Frostbrüche ???
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der Alte Sachse
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Frostbrüche ???
Hallöche wieder mal
Ich schieße Zedernschäfte und auch nordische Kiefer.Jetzt ist mir aufgefallen , daß bei Frost die Zeder schnell bricht , während die nord. Kiefer bedeutend resistender ist.Liegts vileleicht daran , daß die nordische kiefer ,wie der Name schon sagt abgehärtet ist ?
Ihr habt sicher schon diesbezügliche Erfahrungen gesammelt .In Auswertung derselbigen werde ich mir vielleicht eine Sommer - und eine Winterpfeilesatz definieren. ;-)
Nu schreibt ma schön
Ich schieße Zedernschäfte und auch nordische Kiefer.Jetzt ist mir aufgefallen , daß bei Frost die Zeder schnell bricht , während die nord. Kiefer bedeutend resistender ist.Liegts vileleicht daran , daß die nordische kiefer ,wie der Name schon sagt abgehärtet ist ?
Ihr habt sicher schon diesbezügliche Erfahrungen gesammelt .In Auswertung derselbigen werde ich mir vielleicht eine Sommer - und eine Winterpfeilesatz definieren. ;-)
Nu schreibt ma schön
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Kettensprenger
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allg.: Pfeilbrüche
Ich schieße bis jetzt auch ausschließlich Zedernholz-Schäfte. Aber bei mir reicht schon ein einigermaßen ungenauer Schuss - besser gesagt, dass der Pfeil schräg auf ein Hindernis prallt - und die Dinger sind total durch.
Neulich im elterlichen Garten habe ich gleich den ersten Schuss versemmelt und unglücklicherweise ist der Pfeil schräg auf das mit Glasplatten verstärkte Frühbeet vom Daddy geprallt. Der war gleich zweimal gebrochen! Die Spitze war weg - die hab ich nimmer gefunden - und hinten (eta 5 cm vor den Federn) war der Schaft auch noch mal durchgebrochen.
Die Pfeile wurden vom Bogen-Händler extra für den Bogen gemacht. Dass die Pfeile vom Spine her zu schwach wären, schließe ich mal aus.
Irgendwie bin ich momentan nicht so glücklich mit Zedernholz. Unabhängig vom Winterwetter ... ;(
Neulich im elterlichen Garten habe ich gleich den ersten Schuss versemmelt und unglücklicherweise ist der Pfeil schräg auf das mit Glasplatten verstärkte Frühbeet vom Daddy geprallt. Der war gleich zweimal gebrochen! Die Spitze war weg - die hab ich nimmer gefunden - und hinten (eta 5 cm vor den Federn) war der Schaft auch noch mal durchgebrochen.
Die Pfeile wurden vom Bogen-Händler extra für den Bogen gemacht. Dass die Pfeile vom Spine her zu schwach wären, schließe ich mal aus.
Irgendwie bin ich momentan nicht so glücklich mit Zedernholz. Unabhängig vom Winterwetter ... ;(
scio nescio
-
Steinmann
Ich schieße zu allen Jahreszeiten draußen und kann keine nennenswerten Veränderungen an den Pfeilen feststellen. Die brechen Sommer wie Winter gleich schnell! ;(
Was mir aufgefallen ist das bei starken Minusgraden mein Ablass gegen jämmerlich geht. Liegt aber sicherlich an den kalten Fingern ( Schattenwolf - vielleicht liegt auch bei Dir da das Problem ).
@ Kettensprenger
Der Spinewert hat m.E. wenig Einfluß auf das Brechen von Pfeilen. Spitzengewicht, Pfeilgewicht fließen deutlich stärker ein.
Was mir aufgefallen ist das bei starken Minusgraden mein Ablass gegen jämmerlich geht. Liegt aber sicherlich an den kalten Fingern ( Schattenwolf - vielleicht liegt auch bei Dir da das Problem ).
@ Kettensprenger
Der Spinewert hat m.E. wenig Einfluß auf das Brechen von Pfeilen. Spitzengewicht, Pfeilgewicht fließen deutlich stärker ein.
Ist ein echtes Mysterium mit den Zederschäften.Kommt vielleicht auf die Zeder an(Port Oxford Zeder soll Top sein).Ich bin jedenfalls von der Zeder weg -Aus besagten Gründen.Wenn unbedingt leichte Schäfte,dann sind Sitka Spruce Schäfte zu empfehlen.Leicht und haltbar.Ich bin auch dabei hin-u.wieder dabei Robinienreste zu verarbeiten.Schwerer als Kiefer,da sie aber stabiler sind, können sie auch dünner sein.Die sind richtig lange haltbar.
Pfeilbruch
Mein persönlicher und durch keine wissenschaftliche Studie zu belegender Eindruck ist, daß Zedernschäfte zwar die besseren Flugeigenschaften haben, aber eher hinter der Spitze brechen als Kiefernschäfte. Bei kalter Witterung wird Holz schon spröder und bricht leichter, was für selfbows gilt, gilt natürlich auch für Pfeile.
Meine Konsequenz daraus ist, daß ich
1. mir einen Satz "Turnierpfeile" (für Sonntags...) aus Zeder und viele, viele Übungspfeile aus Kiefer gebaut habe, und
2. parallel gebohrte Schraubspitzen verwende, die das Risiko des Bruchs hinter der Spitze etwas minimieren, sowie
3. ein Spleißrohr angeschafft habe und hemmungslos alle gebrochenen Pfeile wieder spleiße.
Gruß, horsebow
Meine Konsequenz daraus ist, daß ich
1. mir einen Satz "Turnierpfeile" (für Sonntags...) aus Zeder und viele, viele Übungspfeile aus Kiefer gebaut habe, und
2. parallel gebohrte Schraubspitzen verwende, die das Risiko des Bruchs hinter der Spitze etwas minimieren, sowie
3. ein Spleißrohr angeschafft habe und hemmungslos alle gebrochenen Pfeile wieder spleiße.
Gruß, horsebow
I shot an arrow in the air,
it fell to earth, I knew not where;
for so swiftly it flew, the sight
could not follow it in its flight.
Longfellow, Oct. 16, 1845
it fell to earth, I knew not where;
for so swiftly it flew, the sight
could not follow it in its flight.
Longfellow, Oct. 16, 1845
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Kettensprenger
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allg.: Pfeilbruch ...
@Schattenwolf: *hihi* ... gell da guggsd!?
Die Pfeile habe ich mir - weil ich es eben noch nicht kann - vom Händler extra für meinen Bogen anfertigen lassen. Wenn da "Sollbruchstellen" eingebaut werden würden, wäre das ja schon ein Hammer ... Glaub ich aber eher nicht!
Und weil ich eben gemerkt habe, nicht jedesmal sechseinhalb Europäer pro Pfeil zahlen zu wollen, werde ich Anfang Februar auch einen Pfeilbaukurs machen, dann die Dinger selbst herstellen, im März bin ich schon zu einem Schießkurs angemeldet und dann tendiert hoffentlich die Zahl der kaputten Pfeile langsam gegen Null ...
@alle:
meine Pfeile haben eine 100-grain-Spitze (parallel-Schraub) und 11/32 Durchmesser. Sonst einfach nur lackiert mit 5,5"-Befiederung in Shield-Form.
Die Pfeile habe ich mir - weil ich es eben noch nicht kann - vom Händler extra für meinen Bogen anfertigen lassen. Wenn da "Sollbruchstellen" eingebaut werden würden, wäre das ja schon ein Hammer ... Glaub ich aber eher nicht!
Und weil ich eben gemerkt habe, nicht jedesmal sechseinhalb Europäer pro Pfeil zahlen zu wollen, werde ich Anfang Februar auch einen Pfeilbaukurs machen, dann die Dinger selbst herstellen, im März bin ich schon zu einem Schießkurs angemeldet und dann tendiert hoffentlich die Zahl der kaputten Pfeile langsam gegen Null ...
@alle:
meine Pfeile haben eine 100-grain-Spitze (parallel-Schraub) und 11/32 Durchmesser. Sonst einfach nur lackiert mit 5,5"-Befiederung in Shield-Form.
scio nescio
- Ravenheart
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RE:
hmmm....Original geschrieben von Schattenwolf
@ alter sachse.......mir ist bisher lediglich aufgefallen das zeder bei starken minus temparaturen (vor einem jahr -14grad) sehr "weich" wird...
Vermute eher, Dein Bogen ist "härter" geworden..
Möglich?
Rabe
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Kettensprenger
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Pfeilbrüche
@Schattenwolf:
Also ganz ehrlich! Um solche Dinge wie nachträglich die Federn zu kürzen u. ä. zu tun, bin ich noch viel zu unerfahren! Auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen.
Ich denke eher, dass es an meinen unvollkommenen Schieß- und Ablasskünsten liegt, dass so viele Pfeile kaputt gehen! Außerdem weiss ich ja, dass ich oft den Bogen nicht sauber nachhalte ... ein weiterer Grund, warum oft die Pfeile unsauber fliegen ... Spitzenbruch hatte ich eigentlich noch nicht so oft. Wenn, dann sind die Pfeile eigentlich immer ziemlich in der Mitte gesplittert.
Also ganz ehrlich! Um solche Dinge wie nachträglich die Federn zu kürzen u. ä. zu tun, bin ich noch viel zu unerfahren! Auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen.
Ich denke eher, dass es an meinen unvollkommenen Schieß- und Ablasskünsten liegt, dass so viele Pfeile kaputt gehen! Außerdem weiss ich ja, dass ich oft den Bogen nicht sauber nachhalte ... ein weiterer Grund, warum oft die Pfeile unsauber fliegen ... Spitzenbruch hatte ich eigentlich noch nicht so oft. Wenn, dann sind die Pfeile eigentlich immer ziemlich in der Mitte gesplittert.
scio nescio
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immer in der Mitte...
oh-ooh...
(der Rabe zieht die Stirn kraus...)
immer is mir zu oft! Das muss nicht, kann aber auf ein ganz anders geartetes Problem hinweisen, nämlich dass sie Pfeile im Abschuss z.B. in der Mitte anschlagen, und so da eine Vorschädigung erhalten. Wie sehen die "Reibespuren" am Pfeil aus? Hat der Bogen bauchseitig im Bereich der Auflage eine Kante?
Gibt es ein lautes, wohlmöglich "schlagendes" Abschussgeräusch? Ist die Trefferlage relativ weit rechts, also musst Du gefühlsmäßig weiter links zielen (bei RH-Bogen, sonst umkehren)?
Mir sind bisher nur 2 Pfeile mittig gebrochen, und das nur durch Treffer in "Hindernisse", wo sie seitlich "umgeschlagen sind". Als Regelfall dürfte das nicht vorkommen, da stimmt sonst was nicht...
Rabe
(der Rabe zieht die Stirn kraus...)
immer is mir zu oft! Das muss nicht, kann aber auf ein ganz anders geartetes Problem hinweisen, nämlich dass sie Pfeile im Abschuss z.B. in der Mitte anschlagen, und so da eine Vorschädigung erhalten. Wie sehen die "Reibespuren" am Pfeil aus? Hat der Bogen bauchseitig im Bereich der Auflage eine Kante?
Gibt es ein lautes, wohlmöglich "schlagendes" Abschussgeräusch? Ist die Trefferlage relativ weit rechts, also musst Du gefühlsmäßig weiter links zielen (bei RH-Bogen, sonst umkehren)?
Mir sind bisher nur 2 Pfeile mittig gebrochen, und das nur durch Treffer in "Hindernisse", wo sie seitlich "umgeschlagen sind". Als Regelfall dürfte das nicht vorkommen, da stimmt sonst was nicht...
Rabe
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Kettensprenger
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Pfeile mittig gebrochen
@ravenheart:
Hmmm ... also eine Kante im Bogenfester schließe ich aus. Ich hab da mit meinem Griffon (52#, 66" lang) geschossen und die Pfeilauflage ist mit einem Lederrest belegt. Zur Sicherheit werde ich schnellstens noch ein Foto nachreichen, wie die Pfeilauflage aussieht.
Und die gebrochenen Pfeile haben keinerlei Schlagspuren oder ähnliches. Sie sind halt einfach gebrochen bzw. hängen noch an ein par Holzfasern zusammen. So, als ob du sie über'm Knie zerbrochen hättest ...
Ich hab auch schon mal einen Gummi-Blunt-Zedernpfeil bei einem Volltreffer auf eine leere 5kg-Sauerkraut-Blechdose zersplittert. Da war wohl noch zuviel Kraft in dem Pfeil. Da hab ich mit meinem 35#-Black-Douglas auf etwa 12 Metern geübt. Und obwohl die Dose stark verformt war und sie nur auf einem Hackstock gestanden hatte (also frei wegfliegen konnte), ist mir der Pfeil voll mitten durch). Die Blechdose konnte gar nicht so schnell beschleunigen, wie sich der Pfeil durchgebogen hat. Und als die Schmerzgrenze überschritten war, da hat es halt knacks gemacht ;(
Hmmm ... also eine Kante im Bogenfester schließe ich aus. Ich hab da mit meinem Griffon (52#, 66" lang) geschossen und die Pfeilauflage ist mit einem Lederrest belegt. Zur Sicherheit werde ich schnellstens noch ein Foto nachreichen, wie die Pfeilauflage aussieht.
Und die gebrochenen Pfeile haben keinerlei Schlagspuren oder ähnliches. Sie sind halt einfach gebrochen bzw. hängen noch an ein par Holzfasern zusammen. So, als ob du sie über'm Knie zerbrochen hättest ...
Ich hab auch schon mal einen Gummi-Blunt-Zedernpfeil bei einem Volltreffer auf eine leere 5kg-Sauerkraut-Blechdose zersplittert. Da war wohl noch zuviel Kraft in dem Pfeil. Da hab ich mit meinem 35#-Black-Douglas auf etwa 12 Metern geübt. Und obwohl die Dose stark verformt war und sie nur auf einem Hackstock gestanden hatte (also frei wegfliegen konnte), ist mir der Pfeil voll mitten durch). Die Blechdose konnte gar nicht so schnell beschleunigen, wie sich der Pfeil durchgebogen hat. Und als die Schmerzgrenze überschritten war, da hat es halt knacks gemacht ;(
scio nescio
Hallo,
habe das vergangene Jahr 3 verschiedene Schäfte
getestet und bin zu folgendem Resultat gekommen.
Zedernschäfte:
Ist wohl jedem klar brechen im Gegensatz zu Chundoo-Kiefer und Europ.Kiefer am schnellsten.
Wenn mann sich die Brüche ansieht, dann sieht man sehr leicht das dieses Holz wesentlich kurzfaseriger ist als die beiden anderen. Sprich
es splittert weniger. War am Wochenende auf unserem Winterparcours und einige 3-D Tiere waren richtig mit Eis überfroren. Selbst bei Treffern auf das Ziel is es mit 3 mal passiert, das die Zeder brach. Sie hat es richtig gestaucht und der bruch sah wirklich aus wie mit Sollbruchstelle.
Chundoo:
Ist langfaseriger jedoch nicht mit unserer europ.Kiefer vergleichbar. Ist vom Wuchs her gleichmäßig mit engen Jahresringen gewesen und auch die Gewichtsunterschiede von Schaft zu schaft waren nicht so groß wie bei der Zeder, da ihre Jahresringabstände doch sehr unterschiedlich waren. (Hatte evtl. hier mit dem Angebot des Händlers großes Glück.)
Europ.Kiefer:
Hier hatte ich kompremierte Schäfte bezogen und hatte leider bei einem Satz den Fehler gemacht und sie mit einer Farbe bestrichen, welche dazu führte das der Schaft auf den Ursprünglichen Durchmesser wieder aufgequollen ist. Daraufhin habe ich sie halt nur mit Danisch Oil behandet.
Man sagt immer das Kiefer so schwer sei, aber ich habe damit angefangen meine Schäfte ziemlich genau auf's Grain zu wiegen, und habe festgestellt, das die Gewichte der unterschiedlichen Hölzer unter einer Sorte so stark variieren, das man sich bei jedem Holz dieser 3 Sorten sein Gewicht rausmatchen kann.
Man sollte sich jedoch immer ein Gewicht in der Mitte raussuchen, damit der Nachschub gesichert ist.
Ich schiesse 55# bei 31" Auszug und habe mit Top Hat Spitzen die Beste Erfahrung gemacht und hatte selbst bei Zeder kaum Spitzenbrüche.
Das Thema, welches Holz am besten fliegt, das erledigt sich, wenn man mit jeder schaftsorte einen Rohschafttest macht, denn dann fliegt jeder schaft gleich gut. Für das Holz, welches ich in Zukunft nur noch schiessen werde habe ich mich bereits entschieden, jedoch ob Nocktaper oder Barrel Taper habe ich noch nicht getestet. Hierzu bekommt man ja auch unterschiedlichste Ifos, woran man sieht, das nicht ein bestimmtes Material für alle gleich gut ist.
habe das vergangene Jahr 3 verschiedene Schäfte
getestet und bin zu folgendem Resultat gekommen.
Zedernschäfte:
Ist wohl jedem klar brechen im Gegensatz zu Chundoo-Kiefer und Europ.Kiefer am schnellsten.
Wenn mann sich die Brüche ansieht, dann sieht man sehr leicht das dieses Holz wesentlich kurzfaseriger ist als die beiden anderen. Sprich
es splittert weniger. War am Wochenende auf unserem Winterparcours und einige 3-D Tiere waren richtig mit Eis überfroren. Selbst bei Treffern auf das Ziel is es mit 3 mal passiert, das die Zeder brach. Sie hat es richtig gestaucht und der bruch sah wirklich aus wie mit Sollbruchstelle.
Chundoo:
Ist langfaseriger jedoch nicht mit unserer europ.Kiefer vergleichbar. Ist vom Wuchs her gleichmäßig mit engen Jahresringen gewesen und auch die Gewichtsunterschiede von Schaft zu schaft waren nicht so groß wie bei der Zeder, da ihre Jahresringabstände doch sehr unterschiedlich waren. (Hatte evtl. hier mit dem Angebot des Händlers großes Glück.)
Europ.Kiefer:
Hier hatte ich kompremierte Schäfte bezogen und hatte leider bei einem Satz den Fehler gemacht und sie mit einer Farbe bestrichen, welche dazu führte das der Schaft auf den Ursprünglichen Durchmesser wieder aufgequollen ist. Daraufhin habe ich sie halt nur mit Danisch Oil behandet.
Man sagt immer das Kiefer so schwer sei, aber ich habe damit angefangen meine Schäfte ziemlich genau auf's Grain zu wiegen, und habe festgestellt, das die Gewichte der unterschiedlichen Hölzer unter einer Sorte so stark variieren, das man sich bei jedem Holz dieser 3 Sorten sein Gewicht rausmatchen kann.
Man sollte sich jedoch immer ein Gewicht in der Mitte raussuchen, damit der Nachschub gesichert ist.
Ich schiesse 55# bei 31" Auszug und habe mit Top Hat Spitzen die Beste Erfahrung gemacht und hatte selbst bei Zeder kaum Spitzenbrüche.
Das Thema, welches Holz am besten fliegt, das erledigt sich, wenn man mit jeder schaftsorte einen Rohschafttest macht, denn dann fliegt jeder schaft gleich gut. Für das Holz, welches ich in Zukunft nur noch schiessen werde habe ich mich bereits entschieden, jedoch ob Nocktaper oder Barrel Taper habe ich noch nicht getestet. Hierzu bekommt man ja auch unterschiedlichste Ifos, woran man sieht, das nicht ein bestimmtes Material für alle gleich gut ist.
Eero S.W.
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Lysistrata
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- Registriert: 17.09.2003, 20:09
Zeder oder Kiefer?
Ich habe mir von einem Fachmann sagen lassen, das Zederschäfte besser hergestellt werden können als Kiefer. Vor allem wenn man 5/16 Schäfte hat. Diese sind sonst sehr unregelmäßig und schlecht verarbeitet. Ich bin da jetzt etwas verunsichert, weil eigendlich würde ich lieber Kiefer schiessen.....:-o
Aber mein Händler "meines Vertrauens verkauft nur Zederschäfte....:-o "
Aber mein Händler "meines Vertrauens verkauft nur Zederschäfte....:-o "
Die Pfeile liegen irgendwo da draussen!
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Kettensprenger
- Sr. Member

- Beiträge: 339
- Registriert: 14.01.2004, 22:26
Zedern-Brüche ...
... die Beschreibung des Effekts, dass Zedernschäfte sich beim Aufprall auf ein hartes Ziel nicht weit genug biegen können und daher schneller brechen, kann ich wirklich bestätigen!
Siehe Beitrag vorher (Erlebnis mit der Blechdose ...)
Mein Händler schwört auf Zeder und meinte immer zu mir, was Besseres gäbe es nicht. Sagen wir mal so ... wenn ich so sicher schieße, dass ich immer zumindest das eigentliche Ziel treffe, würde ich wohl auch Zeder schießen. Aber für mich als Anfänger sind die Schäfte wohl noch nix. Brauche vorest noch was fehlerverzeihenderes ...
Siehe Beitrag vorher (Erlebnis mit der Blechdose ...)
Mein Händler schwört auf Zeder und meinte immer zu mir, was Besseres gäbe es nicht. Sagen wir mal so ... wenn ich so sicher schieße, dass ich immer zumindest das eigentliche Ziel treffe, würde ich wohl auch Zeder schießen. Aber für mich als Anfänger sind die Schäfte wohl noch nix. Brauche vorest noch was fehlerverzeihenderes ...
scio nescio
-
Steinmann
@ ravenheart
Ich habe bei mir beobachten können das nach der Umstellung von konischen auf parallele Schraubspitzen ( egal ob Bodnik oder TopHat ) die Schäfte, wenn Sie gebrochen sind immer im Mittelteil gebrochen sind. Ich habe das für mich mit so begründet. Die nach vorne gerichtete Kraft wird plötzlich gestoppt und die beiden, in diesem Moment vorhandenen Kräfte ( sind ja entgegengesetzt gerichtet ) treffen sich in der Mitte und lassen den Pfeil brechen. Ich schieße jetzt wieder die konischen Spitzen und habe seitdem keinen mittig gebrochen Pfeil mehr.
Sowohl der Black Douglas als auch der Griffon sind rattenschnelle Bögen auch das unterstützt diesen Effekt etwas.
Ich habe bei mir beobachten können das nach der Umstellung von konischen auf parallele Schraubspitzen ( egal ob Bodnik oder TopHat ) die Schäfte, wenn Sie gebrochen sind immer im Mittelteil gebrochen sind. Ich habe das für mich mit so begründet. Die nach vorne gerichtete Kraft wird plötzlich gestoppt und die beiden, in diesem Moment vorhandenen Kräfte ( sind ja entgegengesetzt gerichtet ) treffen sich in der Mitte und lassen den Pfeil brechen. Ich schieße jetzt wieder die konischen Spitzen und habe seitdem keinen mittig gebrochen Pfeil mehr.
Sowohl der Black Douglas als auch der Griffon sind rattenschnelle Bögen auch das unterstützt diesen Effekt etwas.
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Kettensprenger
- Sr. Member

- Beiträge: 339
- Registriert: 14.01.2004, 22:26
Soooo ...jetzt hab ich das Bild ...
@ravenheart:
Also, guggst du!
[url=http://www.fletchers-corner.de/cpg/albums/userpics/10764/Griffon-Griffstueck.jpg]
[/url]
Da dürfte aber kein Pfeil anschlagen und solchen Schaden nehmen, dass er dann bricht.
Ich geh mal davon aus, dass der Fehler schon bei mir selbst zu suchen ist!
Also, guggst du!
[url=http://www.fletchers-corner.de/cpg/albums/userpics/10764/Griffon-Griffstueck.jpg]
Da dürfte aber kein Pfeil anschlagen und solchen Schaden nehmen, dass er dann bricht.
Ich geh mal davon aus, dass der Fehler schon bei mir selbst zu suchen ist!
scio nescio