Hillstylebogen "gordh (mühsam)
Verfasst: 16.02.2013, 21:38
Schönen Guten Abend!
So nun ist endlich wieder einmal Zeit etwas von meinen Basteleien zu zeigen:
Mein 2. Versuch eines Hillstylebogens mit dem Namen mühsam:
Mühsam aus dem Grund, weil es für mich mühsam war aus den Zutaten einen , so etwas ähnliches wie eine Hillstyle zu bekommen.
Kurz zur Entstehungsgeschichte:
Zu Beginn habe ich eine Form mit 2" Reflex aus Styrodur (ja habe es einmal versucht) gebaut, und weil es so schön ist wollte ich den gesamten Bogen inkl. Bambusrücken und Griffstück auf einmal verleimen. Das Verleimen hat zwar geklappt aber der Bambusrücken hat sich unterschiedlich in das Sryrodur gedrückt und somit war der Bogenrohling nicht schön gleichmäßig gebogen sondern hatte einige "Ecken und Kanten ". Weil ich aber zu Faul war und die ganzen Laminat nicht noch einmal schleifen wollte, habe ich alles noch einmal auseinandergeföhnt, geschliffen und wieder neu, diesmal in einer umgekehrten Form (wieder mit Styrodur), sodass der Bogenbauch nun unten aufliegt, verleimt. Da mir das Zuggewicht zuvor zu gering vorkam, habe ich gleich noch ein zusätzliches Laminat mit draufgeleimt, was sich im nachhinein als Fehler zeigen sollte, weil er so stark wurde, das ich beim Tillern das ganze zusätzliche Laminat wieder abgenommen habe.
Zu meiner Verteidigung muß ich noch sagen, das ich mir sehr schwer getan habe, eine erforderliche Stackdicke für das gewünschte Zuggewicht zu errechnen, zu schätzen oder ähnliches.
So war es im Endeffekt ein Zufall und ein Schuß ins Blaue mit der Dicke die ich hatte.
Nach dem Verleimen der Wurfarme, habe ich noch den Griff aufgeleimt und dann begann das Tillern.
Das ist mir leider auch nicht so ganz gelungen, da er meiner Meinung (und sicher auch eure Meinung) zu weit von der Mitte weg biegt. Vielleicht kommt das auch durch das Tillertool das ich verwende (8cm lange Leiste, mit einem mittig gesetzten und in der Tiefe verstellbaren Bleistift), denn es hat natürlich auch immer zu den auslaufenden Enden mit angezeichnet. Da ich auf das Werkzeug mehr vertraut habe als auf meine Augen ist halt aus dem anfänglichen Taper von 0,4 mm / 10 cm einer con 0,6 mm / 10 cm gewordern und der Bogen biegt somit nicht richtig. Die Auslaufenden Enden habe ich, nachdem ich diesen Taperverschub gemerkt habe, aus Angst vor einem zu starken Peitschentiller, steifer gelassen.
Dann musste ich auch noch den unteren Wurfarm um 1" kürzen, damit er steifer wird. (geplant war, das der Griff mittig ist.
Also was soll man sagen - MÜHSAM
Ja, da der Bogen aber trotzdem das gewünschte Zuggewicht von 50# erreicht hat, und auch sehr ansehnlich (denke ich) geworden ist, möchte ich ihn euch doch Zeigen. Er hat auch schon so ca. 600 - 700 Schuß hinter sich, schießt sich doch sehr angenehm mit sehr geringem Handschock und hat nach dem Einschießen im gegensatz zu meinen anderen, ähnlichen Bögen, keinen Set mehr angenommen.
Zu den Daten:
Laminate vom Rücken zum Bauch:
Bambus von der Stange natürlicher Taper durch seiltliche Verjüngung, Actionboo getapert, 1,3mm Gordon Glaslaminat, Massa
Griff: Birke, Massa, Nuß
Länge NTN: 67", 170 cm
50#@28,5"
Breite und Dicke an den Fadeouts: 3,9 cm / 1,4 cm
Breite und Dicke an den Tips: 1,2 cm / 0,95 cm
Taper hat er von 0,6 mm / 10 cm - wollte oder sollte denke ich max. 0,4 mm / 10 cm sein
Verleimt mit 2" Reflex - ist fast rausgegengen oder rausgetillert worden.
So und hier noch ein paar Bilder: Hoffe er gefällt trotz seine Macken doch ein bischen. Für Verbesserungsvorschläge usw. bin ich immer offen.
LG
aus dem schönen Waldviertel
Christian
So nun ist endlich wieder einmal Zeit etwas von meinen Basteleien zu zeigen:
Mein 2. Versuch eines Hillstylebogens mit dem Namen mühsam:
Mühsam aus dem Grund, weil es für mich mühsam war aus den Zutaten einen , so etwas ähnliches wie eine Hillstyle zu bekommen.
Kurz zur Entstehungsgeschichte:
Zu Beginn habe ich eine Form mit 2" Reflex aus Styrodur (ja habe es einmal versucht) gebaut, und weil es so schön ist wollte ich den gesamten Bogen inkl. Bambusrücken und Griffstück auf einmal verleimen. Das Verleimen hat zwar geklappt aber der Bambusrücken hat sich unterschiedlich in das Sryrodur gedrückt und somit war der Bogenrohling nicht schön gleichmäßig gebogen sondern hatte einige "Ecken und Kanten ". Weil ich aber zu Faul war und die ganzen Laminat nicht noch einmal schleifen wollte, habe ich alles noch einmal auseinandergeföhnt, geschliffen und wieder neu, diesmal in einer umgekehrten Form (wieder mit Styrodur), sodass der Bogenbauch nun unten aufliegt, verleimt. Da mir das Zuggewicht zuvor zu gering vorkam, habe ich gleich noch ein zusätzliches Laminat mit draufgeleimt, was sich im nachhinein als Fehler zeigen sollte, weil er so stark wurde, das ich beim Tillern das ganze zusätzliche Laminat wieder abgenommen habe.
Zu meiner Verteidigung muß ich noch sagen, das ich mir sehr schwer getan habe, eine erforderliche Stackdicke für das gewünschte Zuggewicht zu errechnen, zu schätzen oder ähnliches.
So war es im Endeffekt ein Zufall und ein Schuß ins Blaue mit der Dicke die ich hatte.
Nach dem Verleimen der Wurfarme, habe ich noch den Griff aufgeleimt und dann begann das Tillern.
Das ist mir leider auch nicht so ganz gelungen, da er meiner Meinung (und sicher auch eure Meinung) zu weit von der Mitte weg biegt. Vielleicht kommt das auch durch das Tillertool das ich verwende (8cm lange Leiste, mit einem mittig gesetzten und in der Tiefe verstellbaren Bleistift), denn es hat natürlich auch immer zu den auslaufenden Enden mit angezeichnet. Da ich auf das Werkzeug mehr vertraut habe als auf meine Augen ist halt aus dem anfänglichen Taper von 0,4 mm / 10 cm einer con 0,6 mm / 10 cm gewordern und der Bogen biegt somit nicht richtig. Die Auslaufenden Enden habe ich, nachdem ich diesen Taperverschub gemerkt habe, aus Angst vor einem zu starken Peitschentiller, steifer gelassen.
Dann musste ich auch noch den unteren Wurfarm um 1" kürzen, damit er steifer wird. (geplant war, das der Griff mittig ist.
Also was soll man sagen - MÜHSAM
Ja, da der Bogen aber trotzdem das gewünschte Zuggewicht von 50# erreicht hat, und auch sehr ansehnlich (denke ich) geworden ist, möchte ich ihn euch doch Zeigen. Er hat auch schon so ca. 600 - 700 Schuß hinter sich, schießt sich doch sehr angenehm mit sehr geringem Handschock und hat nach dem Einschießen im gegensatz zu meinen anderen, ähnlichen Bögen, keinen Set mehr angenommen.
Zu den Daten:
Laminate vom Rücken zum Bauch:
Bambus von der Stange natürlicher Taper durch seiltliche Verjüngung, Actionboo getapert, 1,3mm Gordon Glaslaminat, Massa
Griff: Birke, Massa, Nuß
Länge NTN: 67", 170 cm
50#@28,5"
Breite und Dicke an den Fadeouts: 3,9 cm / 1,4 cm
Breite und Dicke an den Tips: 1,2 cm / 0,95 cm
Taper hat er von 0,6 mm / 10 cm - wollte oder sollte denke ich max. 0,4 mm / 10 cm sein
Verleimt mit 2" Reflex - ist fast rausgegengen oder rausgetillert worden.
So und hier noch ein paar Bilder: Hoffe er gefällt trotz seine Macken doch ein bischen. Für Verbesserungsvorschläge usw. bin ich immer offen.
LG
aus dem schönen Waldviertel
Christian