Die "einfachen" Ziele

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Swissbow
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Re: Die "einfachen" Ziele

Beitrag von Swissbow »

mbf hat geschrieben:Eben. Es gibt keine "einfachen Ziele". Auch eine Wildsau auf 20 m ist nicht einfach. Wieso? Weil das Ziel nicht das gesamte Vieh ist, sondern nur der kleine, kaum sichtbare Punkt mitten im Kill... und der ist verdammt schwer zu treffen, auf den muss man sich konzentrieren. Der Rest, der schwarze Klumpen drumrum, der soll den Schützen nur ablenken. Meist allerdings mit Erfolg...

Es gibt im Übrigen auch keine "schweren" Ziele, da läuft es genu andersrum ab. "Treffe ich doch eh nicht..." Grundfalscher Ansatz. "Heute bist Du dran!" Viel besser!
Seh ich genau so. Es gibt weder schwere noch leichte Ziele, es gibt nur Ziele. Ich kann konstant gute Ergebnisse nur dann erzielen, wenn ich der festen Überzeugung bin, dass ich es auch kann. Das funktioniert allerdings nur, wenn ich auch weiss, dass ich den Schuss draufhabe. Das heisst, wenn ich im Training die Hausaufgaben gemacht habe.
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Mike W.
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Re: Die "einfachen" Ziele

Beitrag von Mike W. »

@Swissbow

klar, ohne Selbstvertrauen geht garnix! Das ist auch nicht das Problem.
Beispiel: beim letzten Turnier hatte ich einen Schnitt von 10,5 ( bei wertung 15,12,10......). Das hätte um einiges besser sein können, wenn ich nicht 2 völlig unnötige Nullrunden, auf absolut unproblematische Ziele, geschossen hätte und noch einige mal den 3. Pfeil nehmen mußte.
Das Problem ist daher, das ich mir das Ergebnis völlig grundlos selbst versaue, bei Zielen die man normal im Halbschlaf trifft( liegender Hirsch auf etwa 20m- 25m zB. ).
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Swissbow
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Re: Die "einfachen" Ziele

Beitrag von Swissbow »

Mike W. hat geschrieben:Das Problem ist daher, das ich mir das Ergebnis völlig grundlos selbst versaue, bei Zielen die man normal im Halbschlaf trifft( liegender Hirsch auf etwa 20m- 25m zB. ).
Das Problem besteht darin, dass es keine 'die treff ich ja im Halbschlaf...'-Ziele gibt, genauso wie es keine schwierigen Ziele gibt. Es darf auch kein 'Normalzustand' oder 'Sonst-ein-Zustand' geben, sonst brauchst Du für jeden Zustand und jedes Ziel einen anderen Plan. Viele Leute haben ja noch nicht mal einen vernünftigen Plan, sprich: Schussablauf.
Genau wie wir den Schussablauf immer genau gleich machen wollen, müssen wir auch an der mentalen Komponente arbeiten und versuchen diese zu vereinheitlichen. Es gibt nur eine Art von Ziel und nur eine Art von Einstellung mit der ich an den nächsten Schuss herangehe. Nämlich diejenige dass der Pfeil haargenau dort trifft wo ich will und zwar unabhängig davon ob das Ziel nah, weit, oben, unten oder weiss der Teufel wo steht. Das funktioniert aber nur wenn ich auch weiss dass ich es kann und ich es im Training auch regelmässig mache. Dabei wird nicht nur der Bewegungsablauf optimiert und einprogrammiert, sondern gleichzeitig arbeite ich auch an der mentalen Seite und baue mein Selbstvertrauen auf.

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Mike W.
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Re: Die "einfachen" Ziele

Beitrag von Mike W. »

Also war der Fehler das ich's zu locker angegangen bin und dann aus dem Rhythmus gekommen bin.
Gut, das kann ich sicher ändern.


Gruß Mike
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