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Selfnocke
Verfasst: 25.04.2005, 11:14
von hope65
Wie tief muß bei einer Selfnocke der Schlitz sein?
So groß wie möglich, um keinen Leerschuß zu riskieren und so klein wie möglich, um die Nocke stabil zu lassen?
Verfasst: 25.04.2005, 11:17
von Archiv
Die Antwort liegt doch in Deiner Frage verborgen. Wie überall im Leben und überall beim Bogenschießen, ist der Mittelweg, der den richtigen Kompromiss findet, richtig.
(man wer hätte das vor 20 Jahren gedacht, daß ich mal solche Sätze schreiben würde
liebe Grüße benzi
Verfasst: 25.04.2005, 11:20
von Peter O. Stecher
Das klingt nach "Lame Deer" oder wie heißt der indianische Pfeifenraucher ?
RE:
Verfasst: 25.04.2005, 11:22
von hope65
Original geschrieben von benz
Die Antwort liegt doch in Deiner Frage verborgen. Wie überall im Leben und überall beim Bogenschießen, ist der Mittelweg, der den richtigen Kompromiss findet, richtig.
(man wer hätte das vor 20 Jahren gedacht, daß ich mal solche Sätze schreiben würde
liebe Grüße benzi
Danke !
Aber ein paar Millimeterchen als Tipp wäre eigentlich das, wonach ich strebe...
Das Holz ist übrigens Kiefer.
Verfasst: 25.04.2005, 11:24
von Ravenheart
Der Schlitz muss gerade so breit sein, dass Deine Sehne ohne ihn auseinander zu drücken seinen Boden erreichen kann! Ob man das (noch) leicht klemmend oder ganz frei macht, ist a) Geschmackssache und b) vom Sehnenzugriff abhängig! Greifst Du unter, MUSS er ja leicht klemmend sein...
Rabe
Verfasst: 25.04.2005, 11:26
von Tiga
Die Frage war aber ja nicht, wie breit, sondern wie tief muss die Nocke sein.
RE:
Verfasst: 25.04.2005, 11:26
von Archiv
Original geschrieben von Negley
Das klingt nach "Lame Deer" oder wie heißt der indianische Pfeifenraucher ?
Hallo Negley,
wenn wir beide uns in Zukunft nicht zusammenreißen, werden noch alle threads geschlossen, in denen wir zusammen auftauchen.
Hast Du ihn gelesen? TAHCA USHTE-MEDIZINMANN DER SIOUX war in der Tat ein Buch, das mein Leben stark beeinflußt hat. Daß sich das aber sogar auf das Sägen von Selfnocks beziehen kann
liebe Grüße benzi
RE:
Verfasst: 25.04.2005, 11:28
von hope65
Original geschrieben von Tiga
Die Frage war aber ja nicht, wie breit, sondern wie tief muss die Nocke sein.
Richtig!8-)
Verfasst: 25.04.2005, 11:29
von Ravenheart
@Tiga: Danke!
Tiefe: Minimum = halbe Sehnendicke. Üblich: 5 - 8 mm. Maximum abhängig vom Bogen: je mehr "centershot" der Bogen ist, desto tiefer kann er sein! Je mehr der Pfeil "seitlich rum muss", desto mehr birgt ein tiefer Schlitz die Gefahr, dass die Nocke seitlich wegbricht!
Rabe
Verfasst: 25.04.2005, 11:32
von Peter O. Stecher
Hi Benz, war ja kein Angriff ja hab ihn gelesen, gehört ja zu einer umfassenden Bogenschützen - Bildung, oder?
Ich verwechsle etwas vielleicht, gibts ein ähnliches Buch mit/von Black Elk ?
Verfasst: 25.04.2005, 16:57
von Mongol
Also ich bin bisher immer gut damit gefahren, die Nocks gerade ein klein wenig tiefer als den Sehnendurchmesser einzusägen...
Verfasst: 25.04.2005, 22:26
von der_prinz
und auch hier bitte keine Wissenschaft daraus machen. Die Sehne sollte gut darin "verschwinden" da der Pfeil sonst (gerade bei Anfängern habe ich das of erlebt) abflutscht. Und wenn man erst mal einen gesplitterten Pfeil aus dem gesicht operiert bekommen hat, wird man vorsichtiger ;-)
Verfasst: 03.06.2005, 00:30
von HolunderWunder
@vor-allem-rabe-aber-auch-an-die-anderen: spielt die nock-tiefe tatsächlich so ne rolle? oder ist ne gute wicklung möglichst nah an der selfnock nicht wesentlich wichtiger als die frage nach dem einen oder anderen millimeter tiefe? rabes argument leuchtet schon ein, wie fast immer :motz aber auf der anderen seite habe ich z.b. in ww mal selfnock-pfeile geschossen, wo mir die nocke zu flach war (=unsicheres gefühl). irgendwie muss man doch das
sichere gefühl haben, nicht falsch verstehen bitte(!), ihn sicher rein zu kriegen :tsktsk 8-|

schon klar, dass es nicht immer fünf zentimeter sein müssen ... ich hoffe mal ihr wiss was ich meine ....
gruss,
thilo
Verfasst: 03.06.2005, 05:22
von Katur
@ Holli
ok wenn Du mit den 4cm Nock schiesst (denn kann man dann ja auch noch als Kleiderhaken nutzen:D

)
Spaß ab in die Ecke,
ich mache meine Nocks mittlerweile mit Inlet und säge sie mit der berühmt-berüchtigten Fliesensäge so ca. 8-10 mm ein.
einen Ausbrecher hatte ich bisher nur bei den Plastikteilen.
Gruß
Katur
Verfasst: 11.07.2005, 17:48
von Rincewind
kann mich Katur nur anschließen, bei mir sind es auch so 8-10 mm und das bei 5/16 Schäften.
Nehme aber so nen kleinen Dremel mit Trennscheibe, geht echt fix und hat fast die passende Breite, dann noch kurz mit der Flachfeile die Kanten glätten und mit der Rundfeile unten durch und fertig.
Habe bisher auch noch keine Verluste gehabt.
Gruss
Rincewind