So, nach ca 12h Regenerationszeit

, meine Madame war in der Tat das erste mal in diesem Jahr vor mir aus den Federn

, noch ein paar Eindrücke meinerseits.
Es begann mit einer Sau-Bergischen Fahrgemeinschaft , Mortens Bulli wurde vom Schreiner zum Bogenbauermobil umdeklariert und mit selbigem ging es am Freitag ab nach Worms zum wohl größten europäischen Bogenholzhändler , auch bekannt unter Gervase .
Ohne größere Probleme kamen wir dort auch am späten Nachmittag an , das Lager ward schnell aufgebaut wobei ich als Klasse "A" Schnarcher nebst anderen Bognern in ein seperates Quartier gebettet wurde .
Wo waren wir ? ah ja, in Worms aber städtisch ? Nee, eigentlich ließ man die Stadt hinter sich sobald man durch ein riesiges Tor schritt , denn hinter dem Tor lag dann eine ganz andere Welt .
Diese Welt ist angefüllt mit den feinsten Bogenhölzern , Berge verschiedener Hickoryarten , Osage Orange, Eibe, und viele viele andere Gehölze die sich hie und da dazwischen gemogelt haben .
So zu sagen der Garten Eden eines Bogners das sich Gervase dort in Worms geschaffen hat , ein alter Bauernhof mit wundervollem Gewölbe Keller, riesiger Scheune und einem malerischen Innenhof prägen diese kleine Welt des Bogenbaus.
Am Freitag Abend wurden neue nette Leute kennengelernt und verliehen den bekannten Avataren ihr reales Bild .
Es wurde lange geredet , viel gegessen dank bowers Einsatz am Smoker, sowie der Frauen des Hauses welche sich unermüdlich um das leibliche Wohl der Teilnehmer kümmerten, getrunken und gelacht in der noch sommerlichen Wärme des Rheinlandes .
Am Samstag Morgen nach einem stärkenden Frühstück erfolgte die Losung , ein jeder Bogner zog eine NR und durfte sich dann einen stave aussuchen , welche Nr hatte ich gleich noch ? ah ja die Nr 13
Mein stave , welcher sich anfangs nicht so wirklich einordnen ließ muß wohl ein weiblicher Baum gewesen sein denn er sträubte sich anfangs doch vehement meiner Aufforderung ein Bogen zu werden
aber Ziehmesser ,Raspel und ein paar Kniffe haben Ihr dann letztendlich doch noch den richtigen Weg gezeigt und sie entpuppte sich als ein Rubensmodell unter den Ahornen .
Sonntags zeigte Sie dann ihr Können auf dem Parcoure ,sie hielt und machte das was sie sollte , Pfeile werfen.
Die Parcourunde in dem Maronenwald bildete einen sehr schönen Abschluß dieses Turnieres
Es hat sehr viel Spaß gemacht unter so netten Menschen zu bognern , zu essen und all die mitgebrachten Spezialitäten zu genießen
Mein besonderer Dank gilt Kra welcher mir eine super tolle kleine Rundraspel schenkte mit der man Nocken in sekundenschnelle aus dem Holz zaubern kann, wahrlich ein kleiner Zauberstab.
Bowa der sich unermüdlich um den Smoker kümmerte ,eine Köstlichkeit nach der anderen aus ihm heraus holte und dennoch einen schönen Roteichenbogen baute !
Die Familie Gervase hat sich unermüdlich um das Wohl der Gäste gekümmert , da blieb kein Magen leer , danke für die viele Müh.
zu den 60 : Ja, wie Ihr meint .