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Re: Mein noch immer erster Kompositbogen build-along
Verfasst: 23.06.2026, 17:48
von Bogenbas
Heute hab ich noch einen Test gemacht. Ich hab einen Pfeil auf 27" gekürzt und die Spitze noch leichter gemacht um meinen Flightpfeilen vom Gewicht und Auszug nahe zu kommen. Der Pfeil war dann genau 200gn schwer und hat 234fps erreicht. Das fand ich schon interessant. Der Pfeil ist zwar um 75gn leichter, hat aber etwa die gleiche Geschwindigkeit, weil die Auszugslänge 1-2" kürzer war. Ich vermute aber das der leichtere Pfeil seinen Vorteil dann im Flug ausspielen kann.
Re: Mein noch immer erster Kompositbogen build-along
Verfasst: 23.06.2026, 19:21
von fatz
Bogenbas hat geschrieben: ↑23.06.2026, 17:48
Ich vermute aber das der leichtere Pfeil seinen Vorteil dann im Flug ausspielen kann.
Das ist vermutlich eine unzulaessige Vereinfachung. Wenn du 2 gleich schnelle und gleich aerodynamische Pfeile hast, wird der Schwerere weiter fliegen
Re: Mein noch immer erster Kompositbogen build-along
Verfasst: 23.06.2026, 19:44
von Bogenbas
Naja, der Längere Pfeil ist auch im Größtdurchmesser größer, was für mehr Luftwiderstand sorgt. Ist dass das Hauptargument warum der kurze Pfeil weiter fliegen sollte?
Re: Mein noch immer erster Kompositbogen build-along
Verfasst: 23.06.2026, 20:18
von fatz
Ganz ehrlich: Probiers einfach. Ich hab mal versucht da reinzukommen, aber da spielen so viele Faktoren rein, dass das rechnerisch der Graus ist.
Re: Mein noch immer erster Kompositbogen build-along
Verfasst: 23.06.2026, 21:55
von Chirurg
Du könntest eine Versuchsreihe machen: Du schießt mit demselben Bogen immer leichtere Pfeile und mißt die V0 oder V1 (Chroni 1m vom Bogen entfernt). Ab einem bestimmten Pfeilgewicht ändert sich die V1 nicht mehr (Leerschussgeschwindigkeit). Dann nimmst Du den schwersten Pfeil, welcher gerade noch die Leerschussgeschwindigkeit erreicht und mit diesem Pfeil schießt Du dann auf Weite. Damit dieser Pfeil möglichst weit fliegt, muss er einen geringen Frontalwiderstand haben: das heißt Durchmesser so gering wie möglich, muss er einen geringen Reibungswiderstand haben: das heißt runde Spitze (Verwirbelungen) und Haifischanstrich (Längsrillen), soll der Pfeil so wenig wie möglich Wedeln respektive Schwingen (ein getaperter steifer Schaft schwingt kürzer, so schnell wie möglich stabiler Pfeilflug, sauberer Ablass), soll der Pfeil möglichst weit Aussegeln (Schießen mit dem Wind, Schwerpunkt näher zur Nocke), und wenn Du dann noch den richtigen Abschusswinkel hinkriegts, dann hast Du es geschafft, so einfach ist es.
Re: Mein noch immer erster Kompositbogen build-along
Verfasst: 23.06.2026, 22:28
von Bogenbas
Chirurg hat geschrieben: ↑23.06.2026, 21:55
...so einfach ist es.
Kannst uns ja dann in Kolbingen zeigen

Re: Mein noch immer erster Kompositbogen build-along
Verfasst: 23.06.2026, 22:30
von fatz
Re: Mein noch immer erster Kompositbogen build-along
Verfasst: 24.06.2026, 07:59
von Chirurg
Hochmut kommt vor dem Fall!, ich übe mich eh schon in Demut. Das mit den Längsrillen werde ich bei einem Pfeil vielleicht noch versuchen. Einritzen oder Leinenfäden aufkleben mit Superkleber…
Re: Mein noch immer erster Kompositbogen build-along
Verfasst: 24.06.2026, 11:07
von Bogenbas
Chirurg hat geschrieben: ↑24.06.2026, 07:59
Hochmut kommt vor dem Fall!, ich übe mich eh schon in Demut. Das mit den Längsrillen werde ich bei einem Pfeil vielleicht noch versuchen. Einritzen oder Leinenfäden aufkleben mit Superkleber…
Ich würde da mal vermuten dass man das nicht geradlinig genug hin bekommt und deshalb der Luftwiderstand ansteigt.
Re: Mein noch immer erster Kompositbogen build-along
Verfasst: 24.06.2026, 13:13
von fatz
Chirurg hat geschrieben: ↑24.06.2026, 07:59
Hochmut kommt vor dem Fall!,
wobei auch der mit der richtigen Ausruestung Spass machen kann (frag mal einen Fallschirmspringer

) und jede Menge Aerodynamik involviert
