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Re: Hickory (ELB)
Verfasst: 22.09.2010, 23:32
von Blacksmith77K
loxley hat geschrieben:Als tipp...wenn er schnell sein soll vergiss de peitschentiller. Mach nen sauberen tiller und sehr schmale aber tiefe tipps. Peitschentiller sieht zwar schön aus aber eignet ssich nicht,ist nur für eibe empfolen.und tief damit die tipps sich im verhältnis zum wurfarm nicht überziehen.
Im letzten drittel des wa langsam auf 1cm breite aber eben min. 2,2 oder mehr tiefe bleiben.
Sollten hornnocks drauf unbedingt drauf achten das die bohrung passt.
Mein 160er zb ist am ende 1,4 breit und 2,5 tief.....musste tricksenbeim bohren.....
Viel spass...gruß reiko
Was sind das denn für Maße? Ich wollte niemanden damit erschlagen?! Habe eigentlich an einen klassischen Kreisbogen-Tiller gedacht, liege ich damit falsch?
Zumindest ist das gute Stück jetzt auf'm Tiller. Habe eine Sehne (...Schnur...) dran, die leicht länger ist, als der Bogen selbst. Habe mutig die Schnur auf Spannung gebracht und mit der Waage 10 Zoll in meine Richtung gezogen. Wollte mal sehen, ob sich da überhaupt was tut *löl*
Die Waage zeigt bei 10 Zoll zurückgelegtem Weg ca. 66lbs
Da muss noch was weg, nur wo? Ich bitte um Hilfe den Tiller auf die Reihe zu bekommen.
Hier mal 2 Bilder, erstmal ungespannt, dann die Schnur auf knappe 9'' gezogen:
Re: Hickory (ELB)
Verfasst: 22.09.2010, 23:42
von Ravenheart
Blacksmith77K hat geschrieben:Die Waage zeigt bei 10 Zoll zurückgelegtem Weg ca. 66lbs
Da muss noch was weg, nur wo?
*rofl* überall ....

(Griff ausgenommen)...
Sieht sonst sehr gut aus bis hier her!
Rabe
Re: Hickory (ELB)
Verfasst: 22.09.2010, 23:49
von Blacksmith77K
ravenheart hat geschrieben:
*rofl* überall ....

(Griff ausgenommen)...
Sieht sonst sehr gut aus bis hier her!
Rabe
Dankeschön *froi*
Also erstmal den kompletten Bogen (...ausser Griffposition...) schwächen. Gleichmäßig den kompletten Bauch abschaben. Somit wird der Knüppel 'weicher' und ich komme damit in Richtung Standhöhe, richtig??
Re: Hickory (ELB)
Verfasst: 22.09.2010, 23:55
von Heidjer
Blacksmith77 hat geschrieben:Also erstmal den kompletten Bogen (...ausser Griffposition...) schwächen. Gleichmäßig den kompletten Bauch abschaben. Somit wird der Knüppel 'weicher' und ich komme damit in Richtung Standhöhe, richtig??
Genau richtig erkannt, dabei nach jedem Materialabtrag den Bogen bis zur erreichten Standhöhe mindestens zehnmal ziehen (pumpen) damit die Änderung ihre Auswirkung zeigen kann.
Gruß Dirk
Re: Hickory (ELB)
Verfasst: 23.09.2010, 00:15
von Blacksmith77K
Dirk M hat geschrieben:
Genau richtig erkannt, dabei nach jedem Materialabtrag den Bogen bis zur erreichten Standhöhe mindestens zehnmal ziehen (pumpen) damit die Änderung ihre Auswirkung zeigen kann.
Gruß Dirk
..iss ja wie im Fitness-Studio hier

Glaube es wird Zeit, einen Tillerstock mit Umlenkrolle und Seilzug zu basteln. Zur Zeit liegt der Tiller-Balken noch flach auf'm Boden und mit dem 'Pumpen' hat es fast die gleiche Effizienz wie das hier:
Re: Hickory (ELB)
Verfasst: 23.09.2010, 06:41
von loxley
Äh.....wieso erschlagen ........kreisbogentiller is ok.
Re: Hickory (ELB)
Verfasst: 23.09.2010, 09:24
von Blacksmith77K
ravenheart hat geschrieben:
Lass den Griffbereich + zu jeder Seite erst mal auf b= 32, d= 26 und mache ihn dann gleichmäßig schmaler/dünner, so dass er an den Enden b=14, d= 12 hat.
Rabe
@Loxley
Und du schlägst mit für Hickory
b=14, d=22 vor. Das erscheint mir enorm wuchtig. Das ist ja ein massiver Tip mit enormen Stauchkräften?!
Re: Hickory (ELB)
Verfasst: 23.09.2010, 09:35
von Firestormmd
Aber Rabe hat doch d=12 vorgeschlagen, nicht d=22. *verwirrt*
Grüße, Marc
Re: Hickory (ELB)
Verfasst: 23.09.2010, 09:56
von loxley
Hier ich... 25 tief. Zum tillern... Ab geht immer. Ich bin mit der tiefe immer vorsichtig.siehe ulme in bogenbau. Da wurden auch die steifen enden bemängelt aber die lassen sich wunderbar an den bogen angleichen. Geht man immer sofort über die ganze länge hat man ne nudel.... Lieber erst den arbeitenden griff und die schmalen aber tiefen tipps. So mach ich es... Muß ja nicht richtig sein. Aber ich finde es sicherrer...da die breite griff ja da ist und ich von 1cm breiten tips ausgeh...
Gruß Reiko
Re: Hickory (ELB)
Verfasst: 23.09.2010, 10:15
von Blacksmith77K
Jetzt habe ich deinen Vorschlag verstanden. Dann hätte ich allerdings ggf. steife Tips am Ende des Tillers, die aber wahrscheinlich dann am Bogen einen Hebel bilden und somit '
schneller' werfen, richtig?
Werde ich beim nächsten ELB ausprobieren und beherzigen, jetzt allerdings habe ich die Tips schon auf b14, d12 runter. Ich mache da jetzt vorerst nix dran und bleibe beim Tiller gute 75mm von den Bogenenden weg. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

Re: Hickory (ELB)
Verfasst: 23.09.2010, 10:21
von Firestormmd
Blacksmith77K hat geschrieben:Dann hätte ich allerdings ggf. steife Tips am Ende des Tillers, die aber wahrscheinlich dann am Bogen einen Hebel bilden und somit 'schneller' werfen, richtig?
Bin zwar jetzt nicht der Profi, ich würde aber trotzdem sagen, dass du dann aber auch mehr Gewicht an den Enden hast, die den kleinen Hebel auffressen. Es sind ja nicht wirklich reflex gebogene Enden, sondern nur eine steife Stelle wegen zu viel Material. Die Geschwindikeit sollte nicht viel größer werden.
Grüße, Marc
Re: Hickory (ELB)
Verfasst: 23.09.2010, 10:39
von loxley
Marc er sollte die tipps in der tiefe am schluß an das zuggewicht des bogen angleichen. Sie dürfen mitbiegen. Sie sollten das auch. Aber bedenke das sich beim langbogen der tiller über den ganzem bogen zieht. Wenn die tipps zu wenig kraft haben ist der bogen hin weil du ihn immer mehr zur bogenmitte ausdünnen mußt um den ganzem bogen zu biegen. Darum die tiefe beachten. Nicht die breite. Druckaufbau fängst unten und oben an und endet mit einem leichten druck in der hand... Arbeitender griff. Das meine ich. Und dann kompensiert der bogen auch leicht übermäßige tipps.
Gruß Reiko
Re: Hickory (ELB)
Verfasst: 23.09.2010, 10:50
von Firestormmd
Hab es verstanden. Erstmal steif lassen, damit der Bogen nicht ausversehen zu schwach wird. Am ende kann man ja immernoch was wegnehmen.
Grüße, Marc
Re: Hickory (ELB)
Verfasst: 23.09.2010, 10:54
von loxley
Genau. Da ja die breite der tipps feste größe ist... 1cm... Mal angenommen... Ist die tiefe faktor x zum zuggewicht des bogens- so mach ich es. Wie gesagt muß nicht stimmen aber klappt.
der sinn dazu is meines erachtens das der bogen sich auch bei nicht vollauszug immer konstant von den tipps her aufbaut.somit ist immer eine gleichmä?ige belastung des grö?ten teils des bogenarms gewährleistet.es werden staucher etc... vermieden.auch ist der tiefe der tipps rechnung getragen insofern das das material sich schneller wieder in die ausgangslage zurücksetzen tut......blattfeder als beispiel....wenn ich nun völlig daneben liege.....sagt es mir.
Gruß Reiko
Re: Hickory (ELB)
Verfasst: 23.09.2010, 14:19
von Ravenheart
Die Faustformel für ein ELB-Profil ist:
Dicke = Breite minus 10%
Ein 100#-Bogen hat an den Enden ca.
16 x (16 - 1,6)
= 16 x 14,4
Ein 70#er ist mit 14 x (14 - 1,4)
= 14 x 12,6 gut bedient.
Da wird 14 x 12 für einen 40er schon reichen...
Mein aktueller Eibenbogen hat 60#, die Enden sind 8 x 12...
Rabe