Die untere Feder franst schneller aus

Fragen zu Pfeilen zum Bogenschiessen. Keine Fragen zum Pfeilbau.
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Treibholzhai
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Die untere Feder franst schneller aus

Beitrag von Treibholzhai »

Liebe Echtfedern-über-Shelf-Schützen,

bei mir verschleißen die unteren Federn sehr viel schneller als die oberen, die Leitfeder natürlich am wenigsten.
Ich schieße (siehe Signatur) ohne Pfeilauflage, und es ist leicht einzusehen, dass die unteren Federn mehr an den Bogen schlagen (im Bogenfensterwinkel).
Oder müsste der Pfeil mit mehr Abstand um das Holz des Bogens herum?
Wie sehen Eure Pfeile nach vielen Dutzend Schüssen aus? Gleichmäßiger Federverschleiß?
Und was ist Euer Eindruck: Tut die eine flacher gefledderte untere Feder dem Pfeil-Flug-Verhalten spürbar böses?

Andreas
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Quercus
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Re: Die untere Feder franst schneller aus

Beitrag von Quercus »

Hi Treibholzhai,
ich würde sagen, dass sich das nicht ganz verhindern lässt. Es macht aber sicherlich einen Unterschied, welches Material auf dem Shelf bzw. an der Seite des Bogenfensters ist.
Bei Fell könnte ich mir z.B. vorstellen, dass die Feder eher geschont wird als bei Holz.

QS
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walta
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Re: Die untere Feder franst schneller aus

Beitrag von walta »

Leicht streifen darf die Feder schon - anschlagen sollte der Pfeil auf keinen Fall. Das Problem mit merklich mehr Verschleiss hab ich eigentlich nicht. Egal ob die Pfeilauflage aus Leder, Knochen oder Handrücken besteht.

grüsse
walta
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pfeile brechen - sie schleifen sich nicht ab ;-)
AZraEL
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Re: Die untere Feder franst schneller aus

Beitrag von AZraEL »

nockpunkt höher setzen...
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Ravenheart
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Re: Die untere Feder franst schneller aus

Beitrag von Ravenheart »

Ich habe festgestellt, dass es in ERSTER Linie mit dem Winkel zwischen Federn und Nockenschlitz zu tun hat!
Falls Du die Federn per Gerät klebst, verändere mal die Position etwas (1/2 mm) so dass die untere Feder etwas mehr vom Bogen weg gedreht sitzt. (Um Missverständnisse zu vermeiden: Natürlich wird die Position aller 3 Federn verschoben, nicht nur der einen!)

Rabe
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Heidjer
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Re: Die untere Feder franst schneller aus

Beitrag von Heidjer »

Spinewert der Pfeile und Nockpunkthöhe überprüfen!
Eventuell die Leitfeder nach innen schiessen, oder aber wie der Rabe schon schrieb Nockkerbe etwas versetzen.


Gruß Dirk
Ein Pfeil, den Schaft gemacht aus der Pflanzen hölzern Teil, versehen mit eines Vogels Federn und einer Spitze, aus der Erde Mineral, wird von der Natur gern zurückgenommen.
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BBouvier
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Re: Die untere Feder franst schneller aus

Beitrag von BBouvier »

Nach mehreren hundert Schuss sieht auch bei mir die "untere" Feder
eines Pfeiles häufig nicht mehr völlig taufrisch aus:
Streift gelegentlich merkbar am Faustleder der Bogenhand.
Der Pfeilflug selber ist dabei absolut in Ordnung.

Gruss,
BB
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Treibholzhai
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Re: Die untere Feder franst schneller aus

Beitrag von Treibholzhai »

Dirk M hat geschrieben:Spinewert der Pfeile und Nockpunkthöhe überprüfen!
Eventuell die Leitfeder nach innen schiessen, oder aber wie der Rabe schon schrieb Nockkerbe etwas versetzen.
Wie bitte? Leitfeder nach innen? Verstehe ich Dich richtig: Leitfeder soll ans Bogenfenster schlagen?
Ok, dass schont die anderen beiden, aber es gibt leitfederverluste und Kerben im Bogenfenster.

???
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Treibholzhai
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Re: Die untere Feder franst schneller aus

Beitrag von Treibholzhai »

AZraEL hat geschrieben:nockpunkt höher setzen...
Um wieviel, wäre da meine Nachfrage. So, wie er jetzt ist, steht der Pfeil rechtwinklig auf der Sehne. Wieviel darf man davon abweichen, ohne den Pfeil zum Reiter zu machen?
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Re: Die untere Feder franst schneller aus

Beitrag von Heidjer »

Ja Leitfeder nach innen!
Wenn der Spine der Pfeile stimmt dann streift da nichts am Schußfenster, wenn die Feder dort langstreift ist der Spine zu steif. ;)
Der Pfeil soll nur direkt beim Abschuß kontakt zur Pfeilauflage haben, wenn die Sehne drei oder vier Zentimeter nach vorne geschwungen ist sollte der Pfeil auf Grund des Archers Paradox schon frei in der Luft schwingen. Tut er das nicht stimmt entweder der Spine nicht oder die Nockpunkthöhe ist falsch. ;)


Gruß Dirk
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Re: Die untere Feder franst schneller aus

Beitrag von Treibholzhai »

Wenn ich ziele, liegt die Pfeilspitze in der Vertikalen des anvisierten Punktes. Wenn der spine nicht stimmen würde, müßten die Pfeile erkennbar rechts oder links der Vertikalen im Ziel landen. Oder?
Meine Streuung liegt ziemlich gleichmäßig um die Mitte herum. Ich habe nicht den Eindruck eines deutlichen rechts-oder-links-Abweichens.
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Re: Die untere Feder franst schneller aus

Beitrag von AZraEL »

rechtwinklig zur sehne? na dann haben wir das problemchen doch schon gefunden.

der nockpunkt gehört etwas nach oben versetzt, so 3-15 mm je nach bogen. das schießt du am besten mal mit einem unbefiederten pfeil aus. fängst so bei ca. 3 mm über dem rechten winkel an (am besten ne kleine markierung mit edding machen) und schießt einen pfeil...dann veränderst du den nockpunkt schrittweise so weit nach oben, bis du kein "reiten" (auf-und abwärtsschwingen des pfeiles im flug) mehr bemerkst. dann hast du deinen nockpunkt gefunden und kannst nen messingnockpunkt, ne klebergetränkte garnwicklung oder was auch immer anbringen...dann sollte sich auch das problem mit der abgenutzten unteren feder erledigt haben.
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Treibholzhai
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Re: Die untere Feder franst schneller aus

Beitrag von Treibholzhai »

JETZT reitet der Pfeil ja nicht.
Ich will ihn nur nicht zum Reiter machen!
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Treibholzhai
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Re: Die untere Feder franst schneller aus

Beitrag von Treibholzhai »

Die Pfeile stecken auch (allermeistens - den Rest habe ich verrissen oder so ;) ) gerade in der Scheibe.

Ich hab das hier
http://www.fletchers-corner.de/viewtopic.php?f=6&t=1077
gefunden.
Aber der Samick Lightning ist ein Recurve mit ziemlich mittig geschnittenem Fenster. Da ist nicht so viel Schwingung des Pfeils, denke ich, wie bei einem fensterlosen Bogen.
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Heidjer
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Re: Die untere Feder franst schneller aus

Beitrag von Heidjer »

Wenn der Pfeil kein bisschen reitet dann sollte der Nockpunkt stimmen. ;)
Ob der Spine stimmt kannst Du bei einen Bogen mit Centerschnitt nur mit dem Rohschafttest feststellen!
Dazu müßen ein oder zwei Pfeile der Serie ohne Federn sein. Dann schießt man alle Pfeile und die unbefiederten Pfeile müßen dann auch in der Gruppe drin sein. Sind sie merklich zu weit rechts oder links von den befiederten dann stimmt der Spine nicht. Eine große oder größere Befiederung kann bei Centerschnitt einen zu steifen Pfeil immer noch gerade ziehen auch wenn der Pfeil beim Ablass hinten anschlägt und die Federn beschädigt. ::)


Gruß Dirk
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