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Verfasst: 03.02.2006, 14:40
von kra
Na dann frag doch gleich so...
Lärche habe ich schon geschossen. Ziemlich stabil aber schwer. Schönes Holz mit viel Harz/Öl drin. Imho am besten als Vorschaft zu verwenden.
Verfasst: 03.02.2006, 15:11
von merdman2
Supi! Danke Marius!
Übrigens Wetter am Sonntag:
zwichen -1 bis 2 Grad, leichter Schneefall.
Bis denne,
Markus
RE: Birke oder Lärche ??
Verfasst: 03.02.2006, 16:17
von Dustybaer
Original geschrieben von Eldoro
mein bogen soll so um die 50 lbs. haben
Du schiesst mit 12 einen 50 lbs Bogen?
Verfasst: 03.02.2006, 16:55
von shantam
"soll" die betonung liegt auf "soll",in zukunft.
minus ein bischen angeben von einem 12 jährigen,
minus ein bischen selbstüberschätzung,kommt man auf 35-40#.
das passt scho. :bussi
gell?
shantam
Verfasst: 03.02.2006, 17:35
von flechador
Hir kommt noch so ein kleiner 13jähriger der aber nur einen 35lbs Reiterbogen schießt :-( .
Ähnliche frage:
Was haltet ihr von tought Timber?
Verfasst: 03.02.2006, 21:23
von Eldoro
Shantama ich hatte mal nen 40 lbser und der kam mir sau leicht vor!!!
den konnte ich locker bis zum ankerpunkt ziehen, der am ohr liegt, wers net glaubt kann freek fragen!!!
mein zukünftiger is sogar noch länger!!! :)
Also bitte wieder der frage zu wenden, ich täts halt gerne wissen !!! :anbet :anbet :anbet :D
P.S.:_ freek du bist noch net 13 sondern noch 12 !!!!! :D :D :D
Verfasst: 04.02.2006, 09:02
von flechador
aber fast!!! :motz :bash
Ich binn imerhin ein halbes Jahr älter als du!
Probierts mal mit Suche
Verfasst: 04.02.2006, 09:35
von Dustybaer
Dann benutzt doch bitte die Suchfunktion:
Horsebow sagt: Ich habe einmal einen Satz Tough Timber-Schäfte in 5/16" gehabt (5 davon gibt's noch), die waren sehr spinekonstant, extrem gerade und sehr stabil, allerdings auch schwer (deshalb der kleinere Durchmesser) und sehr teuer.
Dieser Post ist soger in DIESEM thread.
Horsebow sagt weiterhin: Hallo, Leute,
wir haben schon einen tough-timber-thread (Bitte ab und zu mal die Suchfunktion nutzen und lieber einen altehrwürdigen thread wiederbeleben, als zum gleichen Thema viele neue aufzumachen!):
Link
und hier
Link
könnt Ihr meine durchaus positiven Erfahrungen mit Tough timber-Schäften nachlesen. Ich kann noch hinzufügen, daß ich inzwischen auch gebrochene Tough timber-Schäfte spleiße, das geht sehr gut. Ich habe immer noch 11 Stück, der Satz geht jetzt ins dritte Jahr.
Gruß, horsebow
Und Kettenspreneger: Soo ... hier also ein Bild meiner Pfeile mit den Tough-Timber-Schäften.
Link
Und so sieht das Innenleben aus:
Link
Ich habe ein Abfallstück einfach aufgeschnitten. Bitte seht mir nach, dass es recht grob aussieht. Aber das Bild habe ich aus etwa 3 cm Abstand aufgenommen.
Was aber schön zu sehen ist, sind die verschiedenen Lagen Holz. Die dunklen Streifen sind die Walnuss-Einlagen.
Und das alles sind nur die ersten Hits der Suchmaschine. Also bitte versucht ein bisschen selbstständiger mit der Datenbank umzugehen. Wenn Ihr nichts findet, könnt Ihr ja immer noch fragen.
Verfasst: 04.02.2006, 10:29
von Sanvean
Momentan schieß ich Lärche 11/32" gebarreled, 45-50lbs und bin damit sehr zufrieden. Man sollte das ganze zwar öfter mal richten, aber es ist ein sehr fehlerverzeihendes Material und durch das höhere Gewicht ist auch prompt der komplette Handschock flöten gegangen

Was mich noch interessieren würde: ist Birke wirklich so anfällig für die äußeren Einflüsse (Temperatur/Luftfeuchtigkeit (dem kann man ja durch Lack gut entgegenwirken)) wie man so hört? Das Holz sieht nämlich einfach super aus und fühlt sich auch gut an, ich will nut nicht mit 300 Pfeilen zum nächsten Turnier düsen und dann noch nen komplette Wtterstation mit mir rumschleppen

RE:
Verfasst: 20.02.2006, 15:54
von schiefa
Original geschrieben von merdman2
ich bin übrigens auch davon überzeugt, dass meistens ein dünner Schaft mit hohem Spine mehr oder gleich wiegt wie ein dickerer Schaft gleichen Spines.
Liegt meines Erachtens daran, dass der dünnere Schaft "dichteres" Holz haben muss um so steif zu sein und das hat mehr Gewicht.
Vielleicht weiß da einer mehr dazu?
Markus
Das ist tatsächlich so.
Der Spine geht mit der 4 Potenz des Durchmessers (doppelter Durchmesser = 16 facher Spine). Ein 11/32 Pfeil hat 10% mehr Durchmesser als ein 5/16, bei gleichem Holz hat er also 46% mehr Spine. Anders ausgedrückt braucht ein 11/32 für den gleichen Spine nur einen Elastizitätsmodul (="Rückstellkraft") der 68% (1/1.46) des 5/16 beträgt. Das heißt mein Holz braucht weniger Zellulosefasern und Lignin und kann poröser sein. Gehen wir davon aus, dass die Dichte dann ebenfalls nur 68% beträgt, der Querschnitt um 21% (d^2) mehr,
hat der Schaft 0,68*1,21 = 82% des Gewichts des 5/16. Tatsächlich wird die Dichte etwas höher sein, aber in der Regel wird der 11/32 eher leichter als der 5/32 sein. Er hat aber eine höheren Luftwiderstand.
Ich hoffe jetzt ist alles klar
Grüße
Andreas
Verfasst: 20.02.2006, 16:00
von kra
:anbet aber klar :anbet
Klasse Zusammenfassung, scheint schlüssig und deckt sich mit den Beobachtungen, was will man mehr

Verfasst: 20.02.2006, 16:24
von merdman2
@Newton:
Danke! Dann stellt sich nur noch die Frage, was besser hält. Der kompakte 5/16 oder der "porösere" 11/32...
Gruß,
Markus
Fichte und Kiefer
Verfasst: 20.02.2006, 18:42
von morganalafay
Moin,
ich lehne Zeder aus Umweltschutzgründen ab und verwende nur deutsche Kiefer oder österreichische Bergfichte, da brauchts keine Tonnen von Treibstoff um es über den Teich zu fahren.
Mit beiden Pfeilhölzern habe ich bis jetzt sehr gute Erfahrungen gemacht, wobei mir Kiefer bis jetzt häufiger gebrochen ist. Liegt aber weniger am Material, denn an meinen Schießkünsten.
Ich schieße 11/32 Zoll, aufs Pfund gespinet 48 lbs, abgewogen auf 15 grain, 29 Zoll lang mit Klebespitzen auf nem 40 Pfund "Glaser", nem Albatros von Hermanski.
Die Fichte gehen da natürlich besser ab als die schwerere Kiefer. Deshalb verwende ich für bis 30m Kiefer, für weitere dann Fichte
Gruß Tom
Zeder
Verfasst: 20.02.2006, 19:47
von Archiv
Hallo,
da brauchts keine Tonnen von Treibstoff um es über den Teich zu fahren.
Das ist natürlich eine Meinung die mir einleuchtet.
Welche Federn und Nock`s verwendest du , ich hoffe keine aus Amiland.
PS. Achtung: Fangfrage
RE: was für Schäfte?
Verfasst: 20.02.2006, 20:23
von Lord Longbow
Hallo Freek,
stimme mit Eldoro überein. Habe selbst erst kürzlich Kiefer-Rundstäbe aus dem Baumarkt probiert. War Zufall, dass der Spine simmte - ich schieße einen 76" Bogen mit 52#, reflex-deflex. Musste ein wenig im Regal stöbern, bis ich wirklich runde Stangen fand. der Vorteil liegt hierbei eindeutig im Preis: 11/32 (9mm), Länge 2,50m kosten 1,45 Euro. Drei lange Kiefernstangen ergeben mit einspleißen (Spleißrohr) 8 Schäfte a´ 32" Länge (d.h.: pro Shaft = 0,54 Euro). Hatte fünf von diesen Shäften bei Schneetreiben auf dem Vereinsparcour verloren und vor ein paar Tagen nach ca. 2 Wochen wiedergefunden. Nach kurzer Trocknungsphase waren sie wieder einsatzbereit. Ich hatte sie mit chinesischem Tung-Öl (Fa. DICK) und die Federn mit silikonhaltigem Wildleder-Spray (für Schuhe) behandelt. Je nach Gewicht der Spitzen und Länge der Federn bin ich mit der Geschwindigkeit dieser Kiefern-Schäfte sehr zufrieden, zumal, wie ich finde, sie recht lange halten und gemessen an Zedern-Schäfte sie doch recht bruchsicher sind, besonders in den höheren Spine-Lagen.
Alles klar?
Gruß
Lord Longbow ;-)