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Re: Pfeilschäfte mit Dübelschneider

Verfasst: 11.09.2008, 21:31
von walta
118euro - auch nicht schlecht.

ich bin der meinung wenn sich jemand einen pfeil komplett selber basteln kann dann kann er auch eine hobellade selber basteln - ist wirklich nicht schwerer als einen kompletten pfeil selber bauen.

grüsse
walta
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heimwerkerfan :-)

Re: Pfeilschäfte mit Dübelschneider

Verfasst: 11.09.2008, 21:40
von kra
Das Teil ist nicht schlecht, aber:

Wenn ich auf diese Weise meine Pfeile barreln will, würde ich das Geld  ich in einen sehr guten Hobel investieren z.B. http://www.dick.biz/dick/product/717074/detail.jsf und mir ne Führung (Brett mit V-Nut) aus einem verzugsfreien Material machen. Mit etwas Übung (die brauchst du für das angebotene Teil auch) bekommst du einen sauberen Taper hin.

Wichtig ist eine gute Schleiflade, um anschließend den gehobelten Schaft glatt zu schleifen. Da lohnt es sich, Gehirnschmalz zu investieren.

Was ich an dem Teil etwas bemängele: der Schaft ist nicht zentrisch gelagert und die Verstellung des Winkels würde imir mit einer Stellschraube (Feingewinde) und Keil besser gefallen.

P.S. Walta hat es prägnant zusammengefaßt  ;D

Re: Pfeilschäfte mit Dübelschneider

Verfasst: 11.09.2008, 21:58
von Bernhard Langbogen
@kra

Hast du Erfahrung mit Japanischen Holzhobeln?
Ich bin schwer am überlegen ob ich mir nicht auch einen "Japaner"
leisten soll.
Nicht nur zum Bogenbauen sondern generell zur Holzbearbeitung.

Bernhard

Re: Pfeilschäfte mit Dübelschneider

Verfasst: 12.09.2008, 07:53
von Artus
Zur Hobellade: wie das mit dem Eigenbau von einer Lade funktioniert habe ich bereits mir angeeignet. Aber wie sollte das mit V-Nut usw. funktioniern, bzw. wie baut man generell eine Hobellade mit der man barreln kann??

Zum Dübelschneider: hab mit einem Bekannten gesprochen, der ist Tischleri (Schreiner) und kennt sich wirklich mit Holz aus. Der meinte wenn ich einen Rohschaft durch den Schneider jage verwindet und verbiegt der sich immer leicht und somit schneidet man verschieden tief, bzw. in einen Jahresring oder mal wieder nicht usw. Somit wird der Pfeil nie richtig gerade.

lg

Re: Pfeilschäfte mit Dübelschneider

Verfasst: 12.09.2008, 08:07
von kra
Bernhard Langbogen hat geschrieben: @kra

Hast du Erfahrung mit Japanischen Holzhobeln?
Ich bin schwer am überlegen ob ich mir nicht auch einen "Japaner"
leisten soll.
Nicht nur zum Bogenbauen sondern generell zur Holzbearbeitung.

Bernhard
Ich habe 2 davon, ca. 25 und 50mm Messerbreite (s. Link). Durch die Wechselmesser entfällt das Schärfen. Es sind Top-Werkzeuge, aber man muß etwas "werkzeugfetischistisch" veranlagt sein ob des Preises.

ich geb meine nicht mehr her.

Re: Pfeilschäfte mit Dübelschneider

Verfasst: 12.09.2008, 19:37
von Bernhard Langbogen
Ich werde mir wahrscheinlich den http://www.feinewerkzeuge.de/G310438.htm kaufen.
Die Firma Dick ist bei mir unten durch.

Bernhard

Re: Pfeilschäfte mit Dübelschneider

Verfasst: 12.09.2008, 20:52
von Artus
Wäre supi wenn jemand eine Anleitung hätte bzw schreiben könnte wie man eine Hobellade baut mit der mal auch tapern bzw barreln kann. So wie die vom Charly.

lg

Re: Pfeilschäfte mit Dübelschneider

Verfasst: 14.09.2008, 16:55
von Christopher
na ja, Tapern und Barreln kann man doch ganz einfach, wenn man einen Keil unterlegt oder eine Vorrichtung baut, mit der man beliebig ein Ende der Lade hoch- und runterschieben würde...

Re: Pfeilschäfte mit Dübelschneider

Verfasst: 14.09.2008, 18:51
von kra
Such doch mal im Forum, es gab, so weit ich mich entsinnen kann, dieses Thema schon mal in aller Ausführlichkeit.

Re: Pfeilschäfte mit Dübelschneider

Verfasst: 15.09.2008, 14:16
von Artus
Habe die Sufu schon befragt, aber keine Anleitung für eine Hobellade mit der Tapern möglich ist gefunden.

lg

Re: Pfeilschäfte mit Dübelschneider

Verfasst: 15.09.2008, 15:28
von tyron
also will ja nicht unken. aber Anleitungen für Hobelladen findest du über die sufu doch relativ viele.

Ob da nun gleich eine Detailanleitung für das Feature "Tapern" mit dabei ist, will ich nicht beschreien. Wenn nicht, nun dann hast du ja einen findigen Geist, der sich das Tapern mal zu  Gemüte führt und anschließend eine eigene akzeptable und günstige Lösung dafür findet. Im Regelfall ist der Geist sogar so findig, diese Lösung an deine Hände zu übermitteln und so im Bewußtsein zu verankern dass deinem Tatendrang nichts im Wege stehen sollte.

Zum Thema Tapern und Barreln einfach wieder die SuFu bemühen. Das hilft dir insofern weiter, als du dabei lernst felxibel Wissen zu sammeln, zu verarbeiten und anzuwenden. Genauso wie am Stück Holz....

Gruß
tyron

PS: so am Rande frei zitiert: Hilfe ist am besten Hilfe zur Selbsthilfe. So weit heranführen, dass man weiß wohin es geht, denn laufen sollte man schon selber.

Re: Pfeilschäfte mit Dübelschneider

Verfasst: 24.01.2009, 23:15
von hope65
Artus hat geschrieben:
Zum Dübelschneider: hab mit einem Bekannten gesprochen, der ist Tischleri (Schreiner) und kennt sich wirklich mit Holz aus. Der meinte wenn ich einen Rohschaft durch den Schneider jage verwindet und verbiegt der sich immer leicht und somit schneidet man verschieden tief, bzw. in einen Jahresring oder mal wieder nicht usw. Somit wird der Pfeil nie richtig gerade.

lg
Der Thread ist schon alt, aber irgendwie hab ich beim Lesen festgestellt, dass die meisten Antworten deutlich am Thema vorbei sind.
Der Düberschneider war gefragt.
Ich bin eigentlich auch skeptisch, ob man mit dem Veritas den Vierkant so sauber schneiden kann, dass weder die Fasern durchtrennt werden noch dem Holz durch die Drehung zu viel Belastung zumutet.
Man kann vermutlich schnell zu Schäften mit dem gewünschten Durchmesser kommen und dann durch Gruppieren aufteilen.
Aber fliegen die dann auch (dynamischer Spine), wie sieht es mit der Haltbarkeit aus?

Bitte gebt uns Eure Erfahrungswerte und bitte nicht so abschweifen..