Einem geschenkten Hobel ...

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shokunin
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Re: Einem geschenkten Hobel ...

Beitrag von shokunin »

Na dann, Glückwunsch! :D
Schön wenn sich der Aufwand gelohnt hat.
Bilder kommen hoffentlich noch... ;)


@Schleifstein-Debatte... ;D

Man muss mit den Beschreibungen dieser Steine etwas aufpassen...

Wenn man ein Schleifkorn hat, das gemessen 3 Micron gross ist, dann ist das auf der europäischen Skala ein F1200er, auf der US Grit Skala ein 2200er Korn, auf der Japanischen ein 4000er und in Mesh ein 8000er.
Bei Beschreibung oder Vergleich muss man also auch wissen was man vergleicht.

Und man muss sich Korn und Bindung ansehen.
Je mach Bindung, Härte und Brüchigkeit des Kornes schleifen manche Steine schneller oder feiner als andere.

Diamant ist auf der Mohs Skala 10, Korund 9, Granat ca 7... Diamant ist aber 6-mal härter als Korund und ca 10-mal härter als Granat (wirklich gemessen auf der Knoop Skala oder Brinell usw). Diamant-Kristalle werden also auch 10-mal weniger schnell stumpf oder zerrieben. Man hat einen zügigeren und gleichbleibenden Schliff. Manche Schleifmittel werden im Gebrauch feiner. Ich hab' z.B. ein bestimmtes 600er Korundpapier, mit dem kann ich auf Metall-Drehteilen eine Spiegelpolitur erreichen weil es sich zerreibt und so "feiner" wird.
Das ist auch ein Thema bei der Bindung... bei einer weichen Bindung zersetzt sich der Stein schnell und es wird immer wieder frisches Korn frei - der Stein schleift sehr zügig und eher "grob". Ein harter Stein kann "stumpf" werden oder sich zu setzen und schleift bei gleicher Korngrösse eher fein.

Die belgischen Steine schleifen gut weil die Bindung weich ist. Arkansas z.B. ist meist gröber, schleift aber optisch fast gleich fein - nur halt nicht ganz so zügig. Dafür muss man den Arkansas kaum einmal abrichten...
Ich persönlich hab' Natursteine mittlerweile fast völlig aufgegeben. Ich schleife meist mit Diamant und poliere auf 2000er Papier oder Lapping Film.
Da hab' ich einen zügigen Schliff ohne die Probleme mit dem ständigen Abrichten von Natursteinen. Die die gut schleifen muss man nämlich ständig wieder flach machen und pflegen, besonders wenn man wie ich sehr viele kleine Werkzeuge schleift (Stichel, Bohrer usw).

Gruss,
Mark
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Gornarak
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Re: Einem geschenkten Hobel ...

Beitrag von Gornarak »

Bei dem ganzen Wissen werd ich hier so schlau :)
shokunin hat geschrieben:Bilder kommen hoffentlich noch... ;)
Ich arbeite sogar an nem Video. Da ist aber so viel Material zusammengekommen, dass das etwas dauern kann. Ein 40 cm Span (Brett war nicht länger) ist aber schonmal kein schlechtes Zeichen, oder?
FBrueck
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Re: Einem geschenkten Hobel ...

Beitrag von FBrueck »

Danke für die Erläuterung, wie immer sehr erhellend!
Das "Natur-DMT" bezog sich nur auf die Gefüge-Art, also "schleifender Partikel in weicherer Matrix"; in dieser Form glaube ich, als natürliches Gestein, nur beim Brocken zu finden...
Die genannten Korngrößen sind die Angaben des Herstellers, beziehen sich also wahrscheinlich auf die FEPA-Norm.
LG
Frederik
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Re: Einem geschenkten Hobel ...

Beitrag von Gornarak »

Für alle, die es interessiert, gibt es jetzt das Video zum Hobel: https://www.youtube.com/watch?v=ZcZTI3jMhio
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shokunin
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Re: Einem geschenkten Hobel ...

Beitrag von shokunin »

Nettes Video! :) wäre mir jetzt fast unter gegangen...

Und der Hobel sieht ja echt gut aus.

Aber wieso auf Englisch, wenn ich fragen darf... ::)


Gruss,
Mark
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Re: Einem geschenkten Hobel ...

Beitrag von Gornarak »

shokunin hat geschrieben:Und der Hobel sieht ja echt gut aus.
Danke :)
shokunin hat geschrieben:Aber wieso auf Englisch, wenn ich fragen darf.
Ist ne Art "Fingerübung" für mich.
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Re: Einem geschenkten Hobel ...

Beitrag von Gornarak »

Ach wie schön ich hab für €8,- inklusive Versand noch nen passenden Zahnhobel zu meinem Satz gefunden:

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Der Körper is wohl vom gleichen Hersteller oder vom Nachfolger Howal, das Eisen von Kirschen.
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