Jou, beschriften!!MoeM hat geschrieben:Ok danke!
Gibts evt. was wie ich Ulme und Esche auseinander halten kann ohne Rinde und Kernholz?
Es ist Holzzeit! Teil 3
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Re: Es ist Holzzeit! Teil 3
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Re: Es ist Holzzeit! Teil 3
... und falls Du das vorherige Identifizieren meinst: Das ist einfach!
Ulme lässt im glatten Anschnitt die typischen und unverwechselbaren "Monats- oder Mondringe" erkennen...
Guckst Du: http://www6.fh-eberswalde.de/forst/fors ... uester.jpg
Rabe
Ulme lässt im glatten Anschnitt die typischen und unverwechselbaren "Monats- oder Mondringe" erkennen...
Guckst Du: http://www6.fh-eberswalde.de/forst/fors ... uester.jpg
Rabe
Re: Es ist Holzzeit! Teil 3
FluFlu hat geschrieben:In meiner Nähe schliesst eine Baumschule...
... und ich durfte mit einem Kollegen Holz aussuchen gehen.
Meine Ausbeute:
3x amerikanische Roteiche
1x Rosen-Esche
Mein Kollege hat noch andere Stämme zum Drechslern ausgesucht... und oben drüber haben wir massig viele kleinere Stücke Drechslerhölzer/Sträucher gepackt (leider auf dem Foto bereits ausgeladen).... es hat Perrückenstrauch, diverse Zypressen, Mamutbaum, Blutpflaume, Thuja, Flieder, und viele viele andere Sorten dabei.
Hallo,
hatt sich die Schnittfläche an deiner Rosen-Esche in der Zwischenzeit verfärbt ?
ich würde auf eine andere Holzart tippen, Sorbus aria ist ja auch ein Rosengewächs.
Ein Bild der Rinde aus der Nähe wär ganz gut.
grüsse mini
Re: Es ist Holzzeit! Teil 3
Was ist der Unterschied zwischen Monats- bzw. Mondringen? Ich dachte ein Mondring wäre eher ein Holzfehler.Ravenheart hat geschrieben:Ulme lässt im glatten Anschnitt die typischen und unverwechselbaren "Monats- oder Mondringe" erkennen...
Yumiya
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Re: Es ist Holzzeit! Teil 3
@Yumiya
Die sogenannten Mondringe oder Monatsringe, die man bei der Ulme sieht sind RIngförmige Anordnungen von Wasserleitungen im Holz. SIe bezeichnen also das gleiche "Phänomen"
Ulme ist eigentlich Zertreutporig, aber die Poren wachsen im Jahresring dennoch halbwegs in Ringen Organisiert, aber nicht nur zwischen den Jahresringen wie z.B. bei Esche sondern auch mittendrin. So entstehen diese Ringförmigen Strukturen.
Sie sind aber kein Holzfehler, sondern machen das Holz eher noch attraktiver.
Sie haben keine Auswirkungen auf die Festigkeit, aber sie sind ein ziemlich eindeutiges Merkmal für Ulme.
Die sogenannten Mondringe oder Monatsringe, die man bei der Ulme sieht sind RIngförmige Anordnungen von Wasserleitungen im Holz. SIe bezeichnen also das gleiche "Phänomen"
Ulme ist eigentlich Zertreutporig, aber die Poren wachsen im Jahresring dennoch halbwegs in Ringen Organisiert, aber nicht nur zwischen den Jahresringen wie z.B. bei Esche sondern auch mittendrin. So entstehen diese Ringförmigen Strukturen.
Sie sind aber kein Holzfehler, sondern machen das Holz eher noch attraktiver.
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Re: Es ist Holzzeit! Teil 3
Snake-Jo hat ja oben von Rot-Esche geschrieben.minifire hat geschrieben: hatt sich die Schnittfläche an deiner Rosen-Esche in der Zwischenzeit verfärbt ?
Ein Bild der Rinde aus der Nähe wär ganz gut.
Das wird es also vermutlich sein.
Ich kann leider momentan keine weiteren Fotos machen, da mein Holz bei meinem Kollegen im geschützten Aussenlager auf dem Berg oben ist.
Liebe Grüsse
fluflu
fluflu
Re: Es ist Holzzeit! Teil 3
@Galighenna
Danke für die Erklärung Gali. Da hab ich wohl noch etwas Nachholbedarf in Sachen Ulme.
Yumiya
Danke für die Erklärung Gali. Da hab ich wohl noch etwas Nachholbedarf in Sachen Ulme.
Yumiya
Re: Es ist Holzzeit! Teil 3
Zur Ulme:
Als „Mondringe“ werden Holzfehler bezeichnet, die als Farbfehler im Kernholz von Eichen auftreten (siehe z.B. Wikipedia => Holzfehler). Um Missverständnisse auszuschließen sollten wir für das wunderschöne Holzmerkmal der Ulmen andere Begriffe verwenden.
Im Studiengang Forstwirtschaft der FH Göttingen wird der Begriff „Scheinjahresringe“ verwendet. Der Begriff „Monatsringe“ klingt gut. Ob die Ringe tatsächlich während der Wachstumsperiode monatlich gebildet werden, weis ich nicht.
@Galighenna: Ulmen sind typische Ringporer. Bei Zerstreutporern kannst du mit bloßem Auge die Wasserleitbahnen (dickere Poren) nicht erkennen.
Als „Mondringe“ werden Holzfehler bezeichnet, die als Farbfehler im Kernholz von Eichen auftreten (siehe z.B. Wikipedia => Holzfehler). Um Missverständnisse auszuschließen sollten wir für das wunderschöne Holzmerkmal der Ulmen andere Begriffe verwenden.
Im Studiengang Forstwirtschaft der FH Göttingen wird der Begriff „Scheinjahresringe“ verwendet. Der Begriff „Monatsringe“ klingt gut. Ob die Ringe tatsächlich während der Wachstumsperiode monatlich gebildet werden, weis ich nicht.
@Galighenna: Ulmen sind typische Ringporer. Bei Zerstreutporern kannst du mit bloßem Auge die Wasserleitbahnen (dickere Poren) nicht erkennen.
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Re: Es ist Holzzeit! Teil 3
Oh ups ^^
Dann hab ich das verwechselt, thx für den Hinweis!
Aus was bestehen dann diese "Ringe" bei Ulme? Sind das einfach nur andere Holzfasern, oder sind das als Ausnahme bei Ulme nun doch Wasserleitungen?
(dann wäre ja wenigstens nicht alles Käse was ich erzählt hab *gg* )
Dann hab ich das verwechselt, thx für den Hinweis!
Aus was bestehen dann diese "Ringe" bei Ulme? Sind das einfach nur andere Holzfasern, oder sind das als Ausnahme bei Ulme nun doch Wasserleitungen?
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Re: Es ist Holzzeit! Teil 3
@Nocona: Ja, bei Ulme redet man von Scheinjahresringen oder auch "Zwischenfladerung". Diese ist hauptsächlich im Tangentialschnitt sichtbar. Ursache sind die meist dreireihigen Tangentialbänder der Spätholzgefäße.
Quelle: SCHMIDT, E. (1941): Mikrophotografischer Atlas der mitteleuropäischen Hölzer. Verlag Neumann-Neudamm
Quelle: SCHMIDT, E. (1941): Mikrophotografischer Atlas der mitteleuropäischen Hölzer. Verlag Neumann-Neudamm
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Re: Es ist Holzzeit! Teil 3
Wieder was gelernt,
thx Jo
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Re: Es ist Holzzeit! Teil 3
Holunder
so gefällt mir das obwohl mir leider das Spalten nicht optimal gelungen ist.
gruss seb
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gruss seb
Auch aus Steinen (oder Bäumen), die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.
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Re: Es ist Holzzeit! Teil 3
Oh nein... der schöne Wein... *schnief*
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Re: Es ist Holzzeit! Teil 3
"Monat" leitet sich ja von "Mond" ab. Daher ist die Begrifflichkeit durchaus erst mal naheliegend.nocona hat geschrieben:Zur Ulme:
Als „Mondringe“ werden Holzfehler bezeichnet, die als Farbfehler im Kernholz von Eichen auftreten (siehe z.B. Wikipedia => Holzfehler). Um Missverständnisse auszuschließen sollten wir für das wunderschöne Holzmerkmal der Ulmen andere Begriffe verwenden.
Siehe auch:
http://www.bogensport-extra.de/index.ph ... &Itemid=62
oder
http://www.bsv-ulm.de/htmls/bogen_abc.html#M
Mag aber sein, dass sich der Begriff "Mondringe" für die unvollständige Verkernung von z.B. Eichenholz inzwischen durchgesetzt hat und somit besetzt ist...
Sagt jedenfalls die Trefferhäufigkeit bei Google so aus...
"Monatsringe" trifft es ja auch....
Rabe