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Re: Hufraspel vs. Holzraspel
Verfasst: 04.08.2009, 21:24
von Thomas of hookton
und ich bin "bandsaw jackson"
mfg
Re: Hufraspel vs. Holzraspel
Verfasst: 05.08.2009, 07:41
von Bogenede
Demnächst lerne ich auch noch den Hackebeil-Metin kennen.
Naja, jeder so wie er will
Re: Hufraspel vs. Holzraspel
Verfasst: 11.08.2009, 18:00
von Hairun
So die Raspel ist angekommen. Hab mich jetzt erstmal für ne Hufraspel entschieden (war der 1. link mein ich).
War ne gute Wahl

Der Abtrag ist im Vergleich zu meinen alten Raspeln gigantisch

danke nochmal für die ganzen Tipps

Hairun
Re: Hufraspel vs. Holzraspel
Verfasst: 11.08.2009, 20:48
von Steini
Ich nutze meine Hufraspel regelmäßig, aber fast ausschließlich die "B-Seite". Und die ist keine Raspel, sondern eine Feile mit grobem Hieb. Durch die besondere Breite der Hufraspel kann man gleichmäßig Material abtragen, die Gefahr Schwachstellen zu erzeugen ist meiner Meinung nach geringer.
Vorher nehme ich für stärkeren Materialabtrag meist einen Schweifhobel,
nach der "Huffeile" kommt dann meist die Ziehklinge fürs Feine.
Steini
Re: Hufraspel vs. Holzraspel
Verfasst: 19.05.2010, 18:14
von Mordrag
Um nochmal ein älteres Thema aufzuwärmen...
Ich habe heute mal nach 1 Stunde harter Raspelarbeit an meiner Esche meine Raspel angefasst und bin mit meinem Finger mal drübergeglitten um zu schauen wie scharf sie noch ist.
Das Ende vom Lied war, dass sie total stumpf und unbrauchbar geworden ist. Sie nimmt kaum noch Holz ab und tut einfach ihren Dienst nicht mehr richtig.
Da es eine Baumarktraspel aus dem Grabbelkasten ist, trauere ich ihr nicht nach. Allerdings soll jetzt mal was professionelles in die Werkstatt.
Habe mir bei Dick nach Recherche in der SuFu folgende Hufraspel rausgesucht.
Hat jemand Erfahrungen mit dieser Raspel? Was für ein Heft würdet ihr mir dafür empfehlen? Die Maße sind da leider nicht angegeben.
http://www.dick.biz/dick/product/704563/detail.jsf
Re: Hufraspel vs. Holzraspel
Verfasst: 19.05.2010, 19:28
von benzi
ich benutze seit Jahren eine Save Edge, die hab ich mit unserem Hufschmied gegen Pfeile getauscht
meiner Erfahrung nach reichen gebrauchte TOP-Hufraspeln noch für viele Bogen
http://cgi.ebay.de/Hufraspel-Save-Edge-/250635059626?cmd=ViewItem&pt=Reitzubeh%C3%B6r&hash=item3a5b0381aa
bei Dick scheint es mir unterschiedliche Qualitäten zu geben.......
Grüße benzi
Re: Hufraspel vs. Holzraspel
Verfasst: 19.05.2010, 19:57
von tarock
@ mordrag: Die du da auf dem Link hast funktioniert super, kann ich nur empfehlen. Auch die Schneiden halten viele Bögen aus. Allerdings geht sie nur bei den härteren Hölzern gut beginnend so bei Esche mit der Härte!
Ist blitzschnell und hinterlässt trotzdem eine eher glatte Fläche!
Heft hab ich eines dazu, das man sonst für Stemmeisen nimmt..
http://www.dick.biz/dick/product/701609/detail.jsf
Das Heft mit 160 mm
Samuel
Re: Hufraspel vs. Holzraspel
Verfasst: 19.05.2010, 20:06
von Mordrag
Najut, wenn man viel billiger eine gebrauchte kaufen kann wäre das natürlich von Vorteil.
Die Frage ist natürlich immer wie stark gebraucht sie ist. Kann man ja leider nicht erkennen und muss dem Verkäufter vertrauen.

Re: Hufraspel vs. Holzraspel
Verfasst: 19.05.2010, 20:41
von Hairun
Hab mittlerweile auch eine Herdim...

Also die Hufraspel ist da wie eine Kettensäge im Vergleich zur Herdim die geht dann eher Richtung Japansäge...

Die Hufraspel macht Sinn wenns um wirklich recht viel Holz geht, die Herdim nimmt allerdings auch gut Holz weg hinterlässt aber keinen Canyon sondern feine Ackerfurchen...

(was fürne Bildsprache)
Im Nachhinein würd ich warscheinlich eher zur Herdim greifen!
gruß
Hairun
Edit: Hab die Erfahrung mit der Hufraspel mit dem Link auf der ersten Seite gemacht (wird warscheinlich nichmehr funktionieren) zu der von dir favorisierten kann ich nichts sagen....
Re: Hufraspel vs. Holzraspel
Verfasst: 20.05.2010, 13:31
von Tom of Sevenhills
Ich nutze von Hufschmieden aussortiere Raspeln. Wenn die Raspel für Hufe schon zu stumpf ist funzt sie auf Holz immer noch gut.
Die Tragen auch auf Hickory gut ab. Die feine Seite glättet dann auch ganz gut, so das ich für die Wurfarme nur mit Hufraspel und Ziehklinge arbeiten kann.
Re: Hufraspel vs. Holzraspel
Verfasst: 20.05.2010, 13:48
von Mordrag
Wie der Zufall es will, hatte heute ein Sattler in meiner Nähe (Gelbe Seiten

) eine Hufraspel von der Firma DICK im Lager.
Habe sie dann direkt mal ausprobiert. Nach 5 Minuten und einem zerraspeltem Baumstamm war ich definitiv überzeugt von der Raspel. Im Gegensatz zu meiner 0815-Raspel aus dem Baumarkt ein schönes Werkzeug was hoffentlich auch Lange hält.
Im Gegensatz zu meiner Raspel aus dem Baumarkt (2-3 Euro) kostet das schöne Stück auch 27,- Euro. Dafür habe ich allerdings den Versand gespart.
Re: Hufraspel vs. Holzraspel
Verfasst: 01.08.2010, 11:54
von DJTMichel
Bogenede hat geschrieben:
dann nennt man mich den Bandschleif-JJ
( 40er Papier bis auf 1 mm vor das Ende, dann 120er bis ein Hauch vors tillern und sehr oft prüfen

)
dann aber unbedingt Handarbeit.
Hi Bogenede,
gibt es für den Flex 40er Schleifscheiben zur Holzbearbeitung? Ich verzweifele gerade fast an einem Eschestave für meinen Sohn - der Zwerg ist sechs und somit muß 'ne Menge Material abgetragen werden. Für jährlich einen Bogen lege ich mir keine Bandsäge zu...
Gruß
Michel
Re: Hufraspel vs. Holzraspel
Verfasst: 01.08.2010, 12:26
von Squid (✝)
Für laminierte Bögen gehe ich genau so dran... Da ist der Bandschleifer das Tillerwerkzeug erster Wahl für den Grobtiller...
Bei Selfbows geht das aber schief!
Re: Hufraspel vs. Holzraspel
Verfasst: 01.08.2010, 12:34
von Der Wanderer
Das sagt mir, der Michel hat einen Stave aus dem Wald mitgebracht und nicht von Butzers. Was hast du denn für Abmessungen am Stave?
Der aktuelle Bogen für meine Enkeltochter ist 125 cm lang und stammt von einem Ahornrest. Ich hatte den Stamm erst mal gespalten, so das ich 4 Teile rausbekommen habe.
Der Bogen meiner Enkeltochter stammt aus einem Stück, was nicht für einen Langbogen zu gebrauchen war.
Bearbeitet habe ich den zuerst mit dem Ziehmesser und dann mit der Raspel.
Gruß Martin
Re: Hufraspel vs. Holzraspel
Verfasst: 01.08.2010, 21:55
von DJTMichel
Hallo Martin,
schön von Dir zu lesen. Inzwischen habe ich einiges an Robinie und Esche vor dem Entenstall gespalten zum trocknen liegen. Nee, 30 - 80,-€ für ein Stück Zaunlatte will ich nicht ständig ausgeben... Einen Vorteil muß das Leben auf dem Dorf doch haben. Abmessungen? Ich sehe mal nach.
Gruß
Michel