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Re: Bambusschäfte gebrochen
Verfasst: 11.09.2009, 05:13
von Steilpassfaenger
Hallo Walta!
Der Versand von China zu mir dauert in der Regel eine Woche, per Luftpost. Glaub nicht, dass es da zu Materialschäden kommt.
Gruß
Matthias
Bambusschäfte erneut im Rovingtest
Verfasst: 11.09.2009, 05:54
von Steilpassfaenger
Hallo FC-Gemeinde!
Hab jetzt 2 Tage mit den getoasteten und geschliffenen Bambusschäften einen Rovingtest durchgeführt.
Mit 5 Schäften bin ich die letzten beiden Tage im Wald unterwegs gewesen und hab Baumstümpfe und Steine mit meinem 40# Rattanbogen gejagd.
Hab absichtlich auf Steine geschossen, Querschläger auf Steine provoziert, harte Baumstümpfe beschossen und kein einziger der Pfeile brach oder hatte eine Macke.
Auch wenn beim Biegetest die Schäfte bei einer 12cm Durchbiegung brechen, halten sie im extremen Rovingeinsatz viel mehr aus als normale Kiefern oder Zedernschäfte.
Die harte Außenhaut der Bambusschäfte schützt optimal. Die Härte des Materials macht sie zum Roven ideal, auch wenn die Wachsschicht runtergeschliffen wurde. Die Schäfte bekommen keine Kratzer oder Schwachstellen beim Steinkontakt.
Ich werd mir jetzt auf jeden Fall wieder Bambusschäfte importieren, schade um die schönen Kiefernpfeile die ihr Leben im harten Rovingeinsatz lassen.
Gruß
Matthias
Re: Bambusschäfte gebrochen
Verfasst: 11.09.2009, 05:57
von walta
bist du sicher das die dinger per flugzeug verschickt werden?
war ja auch nur ein geankenmodell und einen mögliche erklärung
grüsse
walta
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weiterhin bambusfan ;-)
Re: Bambusschäfte gebrochen
Verfasst: 11.09.2009, 06:04
von Steilpassfaenger
Jupp, die kommen per Luftpost zu mir. Bestell ja nicht die größten Mengen, das passt gerade noch in so einen Blechgeier rein.
Bei Holz und der Verschiffung im Sommer ist dein Gedankenmodell auf jeden Fall zutreffend.
Gruß
Matthias
Re: Bambusschäfte gebrochen
Verfasst: 11.09.2009, 09:12
von gervase
Meine Bambusschäfte sind auch schon lüänger im harten Einsatz.
In Volkmarshausen hat z.B. shantam 5 seiner Carbonis geschrottet. Meine Bambuspfeile waren alle noch heile.
Aber es gibt mehrere Anbieter in China, und nicht alle haben den gleichen Qualitätslevel.
Wenn der Bambus zu früh geerntet wird oder aber zu schnell und zu hoch erhitzt wird beim Richten (geht halt schneller), dann leidet die Haltbarkeit.
Re: Bambusschäfte gebrochen
Verfasst: 11.09.2009, 10:26
von Sperber
hmmm? die Meinungen gehen ja stark auseinander, langsam kommt mir der Verdacht, dass hier der Durchmesser oder das Gewicht wohl auch eine Rolle spielt. Meine Schäfte dieser Art waren recht leicht (20Gramm) und es brachen 5 Stück in wenigen Tagen beim Training im 3D Parcour und beim Roven während ich null Verluste mit Kiefer hatte. Sie stecken gebrochen im Stamm, brachen bei Abprallern in drei!! Teile oder zeigten Anbrüche bei der Kontrolle nach dem Schiessen, immer an den Nodien-klar. Mein Bogen hat zwar nur #40@27 aber er ist zugegeben sehr schnell (Ipe/Bambus). Hatte ich nur Pech?
Gruß Sperber
Re: Bambusschäfte gebrochen
Verfasst: 11.09.2009, 10:31
von Ravenheart
ravenheart hat geschrieben:
@Steilpassfaenger: Du solltest Dich hier aber gar nicht "outen", dieser Thread war rein sachlich gedacht, nicht als "Pranger"! Nur um das noch mal ganz klar zu sagen!
...habe gestern Post bekommen!
Steilpassfaenger, der Verrückte

, hat mir doch tatsächlich 18 neue Schäfte geschickt!!
@Steilpassfaenger: So war das hier keinesfalls gemeint, das ist wirklich wahnsinnig nett und kulant!
Da kann ich wohl nur noch sagen:
DANKE!! 
Du hast jetzt was gut!!
Rabe
Re: Bambusschäfte gebrochen
Verfasst: 11.09.2009, 13:43
von Granjow
Rabe, komm, gibs zu, du hast absichtlich alle zerbrochen
Woher bekommt ihr die Bambusschäfte genau? Das macht schon neugierig. Würde auch gerne mal welche testen. Oder falls einer noch massenhaft an Lager hat, wie viel kostet das Stück?
@Sperber, was hattest du für Spitzen auf den gebrochenen Bambüssern?
Simon
Re: Bambusschäfte gebrochen
Verfasst: 11.09.2009, 14:47
von Sperber
bis auf 2 passten eigentlich TopHat Schraubspitzen 5/16 sehr gut, habe zwar dünne Buchenrundstäbe eingeklebt aber das wäre wahrscheinlich gar nicht nötig gewesen. Hinter der Spitze hatte ich keine Brüche. Der Bau ist aber schon mehr Arbeit als bei Standardschäften dafür werden die Pfeile aber auch echt schön.
Gruß Sperber
Re: Bambusschäfte gebrochen
Verfasst: 02.01.2010, 00:29
von Ravenheart
Nachtrag:
Neulich habe ich die Schäfte endlich mal im Einsatz beim Roven getestet.
Bis auf einen Verlust durch Pfeiltreffer haben es alle schadlos überstanden.
Rabe
Re: Bambusschäfte gebrochen
Verfasst: 30.01.2010, 20:19
von laurin
muss jetzt auch mal meine erfahrungen loswerden. ich hab mir im november einen satz "carbonisierte" bambus
zugelegt. gespined und gemacht, rohschaftest und das passende spitzengewicht............
und ich bin vom flugverhalten und dem trefferbild hoch zufrieden.
jetzt ende januar nach 5 parcourdurchgängen und ettlichen schuss auf schiesswürfel / strohballen hab ich nur noch 5 Stück. kein einziger verschossen, 2 trafen eine gefrohrene wurzel und 5!!!! Stück überlebten tier- killtreffer
nicht!! wohlgemerkt frostige temperaturen. meines erachtens können diese gehärteten schäfte kälte überhaupt nicht ab......wobei da fichte etc. auch so seine probleme bekommt.
hab mir wegen dem guten flugverhalten einen weiteren satz zugelegt. mals sehen wie`s denen im sommer geht.....
Re: Bambusschäfte gebrochen
Verfasst: 30.01.2010, 20:33
von the_Toaster (✝)
Hi laurin.
Guck Dich mal nach den Temperatureigenschaften von Bambus um.
Da wirst Du sehen, dass Bambus bei Minustemperaturen hart und spröde wird.
Eine Eigenschaft die auch viele Hölzer haben.
Re: Bambusschäfte gebrochen
Verfasst: 31.01.2010, 18:41
von laurin
wo find ich sowas? bzw. was wesentlich interessanter wäre; eine vergleichstabelle verschiedener hölzer. ich kann nur subjektiv feststellen, dass carbos. Bambus und fichte bei frost sehr spröde werden. zeder scheint etwas besser zu sein (harziger/öliger ?)
was sagen eigentlich die bogenbauer dazu? gibt es bogenhölzer die bei frost sehr empfindlich sind? (eibe, bambus und was noch......?)
Re: Bambusschäfte gebrochen
Verfasst: 12.03.2010, 12:24
von benzi
hallo zusammen,
nachdem mein erster Bambustestpfeil vor einem Jahr beim ersten Aufprall auf Geröll (Kirchberg Turnier) gleich zerbrochen war (an der Nodie ca 15cm nach der Spitze) hab ich den Rest der Schäfte frustriert weggelegt.
Nun bin ich gerade dabei den Rest der Schäfte zu Pfeilen zu verarbeiten. Grund war einfach, sie liegen hier rum und bevor ich Aluschäfte bestelle kann ich auch die Bambusschäfte verarbeiten.
Flugeigenschaften bei Daumenrelease sind super.
Pfeilgewicht nur 1-2 Gramm mehr wie vergleichbare Alupfeile, bei ca 10# höheren Spine
Spine ca 60#, Gewicht ca 32 Gramm Fertigpfeil
Tophat Spitzen 11/32" gingen bei 5 von 6 Schäften problemlos drauf
ich werde berichten wie sie sich machen
Grüße benzi
Re: Bambusschäfte gebrochen
Verfasst: 12.03.2010, 15:18
von kra
@Benzi, na endlich gehst zu an die Bambusschäfte...

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Zur Spitze hab ich ne ganz brauchbare Lösung, melde mich nächste Woche mal bei dir... (bin am WE weg)