Chinesische Bögen

Fragen zu Boegen zum Bogenschiessen. Keine Fragen zum Bogenbau.
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Skua
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Re: Chinesische Bögen

Beitrag von Skua » 30.12.2016, 13:16

Hallo Ralph,
der Kaiyuan hat in der einteiligen, langen Version einen Maximalauszug von 36". So weit kann ich beim bessten Willen nicht ziehen, aber wenn du es kannst, probier deine Theorie doch einfach mal aus.

Allerdings kann ich mir vorstellen, das man in einer Schlacht mal ohne Pfeile dasteht, bevor der Trouble vorbei ist. Dann kann es schon recht hilfreich und auch schneller sein, herumliegende Pfeile mit dem Bogen aufzuheben, anstatt abzusteigen und sammeln zu gehen.
Da sich das Design nicht in spätere Generationen durchgesetzt hat, war es aber wohl nicht erfolgreich.

Ich habe mir den Bogen geholt,weil er mir 1. gut gefällt und 2. in der teilbaren Version ein guter Reisebogen ist.

Viele Grüße, Skua
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Ralph
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Re: Chinesische Bögen

Beitrag von Ralph » 30.12.2016, 13:32

@ Skua
Ich habe den Bogen nicht; daher auch die Anregung, dass das mal jemand ausprobiert, der ihn hat. Bitte doch mal jemanden, der einen ausreichend langen Auszug hat, Deinen Bogen soweit auszuziehen und beobachte, was die Sehne in der Kerbe macht.

Ebenso wäre Versuchstfrage, wie schnell das Aufheben vom Pferd aus geht. Ich vermute mal, dass man nach Absteigen schneller ist. Die Frage dürfte sich sowieso nicht dort stellen, wo das Getümmel noch tobt. Ich bezweifle, dass dort bei Geschoßmangel jemand Pfeile vom Pferd aus aufzuheben versucht hat. Eher kann ich mir vostellen, dass man per Säbel weitergemacht oder sich verdrückt hat.

Ralph
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Re: Chinesische Bögen

Beitrag von benzi » 30.12.2016, 13:58

@Ralph ja ich denke Deine Theorie ist richtig.... ausprobieren können Skua und ich das nicht, denn die Sehne würde erst weit nach dem max. Auszug in der Kerbe rutschen.... ich denke das sah bei den Kompositoriginalen anders aus, da war mehr Auszug drin....

Skua hat geschrieben:Hallo Ralph,
der Kaiyuan hat in der einteiligen, langen Version einen Maximalauszug von 36".


@Skua woher haste diese Angabe? auf der HP sind 33" angegeben...


liebe Grüße benzi
Zuletzt geändert von benzi am 30.12.2016, 20:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Chinesische Bögen

Beitrag von Ralph » 30.12.2016, 14:12

@ Benzi

Danke u. schade.

Ralph
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Re: Chinesische Bögen

Beitrag von SchmidBogen » 30.12.2016, 15:40

und wie wärs, wenn ihr den Bogen einfach auf einen Tillerbaum aufspannt und herunterzieht?
Oder bastelt so ein Horizontal Aufzieh-Auslös-Schuss-Mechanik Dings wo man den Bogen Horizontal Richtung Ziel aufspannen kann und dann könnt Ihr dies sicher und bequem überprüfen. Gibt genug Videos in dem so eine Aufzieh-Ablass-Maschinerie gezeigt wird.

So als kleine Anregung. ;)

https://www.youtube.com/watch?v=nC9VCu5n3nY
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Re: Chinesische Bögen

Beitrag von benzi » 30.12.2016, 16:01

kaiyuan1.jpg

schaut Euch doch bitte die Biegung der WA an und den Sehnenwinkel... da bricht vorher der Bogen bevor die Sehne in die hintere Kerbe rutscht...

liebe Grüße benzi
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Re: Chinesische Bögen

Beitrag von G_Bee1 » 30.12.2016, 18:05

@all: wie wäre es denn mit schlichter Gewichtsreduzierung?

Gutes Neues!
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Re: Chinesische Bögen

Beitrag von benzi » 30.12.2016, 20:18

diese Tip Form bringt mMn eher mehr Gewicht an das Bogenende als weniger....

liebe Grüße benzi
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Re: Chinesische Bögen

Beitrag von Heidjer » 30.12.2016, 21:27

Das denke ich aber auch, der obere Haken ist doch nur Gewicht.

Dieser Haken ist entweder ein Stilelement aus einer Tradition geboren, ähnlich den Nocken an den Scheiben-ELBs der Tudor- und Danachzeit, oder aber er diente zum Aufhängen in der Waffenkammer. ;) ;D


Gruß Dirk
Ein Pfeil, den Schaft gemacht aus der Pflanzen hölzern Teil, versehen mit eines Vogels Federn und einer Spitze, aus der Erde Mineral, wird von der Natur gern zurückgenommen.

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Re: Chinesische Bögen

Beitrag von Skua » 31.12.2016, 09:26

Benzi, 33" war eigentlich die kurze sowie die teilbare Version.

36" gibt auch Malta Archery im Testvideo an. Aber vielleicht hat Alibow das ja inzwischen geändert, habe länger nicht auf die Seite gekuckt.
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Re: Chinesische Bögen

Beitrag von Ralph » 05.02.2017, 16:55

benzi hat geschrieben:der teilbare Kaiyuan kam rechtzeitig als Weihnachtsgeschenk für mich...

ich bin sehr zu frieden damit, die Steckverbindung ist eine einfache und gut funktionierende Lösung
der Bogen ist ruhig im Abschuss und super schön in der Optik

allerdings mit dem Aufpreis für take-down und der Einfuhrumsatzsteuer kein Schnäppchen...

liebe Grüße benzi


Hinsichtlich der Einfuhrumsatzsteuer würde ich dieses einmal geraderücken wollen - und zwar nicht nur hinsichtlich dieses Bogens, sondern generell, da die Diskussion um diesen "achso ungerechten Aufschlag" bei jeder Bestellung von außerhalb der EU aufkommt und für potentielle Interessenten immer als abschreckend hochstilisiert wird.

Das Gejammer über diesen "Aufschlag" ist meines Erachtens fehl am Platz.

Denn der Käufer will ein Produkt erwerben, dessen Preis schlichtweg ohne die Steuer ausgewiesen ist, die hierzulande Mehrwehrtsteuer heißt. Ohne diese würde er den Bogen hier, wenn er ihn hier erwerben wollte, auch nicht bekommen. Es sei denn, er erwürbe ihn vom Händler ohne Rechnung, also "schwarz".

Anders ausgedrückt:
Wenn man hierzulande im Laden beispielsweise für 100 Euro eine Hose erwirbt, dann erwirbt man sie für rund 84 Euro zzgl. 19 % Mwst. (die meistens noch auf dem Kassenzettel stehen) von rund 16 Euro.
Niemand käme dabei auf den Gedanken, sich über den "Aufschlag" zu beklagen und etwa an der Kasse zu verlangen, nur 84 Euro zu zahlen.

Man sollte daher von vornherein anders herangehen und sagen: Der Bogen kostet X Euro zzgl. Y Euro Mwst (=Einfuhrumsatzsteuer) = Z Euro.
Billiger würde man ihn bei einem Erwerb hierzulande auch nicht bekommen.

Dann kann man sinnvoll vergleichen, ob einem das, verglichen mit einem anderen Bogen, preislich zuviel ist oder nicht (und ggf. mit dem Händler über einen Preisnachlass (des Grundpreises ohne Steuer) verhandeln.
Das entzerrt das Bild etwas und wird oft zu der Erkenntnis führen, dass hierzulande gehandelte Bogen meist auch nicht mehr die Schnäppcchen sind, preislich oft sogar höher liegen.

Der Zoll ist bei Bogen mit 2,4 % eigentlich lächerlich.
Servicegebühren für die Einfuhr- und Zollabwicklung fallen nicht an, wenn man das selber macht oder eben durch jemanden erledigen läßt, der sich damit auskennt und nichts dafür berechnet.
Letzteres gilt auch für etwaige Gewährleistungsansprüche.

Ralph
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shokunin
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Re: Chinesische Bögen

Beitrag von shokunin » 05.02.2017, 18:02

Ja, dass man immer Mehrwerts-, oder Umsatzsteuer zahlt, stimmt schon... aber nicht zweimal.

Meine Erfahrung mit China-Importen ist leider, dass es da zugeht wie im Wilden Westen, verglichen z.B. mit Jp oder USA - geschweige denn EU... :-\

Wenn ich in JP einkaufe - was ich seit 10 Jahren regelmässig tue - dann wird mir beim Kauf die japanische Mehrwertsteuer abgezogen. Ich zahle Jp-Ladenpreis minus 5% (oder heute, glaube ich, 8% Mehrwertsteuer).
Die Ware landed dann in meinem örtlichen Zollamt, wo ich kostenfrei und bequem selbst die Einfuhr abwickeln kann.
Ich kann die Ware auch direkt im Zollamt inspizieren und ggF die Einfuhr verweigern.
Ich hab' aus Jp zwar immer genau das bekommen, was im Angebot stand - das kann ich bei China-Ware aber leider eben nicht sagen... mehr dazu später.

Zurück, erst einmal, zur Einfuhrumsatzsteuer...
In China ist die Mehrwertsteuer 17%, glaube ich. Wenn ich also Ware dort kaufe und hier einführe, dann sollte die extra Steuer nur 2% ausmachen - plus evtl noch ein paar Prozent Zoll. Das wäre vorausgesetzt der Verkäufer macht eine ordnungsgemässe Exportrechnung...
Hat hier schon einmal jemand eine chinesische Rechnung mit ausgewiesenem Steuersatz gesehen...?
Meine (zugegeben begrenzte) Erfahrung mit China war, dass da nix ausgewiesen oder abgezogen wird. Man braucht grosses Glück, dass man irgendeinen Beleg bekommt.
Entweder ist das dann dort schon ein "Export-Preis" ohne Steuer - wahrscheinlicher aber eben mit Steuer. So zahle ich die MWSt eben dort und dann hier nochmal... >:(

Und dann kommt hier eben noch die GDSK... >:( >:( >:( >:(
...eine weithin bekannte Abzock-Firma, die eben die Abwicklung hier für die Chinesische Post macht. Wie eine deutsche Firma (mehr ist die GDSK nicht) dazu kommt weiss kein Mensch. An denen kommt man, wenn sie eine Sendung kassiert haben, aber nur sehr mühsam vorbei ohne überteuerte Gebühren zu zahlen. Die Post verlangt mittlerweile zwar auch Gebühren, man kann es aber eben immer noch auf dem Zollamt selber um sonst machen...die Post gibt einem die Wahl - GDSK nicht. An denen muss man sich vorbei-winden. Und man muss die Ware eben auch blind verzollen.

Ich empfinde das Hijacking chinesischer Sendung durch die GDSK als absolute Zumutung und es war dann eben auch schon der Fall, dass eine Sendung nicht dem entsprach, was im Angebot stand... ich konnte es aber nicht bei/vor der Einfuhr prüfen weil die GDSK die Ware fest hält bis bezahlt wurde oder man selbst postalisch die Zollabwicklung gemacht hat.

Ich zahle die GDSK nicht, sondern mache meine Einfuhr nötigenfalls selbst - aber es kostet eben Zeit und es nervt.
Nach meinen gemachten Erfahrungen mit China-Importen werde ich von dort nichts mehr kaufen wenn ich es irgendwie vermeiden kann.

Gruss,
Mark
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Ralph
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Re: Chinesische Bögen

Beitrag von Ralph » 05.02.2017, 18:48

@ shokunin

D´accord.

Dass man mit der Qualität chinesischer Ware - auch im Bogenbereich - auch in´s Klo greifen kann (wie auch bei deutschen Anbietern), stimmt. Es hat jedoch mit der Problematik Mwst. nichts zu tun. Es kommt eben darauf an. Ich kauf auch nicht mehr bei jedem Anbieter. Bei denen, die ich kenne, gibt es keine Probleme, es gibt Rabatte und keine Probleme mit der Gewährleistung.

Die Mwst-Problematik hast Du aber bei den Einkäufen aus Japan auch:

Wenn Dir die jap. Mwst. von Deinen jap. Verkäufern abgezogen wird und so letztlich den Gesamtabgabepreis reduziert, dann ist das entweder ein Rabatt des Händlers und somit kein Steuererlass.

Wenn es sich um einen echten Steuerabzug handelt, ist es ein Verfahren Marke "Tax-Free". Dieses gibt es auch in China hinsichtlich der dort erworbenen Waren.
Aber: Dort funktioniert das nur, wenn Du DORT VOR ORT selbst einkaufst - im Hinblick auf "Besucherstatus".

Wenn Du nicht vor Ort einkaufts sondern über das Netz etc., wird es in China nichts mit der Rückerstattung. Wenn das in Japan anders sein sollte, korrigier mich bitte.

Ungeachtet dessen: Der deutsche Zoll wird Dir doch nicht die deutsche (!) Einfuhrumsatzsteuer auf den Gesamtabgabepreis der so eingeführten Produkte erlassen ? Diese hast Du also immer noch ! Oder irre ich mich ?
Es wird demnach nur (etwas) günstiger, wenn Du Marke Tax-Free selbst vor Ort einkaufst und das Ganze bei der Einfuhr in Dtl. nur mit einem, um die vor Ort rückerstattete Mwst. der Ursprungslandes reduzierten Gesamtpreis der deutschen Einfuhrumsatzsteuer unterworfen wird. Frei wirst damit nicht.

Das Problem, dass der Fiskus des Herstellerlandes und der des Einfuhrlandes kassiert, hat man bei den Einfuhren aus allen Ländern, es sei denn, es existieren etwaige Handelsabkommen (bzgl. Japan-Dtl. weiß ich das nicht), welche die Einfuhr günstiger gestalten bzw. die Produktabgabe im Herstellerland ist ebenfalls - bei Einkauf vor Ort - steuerbegünstigt ("Tax-Free-Lösung").
Demnach kommt man bei einer Bestellung aus China nicht um die "Doppelbesteuerung" herum, muß also die 19% wie erwähnt auf Erwerbspreis gleich als "normal" aufschlagen, will man einen regulären, mit hier vor Ort erwerbbaren Bogen vergleichbaren Preis erhalten.

An GDSK - zu deren Bewertung hast Du alles hinreichend ausgeführt... - und Post zahle ich nichts. Wickle alles, auch für Interessenten, selbst ab. Irgendwann ist es Routine und erfolgt unaufgeregt.

Ralph
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Re: Chinesische Bögen

Beitrag von shokunin » 06.02.2017, 07:27

Ich kenne chinesisches Recht nicht, normal fällt bei Exportgeschäften aber die Umsatzsteuer weg - bzw kann man sie wieder bekommen.

Wenn jemand im Ausland im Laden einkauft, und Ware mitnimmt, ist das eine besondere Situation. Da muss er sich an der Grenze die Ausfuhr bestätigen lassen um die Steuer zurück zu bekommen. Es kann ja auch sein er lebt im Land - der ausländische Pass reicht da eben nicht.

Bei reinem Fernhandel ist das sogar einfacher - ich muss halt die Ausfuhr nachweisen und eine Rechnung schreiben...
"Meine" Japaner machen das wohl so. Das ist zumindest mein Verständnis. Mir wurde gesagt die Preise im .com Shop sind 5% weniger als im .jp Shop weil ohne Sales Tax... Man kann sowohl das Aussenhandelsgeschäft als auch die Ausfuhr nachweisen - weil eben Versandhandel - und ist so offenbar berechtigt die Vorsteuer abzuziehen.

Naja, es wäre prinzipiell schon machbar...
nur werden halt überall routinemässig nur noch Larifari-Rechnungen geschrieben, weil die "schlauen" Käufer hier weniger Steuer zahlen wollen. Der Zoll glaubt das natürlich längst nicht mehr und lässt sich die Zahlungsnachweise vorlegen... und so wird dann ein totaler Unfug draus... :-\
Normal wäre die Differenz in Umsatzsteuer zwischen China und hier eben 2%, wenn dann aber der Eine keine korrekte Rechnung schreibt, dann kriegt der Andere die 17% nicht raus und zahlt die hiesigen 19% noch oben drauf...

Naja, Du hast schon recht mit Deinem Einwand - aber eben nur weil auf beiden Seiten Leute sind, die sich um Aufwand und Steuer drücken wollen. In der Konsequenz kassieren dann beide Staaten und der Kunde zahlt zweimal

Gruss,
Mark
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Re: Chinesische Bögen

Beitrag von Ralph » 05.03.2017, 23:26

Laminierter Bogen im mandschurischen Stil von Csaba Grozer

WS - Grozer Mandschu aufgespannt beschnitten mit Logo.jpg


Ein kleiner Test zu diesem hier! sowie in der aktuellen TB Nr. 83.

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