ELb - Bogenmasse - Rechnung

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skerm
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Re: ELb - Bogenmasse - Rechnung

Beitrag von skerm »

Das frag ich mich auch. Um auf meine gemessenen 755 Gramm zu kommen, müssten die letzten 12" steif sein, was sie sicher nicht sind. Ich müsste ca. 13% an Masse einsparen. Allein durch die Gewichtseinsparung beim Kürzen geht das mal sicher nicht, weil der Durchmesser nahe der Tips niedrig ist. Ein paar Gramm einsparen, ja, das schon. Aber der größte Teil der Masse ist im mittleren Drittel des Bogens. Das Zuggewicht müsste durch das Kürzen also ordentlich ansteigen, damit dort noch einiges an Masse beim Tillern wegkommt. Ich habe überlegt, ob der Bogen vielleicht außerdem griffnäher mehr biegen muss, um auf diese Masse zu kommen. Aber mir passt das eigentlich ganz gut so wie es ist.

http://itp.tugraz.at/~skerm/Bilder/31Zoll.jpg

Ein besseres Tillerbild habe ich nicht. Leider halte ich den Bogen schräg, also kann das Bild ein wenig täuschen. Hinweise auf Tillerschlampigkeiten sind sicher gut gemeint, aber nicht notwendig. Das ist der eine, der mir im build-along gebrochen ist und den ich dann mit Bambusbacking repariert habe. Der is nur zum Ziehen üben.

In einem aktuellen thread (http://www.primitivearcher.com/smf/inde ... 961.0.html) auf PA schreibt "outcaste" über einen Kriegsbogen
The draw weight is 155lbs@32. One thing we have to take into account is this bow is 81ins NTN and the original is 77ins, making it 196lbs@32
Das entspricht einer Steigerung um 10# pro Zoll um den gekürzt wird (1/2" pro Wurfarm!). Das kommt mir etwas viel vor. Da müsste ich 5# weniger ziehen, wenn ich die Sehne in der Spannkerbe einhänge. Das trifft aber nicht zu. Da hilft wohl nur ein Versuch!
Zuletzt geändert von skerm am 28.11.2009, 16:11, insgesamt 1-mal geändert.
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acker
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Re: ELb - Bogenmasse - Rechnung

Beitrag von acker »

Ja, versuch macht kluch.
Schade das das englishwarbow-forum nicht mehr zugänglich ist , da könnte man mal nachgefragt haben, nach dem Gewicht ihrer Bogen.
Im Pa scheinen die Cracks nur noch sporadisch zu sein.

Da ich ja noch einen "warbow" aus Esche bauen werde, habe ich dann immerhin 3 Testobjekte in der Gewichtsklasse.
Zudem habe ich noch einen Massastück von etwa 2*2cm länge um 180cm
und ein leidlich schmales Bambusbacking .
Son kleiner "flight Elb" mit 40 -50# könnte daraus werden mit dem Gedanken die von Steve Gardner vorgegebenen Gewichte zu erreichen.
Der Winter ist ja lang im Sauerland ;D

Gruß acker
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Snake-Jo
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Re: ELb - Bogenmasse - Rechnung

Beitrag von Snake-Jo »

Die ganze Diskussion hat doch gezeigt, wie schwierig es ist, die Berechnungen von Gardner umzusetzen. Damit sind sie für die Allgmeinheit wenig praktikabel und für mich schon garnicht, weil meine experimentellen Bögen da oft nciht hineinpassen. Allein schon, wenn ich mal einen bequemen Griff produziere oder mal lange Fade-outs brauche, weil das Holz dies verlangt, schon bin ich jenseits von Gut und Böse im Gewicht.
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acker
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Re: ELb - Bogenmasse - Rechnung

Beitrag von acker »

Herr Gardner himself hat sich die Sache mal angeschaut, genauer den 100#er .
Seine Meinung war:
Tiller ist gut,
Den Bogen würde er aufgrund des Tillerbildes wie folgt berechnen:
Auszug 32"
4"steifer Griff

Im prinzip das, was hier von allen auch gesagt wurde:
Die Massenverteilung an sich muß stimmig sein
Die Angaben in der Tabelle zum biegenden Griff beziehen sich auf einen Kreisbogentiller, weicht man davon ab muß mehr Masse im Griff einkalkuliert werden.
Deswegen auch die 4"
Setze ich diese Werte ein, dann wäre der Bogen sogar ein wenig zu leicht.
Allerdings sagte er das man bei hohen Zuggewichten beim ELb eher ein wenig drunter liegt.

Gruß acker
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skerm
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Re: ELb - Bogenmasse - Rechnung

Beitrag von skerm »

Na dann passt es ja. Man könnte nach strenger wissenschaftlicher Methodik 5" (oder 4.5", musst ausrechnen) annehmen und die Theorie wäre glänzend bestätigt. ::)

Gruß,
Daniel
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