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Geräusche, hässliche

Verfasst: 25.09.2003, 22:17
von Taran
Ja, das Geräusch kenne ich ;(
Wo, wie, warum?
If at first you don't succeed, try, try, try again.
Und nimm keine Buche mehr!
Ich fühle mit dir *ergriffen die Hand schüttel*

Verfasst: 25.09.2003, 22:26
von StefanMarea
wollte etwas höher spannen, direkt über dem mittelteil, wie vorausgesagt, ein knick ...

na mal sehen, was gibbet es denn noch so, noch hätte ich latten, werde also versuchen die latte zu unterfüttern beim nächsten mal, oder evtl. mal ne eschenlatte ausprobieren, :D brauch mir ja "nur" wurfarme schnitzeln ...

Buche...

Verfasst: 25.09.2003, 22:32
von Taran
Lass die Buche bleiben, ist einfach zu kurzfaserig und spröde. Vertane Zeit. Nimm Esche, Ahorn...
Frage mal bei einem Möbelschreiner nach. Der hat kaum Material für einen Langbogen, aber für solche Wurfarme müsste sich schon was finden lassen!

Verfasst: 25.09.2003, 23:49
von Ravenheart
armer stefan...

Wo wohnst Du noch? Nicht zufällig in meiner Nähe? (HH)

Rabe

Verfasst: 26.09.2003, 12:33
von StefanMarea
@rabe

bin berliner

@taran

beginne meine suche nach eschenstücken ...

Ich auch!

Verfasst: 27.09.2003, 20:39
von Isugath
Also da ich am Wochenende nirgens Holz herbekommen habe, hab ich meinen Onkel gefragt, ob der noch was hat, denn der war mal Tischler. Der hat aber nur Eschenlatten, die 1,40m lang sind. Und da hab ich mir auch gedacht, ich werd einen Bogen aus zwei dieser Bretter machen... Ich habe vor, die Teile durch ein Griffstück aus Esche zu verbinden (kleben und schrauben*) *denkt ihr, schrauben ist hier klug? Ich bin zwar Anfänger, aber ich hätte da Angst, das Holz zu Spalten...

Bin aber froh, endlich Eschenholz gefunden zu haben... ich hoffe, der Bogen wird was, ich war ziemlich enttäuscht, dass mein ersten Haselussbogen nichts geworden ist... Schmiddi hat gemeint, den kann ich schmeißen.. ich habs mir eigentlich eh schon gedacht... der Bogen hatte ein so starkes Stringfollow, dass er schon nach wenigen Schüssen sehr stark gebogen blieb. Ich hätte ihn halt vorher trocknen lassen müssen. Tja.. wieder was gelernt... das nächste mal bin ich klüger... also.. ich werde das hier verfolgen, um einen relativ guten Bogen baun zu können...

danke... Isugath

Eschenlatten

Verfasst: 27.09.2003, 23:30
von Taran
Um Bögen aus gesägtem Holz zu bauen gibt es keine bessere Seite als die von George Tsoukalas.

*Werbeunterbrechung*
Toll beschrieben wird dieses Vorgehen (einen "board-bow" zu bauen) auch im ersten Band der Traditional Bowyer's Bible, die diesen WInter auf Deutsch erscheinen soll.
*Werbung Ende*

http://www.angelfire.com/magic/jawge/bo ... along.html
Das ist eine gute Site von "Jawge".
Guckst du auch hier:
http://users.rcn.com/gtsouk/boards.html

Anfänge...

Verfasst: 28.09.2003, 16:16
von Isugath
Ich hab jetzt von meinem Onkel einen Haufen Eschenholz bekommen... schon fertig geschnitten und so... Allerdings nur 1,40 lang. Also hab ich mir eine Form gemacht, die Eschenleisten in heißes Wasser eingeweicht. Das erste der beiden Außenbretter ist gerade in der Form... bin schon sehr gespannt, wie das wird... weiß zufällig wer, wie lange das jetzt trocknen muss???

Isugath

Maße

Verfasst: 28.09.2003, 16:43
von Taran
Wie breit/dick sind denn die Latten?
Eine Woche würde ich die mindestens trocknen lassen.
Und bring dann gleich ein Backing auf.

hm...

Verfasst: 28.09.2003, 18:45
von Isugath
Die Leisten sind 4,5 cm breit... 1ne Woche! :-o
mist... schon wieder so lange nichts zu tun...

Backing??? Ich hab mir das zwar im Lexikon durchgelesen, aber nicht wirklich verstanden... kann mir das nochmal jemand in kurzform erklären??? Bitte... danke

Isugath

Backing für Anfänger

Verfasst: 28.09.2003, 19:02
von Taran
Da du auf der Außenseite deiner Wurfarme, die durch Dehnung belastet wird, keine durchgehenden Fasern hast, ist die Leiste bruchgefährdet, wenn sich Fasern ablösen/aufstellen. Durch das Backing entsteht eine feste, auf Dehnung stärker belastbare Oberfläche; Die äußerste Schicht wird stabilisiert. Das Backingmaterial sollte also zugbelastbar, aber nicht zu elastisch sein, denn wenn es zu elastisch ist, stoßen die Fasern einfach durch...
Leinen, Seide, Rohhaut, Sehnen sind (aufsteigend nach Preis und Schwierigkeit der Applikation geordnet) die gängigen Backingmaterialien.
Wenn jeder deiner Wurfarme noch auf einer Strecke von mehr als 70cm biegt (also ohne den zur Befestigung dienenden Teil), ist festes, eng gewebtes Leinen mehr als ausreichend.

Stärke?

Verfasst: 28.09.2003, 19:04
von Taran
Wie stark sind die Leisten eigentlich??? (Dicke)

???

Verfasst: 28.09.2003, 20:27
von Isugath
Die Leisten sind 5mm stark...

Okay... aber was mach ich dann mit den genannten Materialien???

Isugath

Backen

Verfasst: 28.09.2003, 21:47
von Taran
Wie der Name sagt: Backen.
Aber nicht im Ofen.
Back=Rücken des Bogens=die beim Schießen von dir abgewandte auf Zug belastete Seite
Dort wird das Material aufgeklebt. Je nach Grad von Authentizität und Masochismus mit Weißleim oder Hautleim.
Nimm Ponal (wasserfest) oder Bindan, das ist am einfachsten.
Streich das Holz ein, drück das Leinen drauf, bis der Weißleim durch die "Poren" quillt, verstreich ihn, vielleicht unter Zugabe von noch mehr Leim, damit das Gewebe gut gesättigt ist.
Trocknen lassen.
Lange trocknen lassen, nicht nur bis der Leim fest ist, da die Feuchtigkeit des Leims jetzt auch wieder im Holz ist.

mhm...

Verfasst: 29.09.2003, 18:16
von Isugath
okay... danke... aebr was ist Ponal?

Isuagth