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Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 24.03.2013, 11:34
von eddytwobows
@Jo, Shokunin, Rómendacil...

Also, WENN Speckstein, würde ich pers. dazu raten, von vornherein eine etwas stabilere Variante mit
sehr homogenen Gefüge zu verwenden...

Z.B. dieser Skandinavische (Norwegische ?) Speckstein, den Toddi zum Treffen bei Dirk mitgebracht hat...

Das Material ist, im Vergleich zu anderen Specksteinarten, sehr fest und nicht so brüchig-/ bröckelig und ergibt,
wenn geschliffen und poliert, eine sehr schön grünlich-grau glänzende Oberfläche mit
feiner Maserung(siehe auch Pfeifen-Ständer Thread...) :)

Wäre also auch rein vom optischen her etwas "gediegener"... ;) :)

LG
etb

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 24.03.2013, 12:46
von shokunin
@jo
wenn mal konkret Bedarf besteht bin ich gern für jeden Unfug zu haben... ;D

Pauschal ist es schwer viel zu den verschiedenen Materialien zu sagen. Es kommt immer auf Gefüge, Herkunft, Reinheit usw an.
Prinzipiell sind alle der genannten Steine auf Druck und Abrieb gut belastbar - nicht aber halt auf Schlag und Biegung...
Wobei man eine saubere Bergkristall-Murmel durchaus auf den Steinboden schmeissen kann so dass sie einem wieder in die Hand hüpft...

Wie etb schon sagte, gibt es bei allen Minerlien wie z.B. auch bei Speckstein ein Härtespektrum. Der "zum Basteln" bestimmte wird besonders weich gewählt - fast reiner Talk den man mit Fingernagel ritzen kann. Am anderen Ende gibt es Speckstein Küchenplatten die das Herumschieben einer schweren Gusspfanne aushalten sollten...

Schleifbar sind die genannten Halbedelsteine "daheim" alle, und auch polierbar. Ich hab' schon bis Härte 8 (Aquamarin) von Hand geschliffen und poliert - es geht mühsam, aber es geht. Klebbar sind sie nur bedingt weil nix eindringt - wobei die lichthärtenden Klebstoffe aus der Dental- und Uhrenindustrie sehr gut gehen (zumindest Stein-Stein und Stein-Metall).

Ob es Sinn macht...
naja, es wurden ja schon Kunststoffe erwähnt...
Akryl wäre billiger, einfacher schleifbar, elastischer, klebbarer,... und es kommt in jeder Farbe, Form und in klar und opak...
Elforyn ist in meinen Augen nicht so der Hit (rein optisch...) aber prinzipiell wäre Aramith oder andere Phenolharze sicher gut - extrem stossfest (Billardkugeln) und auch in jeder Farbe zu haben.

Naja, mich würde es schon mal reizen mit Stein... ::)
Ich werd' mal schauen ob es, wie kra meinte, tatsächlich belegbare Steinnocken in Japan gab... wenn ja und ich Bilder finde bastel ich mal welche. (...erm Kra,... ich nehme an der "Tenno" war der aus Japan... ;D )

Gruss,
Mark

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 24.03.2013, 13:52
von kra
So, ich warte auf Hinweise zu erfolgreichen (Speck-)Stein-Nocken oder Anderen aus mineralischen Grundstoffen...

bis dahin mach ich hier mal dicht (etwas später als geplant, wir haben Gäste bekommen... ;D