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Bretti

Verfasst: 03.06.2012, 19:55
von luetze
Nach dem meine Zeit im Moment sehr knapp bemessen ist, ist nach nur 4 Monaten Bauzeit ;) der Q & D Eschenbogen fertig :D .
Wollte mal eine breite Pyramide probieren ohne viel Schnickschnack auf die Schnelle und habe mich mit dem Tiller echt schwer getan. Oben ein bisschen de- unten ein bisschen reflex hatte ich meine Not damit bis ich nach mehrmaligem nachtillern den Bogen einfach schief aufgelegt habe und nur nach zurückgelegtem Weg der WA geschaut habe. Habe so ein bisschen Zuggewicht verloren und ein paar Stauchfalten geerntet. Aber da ich so was noch mal bauen will wollte ich auch die Erfahrung sammeln und habe ihn fertig gebaut. Der obere biegt in der Mitte einen Hauch zu viel glaube ich, aber da er gut schießt bleibt er so.
So breite dünne Bretter zu tillern hat auch was :o und nicht schlagen die bilder sind auch nur Q & D O0

Eschenselfbow- Vollpyramide
178,2 cm über alles
175,3 N to N
Griffmaße max. 2,8 cm breite, 3,8 cm tief
WA nach Fadeout 7 cm vor den Nockstiften 1,3 cm
Nockstifte 14 mm lang 7 mm breit
690 gramm
10 strang b50
37# @ 28"

Re: Bretti

Verfasst: 03.06.2012, 20:00
von madcala
--------------------------------------hier stand mist ^^ --------------------------------------------------------Aber hör nicht auf mich, ich bin noob ^^

Aber sonst gefällt der! Ich stehe auf pyramidiales :)

Re: Bretti

Verfasst: 03.06.2012, 20:04
von Ravenheart
Ne-ne-ne-ne-neeee, der Tiller is prima! Bei so stark pyramidalen Bogen MUSS die Hauptbiegung in der griffnahen WA-Hälfte liegen!

Wenn der rechte WA oben ist, ist das super so! WO sind die Stauchfalten?

Rabe

Re: Bretti

Verfasst: 03.06.2012, 20:28
von luetze
Rabe, genau, der rechte ist der obere und die Falten genau mitte WA. Diese sind aber schon vor dem nachtillern entstanden weil ich den unteren wegen dem leichten Reflex einfach nicht zum biegen gebracht habe und so der obere überlastet war. Der untere ist jetzt nach dem Fadeout dünner wie der obere und trotzdem der Sehnenabstand auf Standhöhe ca.1 cm geringer aber dann im Vollauszug sind die Tips wieder fast auf einer Höhe. Das gezeigte Auszugsbild ist mit gerade aufgelegtem Griff, ich hänge mal das dazugehörige auf Standhöhe an, da sieht man die ungleiche Ausgangslage. Eine überlastete Stelle Vom Baubeginn vor dem WA-Ende habe ich mit tempern wieder korrigiert und jetzt im unkritischen Biegebereich.

Re: Bretti

Verfasst: 03.06.2012, 23:09
von MoeM
Ja das nenn ich flach... bei son dünnen WAs wirkt sich beim Tillern sicher jeder Span doppelt aus.
SChöner Bogen, tolles Design und am Tiller gibts wohl kaum was auszusetzen!

Re: Bretti

Verfasst: 08.06.2012, 08:00
von MoeM
Hab mal noch eine bescheidene Frage zum Ungleichgewicht bei der Standhöhe- ist es für gewöhnlich nicht besser einen symmetrischen Sehnenstand zu habe dafür einen Unterschied im Vollauszug (wobei der steifere der untere WA ist)?? ???

Re: Bretti

Verfasst: 08.06.2012, 16:18
von Ravenheart
Nun, das ist aber schwierig hin zu bekommen! Wenn man den unteren WA stärker belässt, ist er natürlich AUCH auf Standhöhe stärker... und damit etwas asymmetrisch.
Aber das macht nix und fällt eigentlich nur auf dem Tillerstock auf..
Verhindern kann man es nur, wenn der untere WA im ungespannten Zustand DEflex ist...

Rabe

PS: @luetze: Traten die Stauchrisse schon VOR dem Tempern auf, oder ist das Tempern (mal wieder) Ursache für die Schäden?