Re: Eschenbogen mit Stauchrissen
Verfasst: 03.09.2019, 11:46
Nun, genau genommen besteht Holz aus Röhren und Blasen in Form der Zellen. Diese sind mit Luft gefüllt. Beim erhitzen wir nicht nur der Kleber flüssig, es dehnt sich auch die Luft in den Hohlformen aus. Beim Abkühlen wird der flüssige Kleber dann in die Höhlungen gesogen. Das habe ich schon beobachten können, als ich bei Eibe bauchseitige Risse zur Stabilisation mit Epoxy gefüllt habe.
Bei einem Ringporer habe ich sowas noch nicht gemacht, deshalb meine Frage.
Es könnte nämlich sein, dass ein Füllen der Poren bis in eine Tiefe von vielleicht 1mm schon die nötige Festigkeit schafft.
Wichtig wäre dabei, dass man mit dem Föhnen wieder aufhört, bevor der Kleber sich verfestigt. Nur so kann er dann mit der Abkülung der in den Poren verbliebenen Luft durch den umliegenden Luftdruck in die Poren gedrückt werden.
Ist nur sonst Gedankenansatz.
Grüße
Dachs
Bei einem Ringporer habe ich sowas noch nicht gemacht, deshalb meine Frage.
Es könnte nämlich sein, dass ein Füllen der Poren bis in eine Tiefe von vielleicht 1mm schon die nötige Festigkeit schafft.
Wichtig wäre dabei, dass man mit dem Föhnen wieder aufhört, bevor der Kleber sich verfestigt. Nur so kann er dann mit der Abkülung der in den Poren verbliebenen Luft durch den umliegenden Luftdruck in die Poren gedrückt werden.
Ist nur sonst Gedankenansatz.
Grüße
Dachs