Verfasst: 25.06.2004, 16:46
@ shewolf:
@ Kyujin
Nochmal: Ich rede nicht über eine bestimmte, im Kyudo nach vielen Übungen erreichbare Erfahrung.
Ich weiss nix über Kyudo...
Und es kann durchaus sein, dass ich damit ganz viel auch an spirituellen Erfahrungen verpasse.
Ich rede davon, dass allein die Beschäftigung mit einem ursprünglichen Ding wie dem Bogen, die Freude am fliegenden Pfeil, die Bewegung in der Natur, die Lust an der Gewandung und dem Rollenspiel, das Hineintauchen in andere Zeiten, das Spielenlassen von Phantasie, und auch die Freude über den einen oder anderen Treffer eine sehr segensreiche Erfahrung sein kann - auch für Geist und Seele.
Und das hat nix mit Disziplin zu tun.
Gruss
Susanne
Nirgendwo - es geht nicht um Gerechtigkeit, es geht um Gnade.@Tiga: das mit dem Weinberg, schon so alt ist dieses Gleichnis doch immer noch schwer nachzuvollziehen, wo die Gerechtigkeit liegt...
@ Kyujin
Das ist Erfahrung - meine, und wenn ich das richtig verstanden habe, Schattenwolfs auch.Das wäre ja allen Ernstes schön, aber: Ist das durch Erfahrung verbürgt oder frommer Wunsch? Ich erlebe immer wieder begeisterte Anfänger, die kaum das Schwert oder den Bogen in der Hand haben und schon "die Kraft" fühlen. Keiner von denen kommt mehr als ein paarmal. Haben die nun das wesentliche schon erkannt oder betrügen die sich nicht doch selbst - um das Beste?
Nochmal: Ich rede nicht über eine bestimmte, im Kyudo nach vielen Übungen erreichbare Erfahrung.
Ich weiss nix über Kyudo...
Und es kann durchaus sein, dass ich damit ganz viel auch an spirituellen Erfahrungen verpasse.
Ich rede davon, dass allein die Beschäftigung mit einem ursprünglichen Ding wie dem Bogen, die Freude am fliegenden Pfeil, die Bewegung in der Natur, die Lust an der Gewandung und dem Rollenspiel, das Hineintauchen in andere Zeiten, das Spielenlassen von Phantasie, und auch die Freude über den einen oder anderen Treffer eine sehr segensreiche Erfahrung sein kann - auch für Geist und Seele.
Und das hat nix mit Disziplin zu tun.
Gruss
Susanne