ich zitier' Dich mal von weiter oben...
"...Das R auf den anderen könnte für Oskar Reumschüssel & Co., Steinbach-Hallenberg, Thüringen stehen..."
Ist Oskar Reumschüssel das Selbe wie die Fa. C.S. Reich...oder hab' ich da was überlesen?
Was nun den Hobel angeht...
Naja, wir sind alle keine Hellseher.
Ich hab' bislang Bilder von 3 oder 4 so kleinen Putzhobeln/Schrupphobeln gesehen.
Dass Du 15 Stück hast, und offenbar alle für grobe Arbeit angelegt, geht aus den Bildern nicht hervor.
Da würde ich halt die besten raussuchen und umbauen, bzw evtl einfach nur die besten Eisen nehmen und neue Körper dazu bauen.
Es ist sehr schwer zu helfen wenn man weder weiss worum es geht, weil wir hier in Forum 3/4 der Hobel nicht gesehen haben oder nicht in entsprechendem Detail, noch man wirklich weiss was damit dann eigentlich gearbeitet werden soll.
Und nur weil es viele sind muss es auch nicht automatisch ursprünglich eine Vielfalt gewesen sein. Es kann auch sein es sind Generationen von gleichen Hobeln die sich angesammelt haben weil man nie etwas weggeworfen hat. Das wäre auch sehr typisch für die DDR. Dann hat man halt lauter grobe, gut angenutzte Hobel aufgehoben weil man sie ja vielleicht doch noch braucht...
Daraus Feintischler-werkzeuge "restaurieren" zu wollen ist auch ok ... besonders wenn man auch solche Arbeiten vor hat. Sonst würde ich sie lassen wie sie sind und umbauen wenn Bedarf entsteht.
Zu Eisen-Winkeln usw allgemein...
Bei Putzhobeln ist die Schneide minimal gerundet, das muss absolut so sein wenn man Flächen damit bearbeiten will.
Der Winkel von 45-50 Grad ist in Europa eigentlich Standard. Ich hab auch nur ein paar englische Bestosshobel und kleine Blockhobel die flacher sind.
