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Schon gesehen?
Verfasst: 01.08.2008, 17:04
von atitude
Re: Schon gesehen?
Verfasst: 18.08.2008, 23:08
von Ravenheart
Hübsch! Danke!!
Rabe
Re: Schon gesehen?
Verfasst: 07.09.2008, 17:08
von Granjow
*auch will* Sind die auch für normalsterbliche anfertigbar?
Granjow
Re: Schon gesehen?
Verfasst: 07.09.2008, 18:22
von Squid (✝)
Aye!
Zwischen 130 und 600 Kröt bei
- Julius.Hu (Ebayshop: "Best-Bow")
- Kassai
- Grozer
andere...
Re: Schon gesehen?
Verfasst: 07.09.2008, 18:25
von reiterbogen freak
Ich hab ne link für den film in deutsch und sogar die längere version.
guckst du:
http://video.google.de/videoplay?docid= ... 0179602718
Re: Schon gesehen?
Verfasst: 07.09.2008, 18:45
von Squid (✝)
Der Ausschnitt ist aus "Das Reich der Krieger" - Anfang '08 auf 3SAT. Egal ob deutsch oder englisch.
Allerdings haben - wenn man der TBB 1-4 glauben darf - diese Bögen KEINE Leistungsfähigkeit, die die eines normalen Holzbogens übertrifft.
Insoweit ist der Test dort im Nahbereich nicht endgültig aussagekräftig. Auf 200 m mag das - bedingt z. B. durch das Pfeilgewicht - ganz anders aussehen.
Der bemerkenswerte Unterschied ist die Länge. Während ein gleichstarker Holzbogen bei 180-200 cm Länge rumgeistert, ist so ein Kompositmonster bereits mit 120-140 cm extrem schlagkräftig.
Ein kurzer Bogen wird auch die Feuergeschwindigkeit eines längeren Bögens übertreffen.
Re: Schon gesehen?
Verfasst: 07.09.2008, 19:00
von Vikinger
Ich habe den Film auch schonmal bei Youtube auf englisch gesehen, da habe ich mir auch schon gedacht, dass auf die Distanz der Test nicht ganz so aussagekräftig ist. Für engl. Kriegsbögen verwendete man, soweit ich weiß, schwerere Hölzer als Pfeilschäfte, während im Asiatischen Raum eher leichtere Pfeilhölzer verwendet wurden (daher auch diese Weitenrekorde der Kompositbogen).
Auf 100-200m sieht dann die Durchschlagskraft schon wieder ganz anders aus, wenn man diesen Test nochmal mit beiden Bögen und den eigentlich verwendeten Pfeilen nachholen würde.
Ich weiß jetzt nicht ob das stimmt, aber ich hab irgendwo mal gehört oder gelesen, dass man mit so einem alten ELB und den passenden Pfeilpitzen auf 200 Meter (oder sollten es doch nur Schritt gewesen sein?) eine dicke Eichenbohle durchschlagen konnte.Das geht natürlich nur, wenn die Pfeile das passende Gewicht mitbringen.
Aber die Komositbogen finde ich schon sehr faszinierend

Re: Schon gesehen?
Verfasst: 07.09.2008, 19:38
von Esteban
Vikinger hat geschrieben:
.....
Ich weiß jetzt nicht ob das stimmt, aber ich hab irgendwo mal gehört oder gelesen, dass man mit so einem alten ELB und den passenden Pfeilpitzen auf 200 Meter (oder sollten es doch nur Schritt gewesen sein?) eine dicke Eichenbohle durchschlagen konnte.Das geht natürlich nur, wenn die Pfeile das passende Gewicht mitbringen.
.....
In einem Burgtor in Wales sollen zwei Pfeile gestecket haben. Angeblich sollen die zwei flüchtenden englschen Soldaten nach geschossen worden sein und diese knapp verfehlt haben. Die beiden Pfeile sollen das Burgtor durchschlagen haben.
Kam mal in einer Doku über englische Burgen.
Gruß
Esteban
Re: Schon gesehen?
Verfasst: 08.09.2008, 21:20
von Granjow
Auf grössere Entfernungen müssen die ELBs ja ein Mindestmass an Durchschlagskraft gehabt haben, sonst hätte England damit nicht ganze Kriege gewonnen, oder?
Granjow
Re: Schon gesehen?
Verfasst: 08.09.2008, 22:00
von Squid (✝)
Jupp!
Haben sie auch. Gerade im Massenbeschuss sind sie überragend.
Während im Nahbereich die Geschwindigkeit des Pfeils eine größere Rolle spielt, ist bei Schüssen auf große Distanzen das Gewicht des Pfeils wichtiger.
Auf 15 m ist es wurscht ob der Pfeil von nem ELB oder nem Komposit abgeschossen wird. Der kloppt durchs Kettenhemd durch. Schön ist das nicht für den Träger desselben.
Aber auf 200 m spielt es eine beachtliche Rolle, ob ein 30 g oder 100 g schwerer Pfeil aus dem Himmel fällt und das Pferd oder den Reiter trifft....