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Massaranduba mit Bambusbacking
Verfasst: 19.08.2010, 13:02
von Firestormmd
Re: Massaranduba mit Bambusbacking
Verfasst: 19.08.2010, 13:09
von Faltenhemd rigoros
Finde auch, dass er dir gut gelingen ist. Sieht sauber verarbeitet aus.
Die Wurfarmbiegung könnte in Griffnähe stärker sein.
Gruss, Falti
Re: Massaranduba mit Bambusbacking
Verfasst: 19.08.2010, 13:40
von acker
Ja Falti mit dem neuen Userbild hat recht , der Tiller könnte runder , geschmeidiger daherkommen , aber das wird die Zeit und die kommenden Bogen schon richten
ansonsten sieht es gut aus !
Das Bambuslam versuchen etwas gleichmässiger ausarbeiten , das erleichtert das tillern ungemein.
Weiter so, die werden nun immer besser werden .
GRuß acker
Re: Massaranduba mit Bambusbacking
Verfasst: 19.08.2010, 14:45
von skerm
Was mich wundert sind die Preise für Bier und Wasser.
Gruß,
Daniel
Re: Massaranduba mit Bambusbacking
Verfasst: 19.08.2010, 16:31
von Squid (✝)
Schön!!
Ich finde den Tiller übrigens nicht besonders falsch...
Re: Massaranduba mit Bambusbacking
Verfasst: 19.08.2010, 23:47
von luetze
Gefällt mir gut der Bogen und ein schöner Kontrast. ich mag den Griff etwas tiefer, aber das ist Geschmacksache.
Die technische Auswertung überlasse ich den alten Hasen

Re: Massaranduba mit Bambusbacking
Verfasst: 20.08.2010, 07:41
von Firestormmd
@Skerm: Zu hoch oder zu tief?

Ist nur ein kleiner Gag in unserer Hausbar.
@luetze: Da scheiden sich die Geschmäcker. Ich man zum Beispiel lieber dünne Griffe, weil ich den Bogen komplett umgreifen möchte.
@all: danke erstmal für die Kommentare. Zum Tiller, damit bin ich selbst nicht 100% zufrieden. Da fehlt mir aber einfach noch die Erfahrung. Ich hoffe, dass der nächste besser wird.
Die Oberfläche habe ich übrigens mit 3 Schichten Tung-Öl behandelt und werde sie noch mit Antik-Wachs veredeln. Als das Öl frich aufgetragen war, hat der Bogen wie eine Speckschwarte geglänzt. Sah irgendwie richtig super aus. Den nächsten werde ich bestimmt mal lackieren.
Grüße, Marc
der sich erstmal un Urlaub abmeldet.
@Loxley: Wie ist denn die Wetterprognose bei euch da oben? ich hoffe ich kann 10 tage am Strand liegen.

Re: Massaranduba mit Bambusbacking
Verfasst: 27.08.2010, 14:05
von Snake-Jo
@Firestorm: Kannst du mir noch die Werte für den Wurfarm mitteilen?
1. Fadeout am Griff: Breite mal Tiefe
2. Wurfarm-Mitte: Breite mal Tiefe
Danke!
Re: Massaranduba mit Bambusbacking
Verfasst: 01.09.2010, 21:18
von Firestormmd
@Jo: Bin eben erst aus dem Urlaub zurück. werde morgen gleich mal messen.
Grüße, Marc
Re: Massaranduba mit Bambusbacking
Verfasst: 02.09.2010, 12:31
von Firestormmd
So, habe den oberen WA gemessen:
Am Fadeout 34mm breit und 15mm dick. WA-Mitte bei 37cm 23mm breit und 11mm dick. Das Massa hat 7mm.
Der Bogen ist zwar pyramidial angelegt, aber wie ein normaler Bogen über die Dicke getillert. Beim Nächsten werde ich das Massa durch den Dickenhobel schieben und über die Breite tillern.
Grüße, Marc
Re: Massaranduba mit Bambusbacking
Verfasst: 07.09.2010, 19:07
von RobinWood
Wie hast Du denn die Massa gesägt ??
Sie hat ja nur 7 mm wie Du sagst. Stehen die Jahresringe senkrecht oder waagerecht ? Senkrecht könnte ich mir vorstellen...
Ein schöner Bogen

Re: Massaranduba mit Bambusbacking
Verfasst: 07.09.2010, 19:24
von Galighenna
Massa hat in dem Sinne keine Jahresringe. Es ist ja Tropenholz, und da gibt es ja keine wirklichen Jahreszeiten, so das das Holz kontinuierlich wächst
Re: Massaranduba mit Bambusbacking
Verfasst: 07.09.2010, 21:08
von Squid (✝)
Der Faserverlauf spielt dennoch eine Rolle. Nix ist scheisser (kann man Schei**e eigentlich steigern?) als massiv seitlich auswandernde Fasern, die beim Bearbeiten ausreißen und beim Schleifen das Weite suchen.
Re: Massaranduba mit Bambusbacking
Verfasst: 07.09.2010, 21:13
von Galighenna
Im allgemeinen werden die Bretter aber entlang der Faserrichtung gesägt. Man kann sich also halbwegs darauf verlassen das die Fasern keine wilden Kapriolen schlagen.
Oft sind solche Bretter dann sowieso schief
Re: Massaranduba mit Bambusbacking
Verfasst: 09.09.2010, 09:35
von Firestormmd
Auf den Faserverlauf habe ich überhaupt nicht geachtet. Ich habe einfach die Rillen der Bohle oben und unten weggehobelt und die Leiste der Länge nach halbiert. Ich habe also noch eine Leiste für den nächsten Bogen auf Lager. Beim Kauf habe ich natürlich ein möglichst gerades Brett mit gleichmäßigem Farbverlauf gekauft. Die restliche Stärke habe ich mit Bandschleifer und später beim Tillern mit Schweifhobel bzw. Ziehklinge weggenommen. Die Bearbeitung hat sehr gut funktioniert. Im Gegensatz zu meiner Eberesche, bei der Ständig kleine Späne ausreißen.
Grüße, Marc