Koreanischer Kompositbogen Gakgung

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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Heute Vormittag hatte er noch 390g, jetzt nurmehr 372g.
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Heute folgten die Wicklungen. Da konnte ich wieder den kleinen Restbestand des Blasenleims verwenden und hab ihn mit ca 20-25%igem Hautleim gestreckt. Vorgehensweise im Grunde wieder die selbe, nur das ich diesmal keine Sehnenplatten gemacht hab, sondern die Bündel einfach in den Leim eingetaucht hab.
Danach wieder stramm mit Hosengummi gewickelt und nochmal erwärmt.
Vorm wickeln
Vorm wickeln
20260406_184425.jpeg
20260406_184422.jpeg
20260406_184428.jpeg
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Ausgepackt. Ist nicht besonders gleichmäßig geworden, ist mir aber auch recht wurscht. Bei diesen Bögen wird der Griff sowieso verkleidet. Und beim trocknen wirds ja auch noch gleichmäßiger.
20260406_225707.jpeg
20260406_225735.jpeg
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von Bogenbas »

Chirurg hat geschrieben: 10.03.2026, 11:49 ...und zB. Rohhaut oder Papierbirkenrinde drauf...
Mit Rohhaut hab ich bis jetzt nur ein einziges Exemplar gesehen. Das wäre der einfache Weg. Birkenrinde würde mir besser gefallen. Hat da jemand eine Quelle für mich?
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Gestern hab ich schon an den Siyahs den Grat aufgezeichnet und für die "Sehnenbrücken" 3 Stücke Leder ausgeschnitten und über einander geklebt.
20260407_213328.jpeg
20260407_233639.jpeg
20260407_233652.jpeg
Diese hab ich heute am Tellerschleifer bündig geschliffen und oben abgerundet.
20260408_095952.jpeg
Die Verschnürung an den Enden des Bogens hab ich entfernt und kontrolliert wie weit sie sich schon überkreuzen.
20260408_084305.jpeg
Und einen der Siyahs hab ich schon mal mit dem Hohlbeitel ausgearbeitet. Für eine gleichmäßige Tiefe, hab ich mich an der Klebefuge orientiert (der Siyah besteht ja aus 2 Laminaten). Ich hab geschnitzt bis ich durch die Klebefuge war. Diese ist so dünn das es aussieht wie der wechsel eines Jahresrings 😊.
20260408_093048.jpeg
20260408_095203.jpeg
20260408_095214.jpeg
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von Bogenbas »

Bogenbas hat geschrieben: 07.04.2026, 07:33 Birkenrinde würde mir besser gefallen. Hat da jemand eine Quelle für mich?
Bin schon fündig geworden ;)
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Hier noch ein Bild der originalen Sehnenbrücken und der Form der Siyahs solcher Bögen.
Screenshot_20260407_234152_Gallery.jpg
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Hieronymus »

Lässt du eigentlich den Bogen nach dem Belegen erst gelieren bevor du ihn wickelst? Oder erwärmst du den Bogen nochmal, nachdem du ihn schon gewickelt hast? Ich habe keine solche Abdrücke vom Hosengummi. Ich lasse den Bogen gelieren und dann Wickel ich den Bogen und das war's, mehr mache ich nicht.

LG Markus
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Hieronymus hat geschrieben: 08.04.2026, 21:07 Lässt du eigentlich den Bogen nach dem Belegen erst gelieren bevor du ihn wickelst? Oder erwärmst du den Bogen nochmal, nachdem du ihn schon gewickelt hast?
Ja, ich erhitze ihn nach dem wickeln nochmal. Hintergrund ist der, das die Sehnenplatten an manchen Stellen schon wieder gelieren, bevor ich sie überall schön positionieren konnte. Vor allem die Überlappung am Horn ist bei so viel Reflex nicht so einfach hinzubekommen. Deshalb mach ich ihn nach dem wickeln nochmal warm damit sich der Belag auch sicher überall gut verbindet. Die Abdrücke wirken nur stark vertreten weil somit auch überschüssiger Kleber raus quillt. Der Belag selbst ist aber sehr eben.
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Ich konnte nicht widerstehen und hab heute die Enden weiter ausgeformt. Neuere Exemplare des Gakgung sind oft mit geraden Nockstiften ausgeführt. Ich bevorzuge aber die "diamantförmige" Ausführung wie bei den älteren Exemplaren. Das ist alles nur aus den Bildern die ich habe interpretiert.
Neueres Exemplar
Neueres Exemplar
Die gute Alte
Die gute Alte
20260409_095813.jpeg
20260409_124328.jpeg
20260409_124331.jpeg
20260409_124340.jpeg
Fürs erste lass ich die Siyahs auf fast voller Länge. Das Ergibt aktuell 53" NtN bzw 135cm.
Je nachdem was für ein Zuggewicht und max Auszugslänge raus kommt, könnte ich ihn noch bis zu 2" kürzen.
Gewicht aktuell: 360g
20260409_124300.jpeg
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von benzi »

Bogenbas hat geschrieben: 01.04.2026, 23:23 ...Denn wenn ich die Enden an einander vorbei laufen lasse, werd ich mit stärkeren Verdrehungen zu kämpfen haben..
Deinen Gedanken hast Du aufgegeben?

Liebe Grüße
Kleine Waldelfen, die versuchen, unter dem Bast Schneeflocken ins Holz zu schnitzen?.....🥰🧚‍♀️ Benedikt
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Ja, ich hab, jetzt wo der Sehnenbelag das meiste an Wasser verloren hat, beschlossen 2x täglich die Seite an der sie an einander vorbeilaufen zu ändern. Dann sollte sich nicht viel verdrehen können, ich bekomme den maximalen Reflex und die Gefahr dass sich der Sehnenbelag ablöst, wird verringert.
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von benzi »

Die Bogen auf Abbildungen mit gekreuzten Enden sind dann nie eingebogen und aufgespannt gewesen, richtig?

Liebe Grüße
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Das kann ich auch nicht genau sagen. Wenn der Hauptbiegebereich gerade (nicht Reflex) ist, ist naheliegend dass er schon in gebrauch war. Es gibt aber auch Exemplare bei denen sich die Enden, trotz gerader Hauptbiegezone kreuzen. Diese haben dann meist einen extremen Reflex im Griff. Hier ein Beispiel:
1-72c-211213.jpg
Falls meiner hällt werden wir noch herausfinden wie viel Reflex der wieder zurückgewinnt.
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