2ter Versuch

Themen zum Bogenbau
Benutzeravatar
zwirn
Hero Member
Hero Member
Beiträge: 1573
Registriert: 16.12.2012, 16:57

Re: 2ter Versuch

Beitrag von zwirn »

So weit ich gelesen habe, ist Esche ziemlich empfindlich was Übertrocknung angeht.
Es ist aber nicht geklärt, ob der Holler übertrocknet ist. Holler ist ziemlich pilzanfällig.

Vermutlich must du aber eh den ein oder anderen Jahresring runternehmen.

LG Zwirn
Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!

Wenn einer, der mit Mühe kaum, gekrochen ist auf einen Baum,
schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der.
Benutzeravatar
Bogenhannes
Hero Member
Hero Member
Beiträge: 1008
Registriert: 24.03.2013, 15:08
Hat Dank erhalten: 1 Mal

Re: 2ter Versuch

Beitrag von Bogenhannes »

Tja, was soll ich sagen ... man steckt nicht drin.
Das Holz wurde im Frühjahr 2015 geschlagen. Übertrocknung schliesse ich aus.
Holunder ist sehr unterschiedlich von der Qualität her. Beileid.
Hast ja noch den Eschenstave.

PS: Ich gehe vollständig d´accord mit Gallighena:
Der wichtigste Faktor bei der Holztrocknung ist und bleibt die Luftfeuchtigkeit. Sie sollte so beschaffen sein, das sie nicht zu hoch ist wegen Schimmel, und nicht zu gering wegen der Rissbildung und evtl Versprödung.
Als optimalen Wert bei unkritischen Hölzern wie z.B. Hasel oder Esche zum trocknen würde ich um die 20°C und ca. 50-60% feuchte ansetzen. Wenn das Holz dauerhaft bei diesen Bedingungen gelagert wird, stellt sich eine Holzfeuchte von 8,5-10% etwa ein. das ist optimal für den Bogenbau und entspricht auch ziemlich der Lagerung im Haus, so das sich der fertige Bogen später nicht mehr verändert.
In Göttingen beträgt die mittlere jährliche Luftfeuchtigkeit: 77,3 %
Holz richtig trocknen

Grüße
Johannes
Die Richtung eines Pfeils wie auch eines Wortes lässt sich nicht mehr ändern
Antworten

Zurück zu „Bogenbau“