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RE:

Verfasst: 05.01.2006, 16:24
von geomar
Original geschrieben von Nighty

Ich frage mich wo jetzt der Haken ist. Ist ein original Dremel nun sooo viel besser und Haltbarer um einem 20-fach !! ...
Nö - das denke ich nicht... ;-)

Klar ist der "besser", aber das Aldi-Teil ist meiner Erfahrung nach für unsere Zwecke auch im Dauerbetrieb hervorragend geeignet...

Die flexible Welle soll im Vergleich zu der Dremel-Originalwelle schneller warm werden, kann ich aber nicht vergleichen...

Auch die Tischhalterung (die man bei Betrieb mit der Welle ganz gut brauchen kann) ist nicht die stabilste...

Tatsache ist auch, dass die Werkzeuge bei den Billiggertäten nicht die Dremel-Qualität haben und schneller verschleissen und kaputt gehen...

Aber bei den wichtigen Werkzeugen, holste dir halt dann die Dremel-Teile - passen tun die!

Verfasst: 05.01.2006, 17:55
von Lodjur
Hi, ich habe auch so ein Teil. Absolut identisch und gleiche Ausstattung aber vor 2 Jahren bei Penny für ein paar Euros mehr gekauft. Wenn man nicht jeden Tag damit 2 Stunden im Dauerbetrieb schafft ist das Teil wirklich gut.
Und ja, es gibt einen Qualitätsunterschied. Das fängt beim Material des Gehäuses an geht über Getriebe bzw. Wellenlager und Motor. Selbst Bosch fertigt z.B Werkzeuge für den Privatanwender (Baumarktwerkzeug) und für den Profi das es dann im Fachhandel gibt. Sehen äusserlich gleich aus aber der Preis!! Es ist einfach die Belastbarkeit und Lebensdauer. Habe ein Haus mit ner recht teuren Black und Decker Bohrmaschine gebaut (nat. nicht nur damit :D ), die war danach Schrott. Das nächste mit ner Hilti, aicher 15 mal so teuer aber die war danach immer noch wie neu. Das war vor 12 Jahren und die läuft heute noch. Lasst mal ne Baumarktmaschine aus 3 Metern Höhe von der Leiter fallen. Die Profimaschine kann das i.d. Regel ab ohne zum Pussel zu werden.
CU Bernd

Verfasst: 05.01.2006, 18:13
von kojote
also ich hab mir heute auch einen bei aldi gekauft, prima.
hab den original dremel gerade leihweise von einem kumpel, ist halt das origina....
aber der von aldi ist wirkilch super für den preis, hab ihn heute schon im einsatz gehabt.



gruß, kojo

Probleme

Verfasst: 03.04.2006, 13:32
von Woelfchen
mit dem Dremelverschnitt.

Tut mir leid, dass ich das ate Thema wieder rauskrame, aber ich habe mir grade erst so einen gekauft. Er scheint zu funktionieren, aber ich bin da überhaupt nicht bewandert: Ich bekomme das Bohrfutter nicht eingesetzt und nicht festgezogen :( Wie macht man das bei diesem Dremel (KingCraft Modellbau- und Gravierset") Bin dankbar für jede Antwort 8-|

Lieben Gruß. wölfchen

von wegen ...

Verfasst: 03.04.2006, 13:39
von darkraven
der Orginale ist besser. Meiner musste schon den zweiten Anker und den dritten Schalter implantiert bekommen. Dazu war das Teil sch...teuer.
Vielleicht is er auch nur ein Montagsgerät.

Juergen

Bohrfutter

Verfasst: 03.04.2006, 13:46
von Lumpi
Hi Wölfchen,
Du drückst den grauen Knopf rein,
drehst am Bohrfutter bis es "einrastet",
und schraubst es dann zu.
Sollte eigendlich recht einfach gehen.

Gruß
Tom :-)

Verfasst: 03.04.2006, 13:47
von Archiv
Hai wölfchen

An dem Teil ist vorne, unterhalb des Futters ein rechteckiger Gummiknopf.
Den feste eindrücken, während du an dem Futter drehst.
Dann rastet da 'ne Sperre ein (das fühlt man) und du kannst das Futter los- oder festschrauben.

hth
Michael

Verfasst: 03.04.2006, 21:50
von Brucky
hi Wölfchen,
wie beschrieben den Stift drücken und dann mit dem Gabelschlüsselchen festziehen / lösen (ich verwende Ihn eigentlich nur zum lösen, wenn überhaupt)
oder war bei deinem kein Schlüssel dabei?

Spannzange mit dem Knubbel nach aussen einstecken, Überwurfmutter drüber, Werkzeug einstecken und etwas festziehen
bei meinem waren aber 3 Spannzangen (versch. Größen) dabei, must halt mal "trocken" ausprobieren welcher passt

Verfasst: 03.04.2006, 22:19
von Woelfchen
wundervoll! Dann ist das Futter irgendwie verklemmt. der knopf rastet nicht ein und das Futter lässt sich nicht lösen. Ich hasse ebay manchmal. Der Gabelschlüssel, den Brucky beschreibt habe ich nicht bei dem Set gefunden, auch keine Bedienungsanleitung oder ähnliches.
:bash :motz :bash :motz


edit: Es kann nicht zufällig sein, dass das ein Linksgewinde ist, oder?

Verfasst: 03.04.2006, 22:54
von Steinmann
@ Wölfchen

Linksgewinde ist das definitiv keines. Anstelle des Gabelschlüssels kannst Du auch einen normalen Gabelschlüssel ( sollte aber ein sehr schmaler sein )oder eine Zange nehmen.
Sollte der Knopf die Welle nicht mehr halten gibt es fast keine Möglichkeit das Futter zu lösen.

Verfasst: 03.04.2006, 23:24
von Brucky
Wölfchen,

tu in das Bohrfutter mal nen Tropfen Öl rein, am besten was dünnflüssiges wie WD40, Caramba od Nähmaschinenöl, Ballistol geht auch, dann ein paar Std einwirken lassen - hoffentlich hilfts
wg dem Festellknopf: die Spindel mal von Hand leicht links u. recht drehen, dann etwas vor u. zurück bewegen und/oder maschine LEICHT an der Tischkante klopfen (aber nicht an der Spindel)
vielleicht hat sich ja nur etwas verhakt
(passiert mir öfters)
an der Stelle wo die Spindel aus dem Gehäuse rausgeht ist bei meinem ein Querloch, da kann man zur Not auch mit einem Nagel oä. gegenhalten
wenn alles nichts hilft, Spindel mit einer Zange festhalten, Bohrfutter aufdrehen

Den Gabelschlüssel findest Du vielleicht beim Dremel zubehör - Proxxon sollte auch gehen soweit mich meine Grauen Zellen nicht täuschen
Linksgewinde ist beim Bohrfutter eigentlich nur die Sicherungsschraube bei großen Bohrfuttern (blöder Satz, ich weiß)
viel erfolg

Verfasst: 04.04.2006, 07:16
von Archiv
....und wenn das Alles nichts hilft, sag rechtzeitig Bescheid, dann bring ich dir so ein Gravierset mit nach Wiesertsweiler.
Hab' ich damals auf Vorrat gekauft und bis jetzt noch nie gebraucht.
Kannst'e haben.

so long
Michael

RE:

Verfasst: 04.04.2006, 09:48
von Woelfchen
Original geschrieben von Brucky

Wölfchen,

tu in das Bohrfutter mal nen Tropfen Öl rein,
Hab ich nun getan und lass es grade mal einwirken
wg dem Festellknopf: die Spindel mal von Hand leicht links u. recht drehen, dann etwas vor u. zurück bewegen und/oder maschine LEICHT an der Tischkante klopfen (aber nicht an der Spindel)
vielleicht hat sich ja nur etwas verhakt
(passiert mir öfters)
Hilft alles nix, der Knopf raste immer noch nicht ein :bash
an der Stelle wo die Spindel aus dem Gehäuse rausgeht ist bei meinem ein Querloch, da kann man zur Not auch mit einem Nagel oä. gegenhalten
Hmmm...sprechen wir vom glichen Modell? Mein Gerät hat da kein Querloch, nix, wo man irgendeinen nagel oder so reintun kann 8-|
Den Gabelschlüssel findest Du vielleicht beim Dremel zubehör


Nee, immer noch nicht - ist ja auch kein echter Dremel, sondern das Kingcraft Gegenstück dazu!

Jungs, vielen Dank für eure Hilfen! Ich hoffe, dass irgendetwas davon hilft. :knuddel :bussi

RE: RE:

Verfasst: 04.04.2006, 10:05
von Netzwanze
Original geschrieben von Woelfchen
wg dem Festellknopf: die Spindel mal von Hand leicht links u. recht drehen, dann etwas vor u. zurück bewegen und/oder maschine LEICHT an der Tischkante klopfen (aber nicht an der Spindel)
vielleicht hat sich ja nur etwas verhakt
(passiert mir öfters)
Hilft alles nix, der Knopf raste immer noch nicht ein :bash
Der Knopf rastet auch nicht ein, sondern Du mußt ihn gedrückt halten und dabei das Bohrfutter so weit drehen, bis der Knopf ganz eingedrückt ist (dann solltest Du die Spindel auch nicht mehr drehen können).
Wenn da nichts passiert, ist der Knopf innen abgebrochen oder das Rastloch in der Spindel ausgeleiert. Falls das Gerät neu ist, ein Reklamationsgrund.

Christian

SIEG!!!

Verfasst: 04.04.2006, 10:35
von Woelfchen
SIEG!!! :) :) :)
Mithilfe von Valve Oil, eines Tischler-Meisters und einer vorsichtig angesetzten Rohrzange haben wir das Futter losbekommen. Jemand hatte das wohl viel zu fest gezogen. Aber nun ist´s geschafft. :anbet Vielen dank nocheinmal für die Hilfe! :anbet