Koreanischer Kompositbogen Gakgung
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Heute folgten die Wicklungen. Da konnte ich wieder den kleinen Restbestand des Blasenleims verwenden und hab ihn mit ca 20-25%igem Hautleim gestreckt. Vorgehensweise im Grunde wieder die selbe, nur das ich diesmal keine Sehnenplatten gemacht hab, sondern die Bündel einfach in den Leim eingetaucht hab.
Danach wieder stramm mit Hosengummi gewickelt und nochmal erwärmt.
Danach wieder stramm mit Hosengummi gewickelt und nochmal erwärmt.
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Ausgepackt. Ist nicht besonders gleichmäßig geworden, ist mir aber auch recht wurscht. Bei diesen Bögen wird der Griff sowieso verkleidet. Und beim trocknen wirds ja auch noch gleichmäßiger.
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Mit Rohhaut hab ich bis jetzt nur ein einziges Exemplar gesehen. Das wäre der einfache Weg. Birkenrinde würde mir besser gefallen. Hat da jemand eine Quelle für mich?
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Gestern hab ich schon an den Siyahs den Grat aufgezeichnet und für die "Sehnenbrücken" 3 Stücke Leder ausgeschnitten und über einander geklebt.
Diese hab ich heute am Tellerschleifer bündig geschliffen und oben abgerundet.
Die Verschnürung an den Enden des Bogens hab ich entfernt und kontrolliert wie weit sie sich schon überkreuzen.
Und einen der Siyahs hab ich schon mal mit dem Hohlbeitel ausgearbeitet. Für eine gleichmäßige Tiefe, hab ich mich an der Klebefuge orientiert (der Siyah besteht ja aus 2 Laminaten). Ich hab geschnitzt bis ich durch die Klebefuge war. Diese ist so dünn das es aussieht wie der wechsel eines Jahresrings
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Hier noch ein Bild der originalen Sehnenbrücken und der Form der Siyahs solcher Bögen.
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Lässt du eigentlich den Bogen nach dem Belegen erst gelieren bevor du ihn wickelst? Oder erwärmst du den Bogen nochmal, nachdem du ihn schon gewickelt hast? Ich habe keine solche Abdrücke vom Hosengummi. Ich lasse den Bogen gelieren und dann Wickel ich den Bogen und das war's, mehr mache ich nicht.
LG Markus
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Ja, ich erhitze ihn nach dem wickeln nochmal. Hintergrund ist der, das die Sehnenplatten an manchen Stellen schon wieder gelieren, bevor ich sie überall schön positionieren konnte. Vor allem die Überlappung am Horn ist bei so viel Reflex nicht so einfach hinzubekommen. Deshalb mach ich ihn nach dem wickeln nochmal warm damit sich der Belag auch sicher überall gut verbindet. Die Abdrücke wirken nur stark vertreten weil somit auch überschüssiger Kleber raus quillt. Der Belag selbst ist aber sehr eben.Hieronymus hat geschrieben: ↑08.04.2026, 21:07 Lässt du eigentlich den Bogen nach dem Belegen erst gelieren bevor du ihn wickelst? Oder erwärmst du den Bogen nochmal, nachdem du ihn schon gewickelt hast?
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Ich konnte nicht widerstehen und hab heute die Enden weiter ausgeformt. Neuere Exemplare des Gakgung sind oft mit geraden Nockstiften ausgeführt. Ich bevorzuge aber die "diamantförmige" Ausführung wie bei den älteren Exemplaren. Das ist alles nur aus den Bildern die ich habe interpretiert.
Fürs erste lass ich die Siyahs auf fast voller Länge. Das Ergibt aktuell 53" NtN bzw 135cm.
Je nachdem was für ein Zuggewicht und max Auszugslänge raus kommt, könnte ich ihn noch bis zu 2" kürzen.
Gewicht aktuell: 360g
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Deinen Gedanken hast Du aufgegeben?
Liebe Grüße
Kleine Waldelfen, die versuchen, unter dem Bast Schneeflocken ins Holz zu schnitzen?.....🥰🧚♀️ Benedikt
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Ja, ich hab, jetzt wo der Sehnenbelag das meiste an Wasser verloren hat, beschlossen 2x täglich die Seite an der sie an einander vorbeilaufen zu ändern. Dann sollte sich nicht viel verdrehen können, ich bekomme den maximalen Reflex und die Gefahr dass sich der Sehnenbelag ablöst, wird verringert.
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Die Bogen auf Abbildungen mit gekreuzten Enden sind dann nie eingebogen und aufgespannt gewesen, richtig?
Liebe Grüße
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Das kann ich auch nicht genau sagen. Wenn der Hauptbiegebereich gerade (nicht Reflex) ist, ist naheliegend dass er schon in gebrauch war. Es gibt aber auch Exemplare bei denen sich die Enden, trotz gerader Hauptbiegezone kreuzen. Diese haben dann meist einen extremen Reflex im Griff. Hier ein Beispiel:
Falls meiner hällt werden wir noch herausfinden wie viel Reflex der wieder zurückgewinnt.