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Re: Federn selber zuschneiden (+reinigen, färben, fetten, ..
Verfasst: 08.01.2012, 14:18
von FluFlu
Hier noch ein interessanter Link betreffend Federngrösse und Flug:
http://www.fletchers-corner.de/viewtopi ... ng#p174065
Re: Federn selber zuschneiden (+reinigen, färben, fetten, ..
Verfasst: 08.01.2012, 14:52
von vanDietzingen
@Galighenna: Danke, hätte ja sein könen das der Kiel (oder der Rest) irgendwie an stabilität verliert und das er deshalb ausfällt
vanDietzingen
Re: Federn selber zuschneiden (+reinigen, färben, fetten, ..
Verfasst: 08.01.2012, 14:55
von Mike W.
Vom Sekundenkleber bin ich ab, dauert mir zu lang

Verstehe ich nicht! Das geht doch tiptop!
Vorher hatte ich Eulen- Hart- Kleister(

), den fand ich nicht so gut.
Quillt raus, dauert länger, schlechtere Haltbarkeit........., war mein Eindruck.
@vanDietzingen
Ich hab noch nichts von Adrenalin bei gerupften Federn festgestellt.

Re: Federn selber zuschneiden (+reinigen, färben, fetten, ..
Verfasst: 08.01.2012, 15:01
von vanDietzingen
@Mike: Ich bin was die Vogel-Anatomie angeht nicht gerade bewandert.
Man weis ja nie oda?
vanDietzingen
Re: Federn selber zuschneiden (+reinigen, färben, fetten, ..
Verfasst: 08.01.2012, 15:02
von Galighenna
@Mike
Wenn ich die Schäfte geölt habe (Leinölfirnis ! ) braucht der sek. Kleber länger zum hart werden und hält lange nicht so gut, wie Uhu hart...
(bitte bedenken: Leinölfirnis härtet aus und lässt sich später lackieren und bekleben! Es bleibt NICHT ölig!

)
Das Leinöl scheint aber wohl das Abbinden des sek. Klebers irgendwie negativ zu beeinflussen...
Re: Federn selber zuschneiden (+reinigen, färben, fetten, ..
Verfasst: 08.01.2012, 15:11
von Mike W.
Ok, ich klebe die Federn vorher.
Kommt eben auf den Klebegrund/ die Arbeitsreihenfolge an.
Re: Federn selber zuschneiden (+reinigen, färben, fetten, ..
Verfasst: 08.01.2012, 19:28
von Heidjer
Und ich sage mal, nichts gilt für immer.
Ich habe viele Jahre meine Pfeilschäfte mit Leinöl behandelt, sie einige Tage trocknen lassen und dann meine Federn mit Uhu-Hart geklebt. Die Federn sitzen Bombenfest und ich bin der Meinung das es eine gute Methode für den Pfeilbau im Hobbybereich ist. Die Nachteile sind schon genannt, die Klebezeit bis die Feder von allein hält sind je Feder so zwischen 5 Minuten bei geraden Truthahnfedern und 12 Minuten bei gebogenen Gänsefedern, und das der Kleber sauber dosiert werden muß, sonst sieht es verschmiert aus.
In letzter Zeit lackiere ich meine Pfeile zuerst mit zwei dünnen Schichten Schellack, klebe meine Federn dann mit Patex Sekundenkleber-Gel auf, das dauert ca 60 Sekunden und dann, nachdem ich die Federwicklung gemacht habe, kommen noch 1 bis 2 Schichten Leinölfirnis über alles (ausser der Federfläche).
Tatsache ist das es gute Kombinationen von Schaftversiegelung und Klebstoff gibt, und Kombinationen die nicht Richtig funktionieren, das muß man dann mal austesten. Federn kann man nach meiner Erfahrung mit jeden Kleber kleben, nur manche Kleber reagieren seltsam mit Lacken, Ölen oder Wachsen, mal hält der Kleber plötzlich nicht oder aber der Lack löst sich. Auf Carbonschäften zB halten nur wenige Kleber.
Gruß Dirk