Haut schrumpft ein klein wenig beim trocknen) wird sie an die Klinge angeformt und festgemacht. Ich verwende dafür Gummiringe, Wäscheklammern oder wie in dem Fall diese Klammer wie man sie im Bürobedarf kriegt.
Danach heisste es wieder warten bis sie trochen ist, das kann schon mal über Nacht dauern.
Das feucht und flexibel machen kann man beliebig wiederholen.
In meinem Fall habe ich die Oberseite ausgeweitet damit man das Messer gut in die Scheide stecken kann ohne um seine Finger Angst zu haben.
Wenn die Rohaut die gewünschte Form hat trocknen lassen. Ich mache immer nur einen Schritt am Tag. Nach dem trocknen kann man die Form übrigens mit der Feile bearbeiten. Mach ich aber meistens nicht da ich das lieber im feuchten Zustand erledige.
Der nächste Punkt - das Innenleben bekommt eine Hülle.
walta
Das Messer ist vor allem eins: lang und sehr scharf und zweischneidig und sehr gefährlich. Ja, ok, das sind jetzt vier Sachen, bitte nicht kleinlich sein. Also hatte die Scheide verschiedene Anforderungen zu erfüllen:
Sie musste schnittfest sein und das Messer sicher halten. Deshab hab ich der Scheide, die an sich aus einer alten Lederhose gemacht wurde, ein Innenleben aus Rohaut verpasst. Die Rohaut war ein ehemaliger Kaukonchen für Hunde. Eines von den größeren Stücken. Die kann man gut verformen und sind nachher hart und absolut schnittfest. Weiters bleibt es leicht flexibel und hält das Messer sicher in der Halterung. Damit kann man Kopfstehen (wenn man es kann) und es fällt sicher nicht heraus.
Bei bauen habe ich ein paar Fotos gemacht - vielleicht will ja jemand etwas ähnliches machen.
Als erstes wird der Knochen in Wasser eingeweicht. Das dauert einige Stunden aber danach lässte sich die Haut wie Leder bearbeiten. Nur beim schneiden sollte man ein sehr scharfes Messer, Schere oder noch besser ein Skalpell haben. Ich habe das meiste mit der Schere geschnitten. Nach dem aufweichen und grob zuschneiden (Achtung, die Haut schrumpft ein klein wenig beim trocknen) wird sie an die Klinge angeformt und festgemacht. Ich verwende dafür Gummiringe, Wäscheklammern oder wie in dem Fall diese Klammer wie man sie im Bürobedarf kriegt.
Danach heisste es wieder warten bis sie trochen ist, das kann schon mal über Nacht dauern.
Das feucht und flexibel machen kann man beliebig wiederholen.
In meinem Fall habe ich die Oberseite ausgeweitet damit man das Messer gut in die Scheide stecken kann ohne um seine Finger Angst zu haben.
Wenn die Rohaut die gewünschte Form hat trocknen lassen. Ich mache immer nur einen Schritt am Tag. Nach dem trocknen kann man die Form übrigens mit der Feile bearbeiten. Mach ich aber meistens nicht da ich das lieber im feuchten Zustand erledige.
Der nächste Punkt - das Innenleben bekommt eine Hülle.
walta