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Verfasst: 28.06.2005, 23:43
von kojote
Ich gehe so oft es geht auf dem Platz trainieren.
Die ersten Jahre habe ich nur so ohne plan geschossen.
Seid einiger Zeit Trainiere ich nach Plan da ich leistungsorientiert schießen und es macht mir richtig spaß .
Ich trainiere zuerst bekannte enfehrnungen und gehe danach in den Pacour um es umzusetzen.
Das ganze mach ich zwei bis drei mal die woche, dazu kommt dann noch tägliches Formtraining.
So langsam fruchtet die ganze Sache und ich finde mich auf den Turnieren immmer weiter vorne.




Gruß, Kojo

Training, Technik &Lehrjahre

Verfasst: 29.06.2005, 19:55
von Wild Archer
Eine brauchbare Technik lernst Du in einem Jahr - wie beim Tennisspielen: nach einem Jahr "kannst" Du die Grundschläge und bist in der Lage den Ball hin und her zu spielen. Danach fängst Du an richtig spielen zu lernen. Ich schieße seit meinem 12'ten Lebensjahr Bogen und habe viele Jahre aktiv Tennis gespielt - solange meine Knochen mitmachten - jetzt spiele ich nur noch zum Spaß und schieße Bogen. Deswegen vergleiche ich diese beiden technischen und intuitiven Sportarten. Eine brauchbare Technik ist bei Beiden der Einstieg.

Danach kommen die eigentlichen "Lehrjahre".
Beim Bogen sagt man es sind 10. Dann sollte man 2-3 Pfeile auf eine Entfernung schießen, mehr nicht. Weil die Technik dann ja schon recht gut ist und das Handgelenk nicht mehr wegknickt braucht man auch keinen Armschutz mehr- es sei denn man hat eine dicke Jacke oder so ....

Training: Schießen sollte man wenn man Lust dazu hat. Körperlich fit machen muss man sich (auch ohne Lust) um schießen zu können. Hier sind z.B. Halteübungen zuhause gut: Bogen mit Pfeil ausziehen und auf einen Punkt an der Wohnzimmerwand oder so zielen. Auszug 20-30 sec halten - fertig. Das Ganze 10 mal an jedem 2-ten Abend.

;-)

@wild archer

Verfasst: 29.06.2005, 23:32
von HolunderWunder
moin moin.

20-30 sekunden den auszug halten klingt ja gut und recht, aber mit welchem bogen kann man das machen? mir hat man von anfang an "eingetrichtert", dass man nen holzbogen nach möglichkeit nicht länger als 2-3 sekunden voll ausgezogen halten sollte ... apropos: wie verhält sich das denn z.b. bei glasbelegten bögen?

gruss,
thilo

@ HW

Verfasst: 30.06.2005, 07:01
von nordwandclimber
Bei meinen glasbelegten Bögen hatte ich bisher noch keine Probleme, wenn diese länger ausgezogen wurden. Bei meinem Holzbogen halte ich nach Möglichkeit max. 1-2 Sekunden. Diese Form der Kräftigungsübung mach ich auch gelegentlich, wobei ich halt doch lieber klettern gehe um die Muckies zu trainieren :o (hier z.b Risse in Gegenzugtechnik (piaz))

@ Wild Archer: 30 Sekunden Deinen Border halten, Respekt !!!!

Gruss,
NWC

RE: Training, Technik &Lehrjahre

Verfasst: 30.06.2005, 09:00
von Guiness
Original geschrieben von Wild Archer

Training: Schießen sollte man wenn man Lust dazu hat. Körperlich fit machen muss man sich (auch ohne Lust) um schießen zu können. Hier sind z.B. Halteübungen zuhause gut: Bogen mit Pfeil ausziehen und auf einen Punkt an der Wohnzimmerwand oder so zielen. Auszug 20-30 sec halten - fertig. Das Ganze 10 mal an jedem 2-ten Abend.

;-)
Womit wir wieder beim Thema wären. Halteübung zur Kräftigung der Muskulatur, ok. Aber zielen???
Meiner Meinung nach ist die Platzierung bei Turnieren auch und vor allem vom "System" abhängig. Wer z.B. seinen Einstieg im Fitabereich hatte wird wohl eher zielen, als jemand, der nach dem Bau des ersten eigenen Bogens direkt mit dem Instinktivschießen begonnen hat.
Zum Trainingsaufwand: Meiner Meinung nach sind Turniere das beste Training. Seit ca. einem Jahr schießen Tigercat und ich fast ausschließlich auf Turnieren. Seit dieser Zeit haben sich unsere Ergebnisse im Schnitt gebessert. Natürlich ist vor allem die Tagesform entscheidend, aber der Spaß am Schießen steht immer an erster Stelle.

Verfasst: 01.07.2005, 16:55
von Peter O. Stecher
Meiner Meinung nach ist Stumpshooting das beste Turniertraining. Turniere selbst als Training halte ich für Anfänger nicht so gut.

Eines der besten Trainings ist: 3-4 m vor einen Pfeilfang und nur "shooting for form"
Der springende Punkt ist eigentlich immer der harmonisch, automatisierte Bewegungsablauf.....

@Wild Archer

Verfasst: 02.07.2005, 20:53
von Robinia
Original geschrieben von Wild Archer

Weil die Technik dann ja schon recht gut ist und das Handgelenk nicht mehr wegknickt braucht man auch keinen Armschutz mehr- es sei denn man hat eine dicke Jacke oder so ....
;-) ;-) Hättest dein Userbild vorher austauschen sollen - ich hab das mit dem Armschutz schon noch gesehen :D :D :D :D :D

Verfasst: 03.07.2005, 09:45
von Slamjack
So nun habe ich mich auf drängen meines "Trainers" zu einem Turnier angemeldet.
Da ja einige von Euch geschrieben haben das dies auch ein gutes training sei.
Ich hoffe das ich mich nicht zu sehr plamieren werde.
MAl sehen ob ich nach dem Turnier den Bogen in die Ecke stelle oder weiter schieße
lg
Wolfgang

Verfasst: 03.07.2005, 09:50
von Mongol
Also ich seh nicht, wie man sich auf einem Turnier blamieren kann (außer vielleicht man hat im Vorfeld ein wenig dick aufgetragen). Auf Turnieren hat man lediglich die Möglichkeit, seine eigene Schießleistung mit der anderer zu vergleichen - that's all...

Verfasst: 05.07.2005, 11:51
von Peter O. Stecher
Meine Meinung ist absolut "Mongol":anbet
Ausser das ich glaube das nur eine gute Technik und Routine zum Erfolg führen - das Mentale steht für mich an zweiter Stelle - man könnte sonst in Stressituationen ja nie einen sauberen Schuss zusammenkriegen..
Ein Turnier gibt einem Aufschluss darüber wie gut man ist - meist weiß man danach dass man mehr üben sollte.....:-( :) :-( :)

Verfasst: 05.07.2005, 13:41
von Mongol
Gerade die "Mentale Komponente" ist es doch, die entscheidet, ob man unter Stress auch ne saubere Technik zustande bringt oder nicht..
Die Technik kann noch so sauber sein, aber es würde mich sehr wundern, wenn ein Intuitivschütze optimal schießt, während seine Gedanken auf irgendeine Weise nicht so ganz bei der Sache sind...

Bei einem Technik-Schützen (mit Zielen und so) mag das ja vielleicht nicht so die großen Unterschiede machen...

Verfasst: 05.07.2005, 14:07
von Peter O. Stecher
Zum Teil geb ich Dir recht - Kyudo denke ich entwickelte sich aus dem "Ruhigbleiben wenn der Feind heranstürmt"
Aber das ganze Mentale oder meine Coolness hilft mir nix wenn ich keine saubere Technik geübt habe...

Aber eine Zielen/Instinktiv Diskussion will ich nicht vom Zaun brechen - ODER ??:)

Verfasst: 05.07.2005, 14:49
von Hegges
Einmal geh ich sicher zum Training mit ein bischen Glück auch ein zweites mal die Woche.
Meistens nur auf der Einschießbahn, für den Parcour (Feldscheiben) bin ich meist zu faul:schaem .
Ich hab schon festgestellt, das wenn auf irgendetwas geschossen wird meist die besseren Schüsse rauskommen als wenn man auf eine Scheibe schießt.
Bei Scheiben ziel ich viel mehr als beispielsweise auf kleine Neopolenwürfel. Liegt warscheinlich daran das man dann einen schlechteren Haltepunkt hat.

Mehr Training ist immer gut

Gruß Hegges;-)

Verfasst: 05.07.2005, 14:51
von Peter O. Stecher
Hegges - wenn Du zu lang zielst ist der Bogen zu schwach:) :) :) :)

Verfasst: 05.07.2005, 15:31
von Slamjack
Wie sieht den Euer Mentales training aus ?
Sitzt ihr am Boden mit gekreuzten Beinen ?
lg
Wolfgang