Re: Eibenstamm gerettet - brauchbar? (Achtung, Totalanfänger
Verfasst: 04.05.2011, 23:04
Ja, gali tut er.
In den Blättern wird in der Vegetationszeit Zucker synthetisiert. Der Zucker wird in Ketten zu Stärke zusammen geschlossen. Diese z.T. sehr langen Ketten haben so gut wie keine osmotische Wirkung in der Pflanzenzelle. Über Winter nun werden die Ketten in immer mehr aber dafür kürzere Ketten gespalten (die Pflanze bezieht aus dieser Spaltung Stoffwechselenergie). Diese vielen kurzen Ketten haben eine wesentlich höhere osmotische Wirkung als die langen Stärkeketten. Die Zellen quellen im Laufe des Winters immer weiter mit Wasser auf. Zum Austrieb hin ist die Starke wieder auf Zuckerlänge durch Amylasen gespalten worden, das Holz ist mit Wasser prall gefüllt. Der Austrieb kann beginnen. Link Wassertransport
Im Sommer wird dann der Wassertransport überwiegend durch den Transpirationssog der Blätter aufrecht erhalten. Das führt dazu, dass im Sommer das Holz trockener ist als beim Austrieb, da ja hier Wassermangel die Triebfeder des Transportes ist. Im Herbst zum Laubfall wird der Sog durch Korkbildung an den Blattnarben unterbrochen, osmotisch wirksamer Zucker ist nur in geringer Menge in den Zellen vorhanden, das Holz ist relativ trocken.
Gruß Mütze
In den Blättern wird in der Vegetationszeit Zucker synthetisiert. Der Zucker wird in Ketten zu Stärke zusammen geschlossen. Diese z.T. sehr langen Ketten haben so gut wie keine osmotische Wirkung in der Pflanzenzelle. Über Winter nun werden die Ketten in immer mehr aber dafür kürzere Ketten gespalten (die Pflanze bezieht aus dieser Spaltung Stoffwechselenergie). Diese vielen kurzen Ketten haben eine wesentlich höhere osmotische Wirkung als die langen Stärkeketten. Die Zellen quellen im Laufe des Winters immer weiter mit Wasser auf. Zum Austrieb hin ist die Starke wieder auf Zuckerlänge durch Amylasen gespalten worden, das Holz ist mit Wasser prall gefüllt. Der Austrieb kann beginnen. Link Wassertransport
Im Sommer wird dann der Wassertransport überwiegend durch den Transpirationssog der Blätter aufrecht erhalten. Das führt dazu, dass im Sommer das Holz trockener ist als beim Austrieb, da ja hier Wassermangel die Triebfeder des Transportes ist. Im Herbst zum Laubfall wird der Sog durch Korkbildung an den Blattnarben unterbrochen, osmotisch wirksamer Zucker ist nur in geringer Menge in den Zellen vorhanden, das Holz ist relativ trocken.
Gruß Mütze