Nuja, es gibt eine ganze Menge Grundregeln und Orientierungsmaße (von denen man immer mehr und mehr abweicht, je fortgeschrittener man ist...).
Beispiel Bogenlänge beim Standard-Flachbogen:
- So lang wie der Schütze
- Doppelter Auszug plus Grifflänge (Minimum)
- 160 - 175 cm bei 28" Auszug und normalen hellen Hölzern
Die Breite bestimmt sich natürlich nach dem gewünschten Design, aber auch nach dem Holz.
4 -5 cm sind für den Anfang ganz OK, je nach Holz sollte sich der Bogen dann zB nach 1/3 oder 1/2 der Wurfarmlänge zu den Tips hinauf ca 1 cm verjüngen.
Die Grifflänge sollte - je nach Hand zwischen 10 und 15 cm liegen, dazu Fade-outs (übergang von Griff zu Bogen) von je 4 cm.
Wie wäre es denn eigentlich mit Lesen?

Den Link hab ich doch schon mal gepostet:
http://www.bogensportwiki.info/index.php?title=Bogenbau
Ich zitiere mal daraus: "Wer da unsicher ist, baut erst mal etwa so einen Bogen: 1,70 - 1,75m lang, Griff in der Mitte, 2,5cm breit (wenn genug Holzdicke da ist, um ihn 4 cm dick zu machen, sonst 3 breit) und 12 cm lang, an jeder Seite davon 6 cm Übergangsbereich. Wurfarm (WA) am Übergang 4 cm breit, dies beibehaltend bis 2/3 der WA-Länge, dann linear schmaler werdend auf 1,5 - 1,7 cm. Das passt fast immer!"
Zu diesen Zahlen meine ich allerdings, dass man mit der Verjüngung auch bei 1/2 Wurfarm anfangen kann und die Enden 1 cm breit sein dürfen. Das IST sicher auch wenn man es nicht gleich glaubt. Nadelspitzen an den Wurfarmen können trotz Zuggewichten um 50 Pfund bis zu 3 mm (!!!) schmal sein ohne zu brechen.
Der Griff darf auch bei einer Breite von 2,5 cm durchaus "nur" 3 cm tief sein, soweit man sich unter 50 lbs Zuggewicht bewegt.