Re: Symetisch - Asymetrische Bauweisen
Verfasst: 08.08.2011, 17:55
Hab hier noch was Nettes gefunden:
viewtopic.php?f=15&t=8810&p=152619&hilit=schneller+untere#p152619
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Warum sollte das Paradoxon nur in der horizontalen Ebene funktionieren und nicht auch in der vertikalen? Die Kräfte wirken doch in alle Richtungen.Galighenna hat geschrieben:[...]An Squids Theory, das das Archers Paradox auch in senkrechter Achse eine Rolle dabei spielt mag ich nicht so recht glauben, denn dann würde eine Erhöhung des Nockpunktes die verbiegung des Pfeiles verringern, was ein stärkeres schleifen auf der Auflage zur Folge hätte.[...]
Nun... Ich will es nochmal ausführen... Es ist geometrisch klar und logische tatsache, wenn man den Pfeil auf die Bogensehne höher einnockt als wo die "Kraftmitte" liegt (Manno... scheiß wort... ich weiß kein besseres), also da wo beide WA die gleiche Kraft abbkommen beim Ziehen, dann wandert der Nockpunkt definitiv nach unten beim Auszug. Im Schussverlauf wird also der Nockpunkt (also die Stelle wo die Nocke des Pfeils an der Sehne liegt) eine leichte Aufwärts bewegung machen. Das ist absolut logisch... Habt ihr noch nie gesehen, wie der haken am Tillerstock nach links oder rechts bewegt wird beim ausziehen, wenn die WA nicht gleich stark sind? Achtet mal darauf bei einem unfertigen Bogen. Der Haken (wenn ihr mit ner Schnur zieht) wandert IMMER in Richtung wo der stärkere WA liegt !Firestormmd hat geschrieben:Warum sollte das Paradoxon nur in der horizontalen Ebene funktionieren und nicht auch in der vertikalen? Die Kräfte wirken doch in alle Richtungen.Galighenna hat geschrieben:[...]An Squids Theory, das das Archers Paradox auch in senkrechter Achse eine Rolle dabei spielt mag ich nicht so recht glauben, denn dann würde eine Erhöhung des Nockpunktes die verbiegung des Pfeiles verringern, was ein stärkeres schleifen auf der Auflage zur Folge hätte.[...]
Ich denke ausserdem, dass die Erhöhung des Nockpunktes die Verbiegung des Pfeils im Schuß vergrößert, weil er ja weiter nach unten zielt, analog zu einem breiteren Griff, wo der Pfeil weiter nach links zielt. Der Spinewert muss natürlich auf den Pfeil abgestimmt sein. Wenn der Spine für die horizontale Ebene stimmt, kann man den Bogen noch für die vertikale Ebene über den Nockpunkt tunen. Damit der Pfeil nicht auf der Auflage schleift, ist ja der untere Arm schneller/stärker. Das reicht um ihn leicht anzuheben. Das Paradoxon macht dann den Rest.
Grüße, Marc