... hier mal ein paar überlegungen von mir...
Dort wo der Mensch siedelt, ist ein Eingriff in die Natur unvermeidlich, das war so, das ist so und das wird immer so bleiben! :bash
Was ich in den letzten Jahren erlebe, ist unter anderem eine "Mythologisierung" des Waldes, d.h. Interessenverbände (unter anderem auch Naturschutz Gruppen, Förster und Wanderer) entdecken den Wald als Refugium ihrer eigenen Göttlichkeit (die Kirche hat ja ausgedient)
Filme wie die hier mehrfach erwähnten (Robin Hood/Claanad, Herr der Ringe usw. verstärken dieses Phänomen noch. Sicher waren die Wälder des 14 Jahrhunderts noch nicht so stark durchindustrialisiert wie heute, aber siehe oben der Mensch hatte auch dort bereits die Natur verändert. :motz (Nacanina mal recht gebe)
Wer wieder für Urwälder in Europa plädiert, der muss auch das natürliche Verjüngungs verfahren Waldbrand mit einbeziehen, nur höre ich dann schon die Kulleraugenfraktion die schreit die "armen Tiere" löscht doch endlich!
Also wir leben in einer Kulturlandschaft, wenn wir den Wald wieder ins Ursprüngliche zurücksetzen wollen, muss der Mensch sich zurückziehen, das heißt das dieser bereich der Natur auch nur noch sehr stark eingeschränkt (oder gar nicht) zu besichtigen ist? Wäre aber auch schade oder? ;-)
P.S. Ich hatte mal die Gelegenheit den Refferenz Wald im Duvenseer Forst zu besichtigen, ein wahrer Waldtraum, nur leider unter der obigen Prämisse, Betreten verboten!!!!, nur in Begleitung eines Projektbegleitenden Biologen, Förster.!!!
In diesem Sinne .... (zieht die Staves im Garten groß)
