Kompositbogen bauen
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littlemongol
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Kra, vielen Dank für den wertvollen Hinweis !
Also vielen Dank für Den Hinweis auf die " Hillend Horn Company"! Ich werde nun die schottischen Freunde mal anfaxen und dort nachfragen, ob sie Büffelhorn in der gewünschten Länge (oder besser noch länger) nach Deutschland liefern und shippen können.
Korea
Jaaaa, ich liebe diesen Thread
Solche Koreabögen gibt es in Massen bei www.hornbow.com schauen echt klasse aus, ungespannt teilweise echt pervers.
Ich habe bei einer dünnen Hornschicht ein wenig die Sorge, das Zug- und Druckkräfte nicht mehr in einem guten Verhältnis stehen, ist da was dran?
MfG Buechse
Solche Koreabögen gibt es in Massen bei www.hornbow.com schauen echt klasse aus, ungespannt teilweise echt pervers.
Ich habe bei einer dünnen Hornschicht ein wenig die Sorge, das Zug- und Druckkräfte nicht mehr in einem guten Verhältnis stehen, ist da was dran?
MfG Buechse
auf biegen und brechen
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Papierdrache
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Sicher doch Buechse. Theoretisch: Wenn die Sehnenschicht viel dicker als deine Hornschicht dann ist, ist sie auch stärker. Folge: Die Nullebene verschiebt sich in Richtung Sehnenschicht, was bedeutet, dass die Hornschicht bei gleicher Biegung einer stärkeren Stauchkraft ausgesetzt ist. Wenn sie dies nicht aushält und die Sehne zwingt sich stark zu dehnen, dann könnte natürlich die Hornschicht aufgeben und sich wie eine Dose verhalten, auf die du trittst.
Nullebene ist die "Schicht" die im Wurfarm weder Zug- noch Druckkräften ausgesetzt ist, sie biegt sich nur mit und liegt meist in der Mitte der Wurfarme in der Holzschicht.
Nullebene ist die "Schicht" die im Wurfarm weder Zug- noch Druckkräften ausgesetzt ist, sie biegt sich nur mit und liegt meist in der Mitte der Wurfarme in der Holzschicht.
Tja
dann muss ich es wohl wie unsere Vorfahren machen, Ausprobieren.
Ich dachte an eine Sehnenschicht von 3 mm, damit ist sie nur etwas stärker als das Horn.Außerdem habe ich einen Holzrahmen von 6 mm Stärke und 40mm breite. 45 Lbs ist ja eigentlich auch nicht so heftig, ich denke mal, die hatten früher ganz andere Kaliber
Ich dachte an eine Sehnenschicht von 3 mm, damit ist sie nur etwas stärker als das Horn.Außerdem habe ich einen Holzrahmen von 6 mm Stärke und 40mm breite. 45 Lbs ist ja eigentlich auch nicht so heftig, ich denke mal, die hatten früher ganz andere Kaliber
auf biegen und brechen
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littlemongol
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Schon wieder kommt eine neue Frage auf...
Ich habe schon wieder eine Frage und zwar: Das Holzframe wird doch vor dem Belegen mit Sehnenschichten schon auf eine Standhöhe von ca. 40cm deflex vorgespannt. Laut Snake-Jo hält es dann diese Vorspannung nach dem ersten Sehnenbelag schon automatisch- hab ich auch gebongt... Dann erfolgt das erste Vortillern und gleich darauf wird der Hornsteifen mit einem Zahneisen vorgerillert( das Holzframe auch) und dann bauchseitig mit dem Holzframe verklebt- Alles klar! Aber jetzt kommt ein Aspekt, den ich nicht verstehe: Der Hornstreifen ist ja völlig gerade und plan. Würde man ihn in dieser Form auf das bereits durch den Sehnenbelag deflex gekrümmte Holzframe aufkleben, so müßte man den ja in diese Richtung zwingen und damit baut der Hornstreifen automatisch eine Gegenspannung auf -seh ich das richtig? Meine Frage ist nun, muß der Hornsreifen vorher an die bereits deflexe Form angepaßt und heißverformt werden, bevor er mit dem Frame verleimt wird oder nicht?
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Papierdrache
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Also die Koreaner hier (--> http://hornbow.com/makebow.html ) scheinen erst das Horn mit Hitze und Gewalt dem vorgeformten Holzrahmen anzupassen/anzukleben und dann kommt die Sehnenschicht.
Nun meine Antwort: Wenn du tierische Leime verwendest, wäre es wohl ratsamer das Horn vorzuformen, um große Scherkräfte im Inneren zu vermeiden. Diese könnten den Bogen im Ruhezustand an einem sehr feuchten Tag ja theoretisch zerlegen.
Nun meine Antwort: Wenn du tierische Leime verwendest, wäre es wohl ratsamer das Horn vorzuformen, um große Scherkräfte im Inneren zu vermeiden. Diese könnten den Bogen im Ruhezustand an einem sehr feuchten Tag ja theoretisch zerlegen.
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Taran
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Guter Link
Ein neuer Thread auf ATARN, der sicher in den nächsten tagen noch wachsen wird, dürfte neues Öl in die Flammen gießen. Yokhua hat schon mehrere Bögen erfolgreich gebaut.
Hornbow construction
Hornbow construction
Taran von Caer Dallben
[size=2] [color=blue][b]... και δÌξα ÄÉ ΘεÃŽ ![/b][/color][/size]
[size=2] [color=blue][b]... και δÌξα ÄÉ ΘεÃŽ ![/b][/color][/size]
Leider nur in englisch
@ Taran,
hab mir die Seite mal angesehen. Bilder und Skizzen sind super, aber mein "neudeutsch" ist nicht gut genug, um aus dem Text schlau zu werden. Vieleicht gehts andern genau so.
Kannst Du das "Wichtige" wenigstens, ins deutsche bringen ?? Bitte :anbet :anbet
Jetzt schon dankend
Trebron
hab mir die Seite mal angesehen. Bilder und Skizzen sind super, aber mein "neudeutsch" ist nicht gut genug, um aus dem Text schlau zu werden. Vieleicht gehts andern genau so.
Kannst Du das "Wichtige" wenigstens, ins deutsche bringen ?? Bitte :anbet :anbet
Jetzt schon dankend
Trebron
Wer nur zur?ck schaut, sieht nicht, was auf ihn zukommt
angeblich ungarisches Sprichwort
angeblich ungarisches Sprichwort
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littlemongol
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Übersetzung für Papierdrache`s Beitrag russische website/ Bild 4
Hallo Papierdrache!
Eine tolle Website hast Du da aufgerissen! Ich hatte zwar früher auch mal Russisch aber da ist viel ins Hinterstübchen abgewandert - so ähnlichlich wie bei Dir! Aber nichts desto trotz - ich arbeite ja in einem multikulturellen Geschäft wo man aller Herrenländer Leute trifft! so hat mir ein russischer Kollege freundlicherweise bei der Übersetzung geholfen:
Dieses tolle Stück befindet sich in einem archeologischen Museum in KUBAN im Kaukasus!
1.Kompositbogen; Holz, Horn 8.Jah.
2.Köcher mit Pfeilen, Holz 8.Jah.
3.Becher, Glas 8.Jah.
4.Sichel, Eisen 9.Jah.
5.Steigbügel, Eisen 9.Jah.
6.Kleine Axt, Eisen 9.Jah.
8.Pfeilspitzen, Eisen 9.Jah.
Hauptexponate der Ausstellung - ausgeziechnet erhaltener Bogen und Köcher! Entstammen offensichtlich einem Hölengrab aus dem Kaukasus. Auf dem Bogen ist ist deutlich ein Sehnenbelag erhalten. Am Köcher kann man Öffnungen für die Befestigung einer Stoffabdeckung erkennen. Außerdem befinden sich auf der Oberfläche eingekratzte Spuren, die offensichtlich als Vormakierung für eine Lederummantelung, die leider nicht mehr erhalten ist.
Viele Grüße
littlemongol !
Eine tolle Website hast Du da aufgerissen! Ich hatte zwar früher auch mal Russisch aber da ist viel ins Hinterstübchen abgewandert - so ähnlichlich wie bei Dir! Aber nichts desto trotz - ich arbeite ja in einem multikulturellen Geschäft wo man aller Herrenländer Leute trifft! so hat mir ein russischer Kollege freundlicherweise bei der Übersetzung geholfen:
Dieses tolle Stück befindet sich in einem archeologischen Museum in KUBAN im Kaukasus!
1.Kompositbogen; Holz, Horn 8.Jah.
2.Köcher mit Pfeilen, Holz 8.Jah.
3.Becher, Glas 8.Jah.
4.Sichel, Eisen 9.Jah.
5.Steigbügel, Eisen 9.Jah.
6.Kleine Axt, Eisen 9.Jah.
8.Pfeilspitzen, Eisen 9.Jah.
Hauptexponate der Ausstellung - ausgeziechnet erhaltener Bogen und Köcher! Entstammen offensichtlich einem Hölengrab aus dem Kaukasus. Auf dem Bogen ist ist deutlich ein Sehnenbelag erhalten. Am Köcher kann man Öffnungen für die Befestigung einer Stoffabdeckung erkennen. Außerdem befinden sich auf der Oberfläche eingekratzte Spuren, die offensichtlich als Vormakierung für eine Lederummantelung, die leider nicht mehr erhalten ist.
Viele Grüße
littlemongol !
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Papierdrache
- Jr. Member

- Beiträge: 58
- Registriert: 10.05.2004, 18:14
@littlemongol:
Danke littlemongol, aber du irrst dich in einem Punkt. Ich hatte nie Russisch. Hätte ich vielleicht klarer sagen sollen. :-)
Als ich den Bogen sah, fiel mir vorgestern wieder 'ne Skizze auf Atarn.org ein im Magyarenteil. Die Skizze soll von einem Bogen aus Moscevaja Balka sein und passt haargenau auf das Exemplar, das du als im Kaukasus liegend identifiziert hast. Dort steht auch, er soll damit nah verwandt sein zu den Magyaren, eventuell könnte mal jemand kucken, wie lange die Ungarn im 8. Jhd im Kaukasus verweilten?
Dann wäre auch wichtig, ob im zweiten Webseitenteil eventuell steht, ob Wurfarm und Wurfarmende/Siyah jeweils aus einem Teil bestehen und ob die Sehne auch auf dem Wurfarmende verläuft. Dort scheinen ja 2 Bogentypen zugleich behandelt zu werden. Und ich weiß nun nicht, welches Bild wohin gehört. Interessant ist ja auch die Skizze, wo ein Knochenstück als Haltgeber für den Knick dient.
Eventuell wärst du so liebenswert, das zu überprüfen. (**)
@dschin:
Ich kenne nur eine Seite die sich direkt als sein Händler ausgibt.
http://www.sevenmeadowsarchery.com
Mit netten Grüßen, Florian
Danke littlemongol, aber du irrst dich in einem Punkt. Ich hatte nie Russisch. Hätte ich vielleicht klarer sagen sollen. :-)
Als ich den Bogen sah, fiel mir vorgestern wieder 'ne Skizze auf Atarn.org ein im Magyarenteil. Die Skizze soll von einem Bogen aus Moscevaja Balka sein und passt haargenau auf das Exemplar, das du als im Kaukasus liegend identifiziert hast. Dort steht auch, er soll damit nah verwandt sein zu den Magyaren, eventuell könnte mal jemand kucken, wie lange die Ungarn im 8. Jhd im Kaukasus verweilten?
Dann wäre auch wichtig, ob im zweiten Webseitenteil eventuell steht, ob Wurfarm und Wurfarmende/Siyah jeweils aus einem Teil bestehen und ob die Sehne auch auf dem Wurfarmende verläuft. Dort scheinen ja 2 Bogentypen zugleich behandelt zu werden. Und ich weiß nun nicht, welches Bild wohin gehört. Interessant ist ja auch die Skizze, wo ein Knochenstück als Haltgeber für den Knick dient.
Eventuell wärst du so liebenswert, das zu überprüfen. (**)
@dschin:
Ich kenne nur eine Seite die sich direkt als sein Händler ausgibt.
http://www.sevenmeadowsarchery.com
Mit netten Grüßen, Florian
- Snake-Jo
- Global Moderator

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Sorry, dass ich nicht antworten konnte, war in der Reha. Nun bin ich aber dank eisernem Muskeltraining wieder hergestellt und kann mich den Fragen widmen.
@Papierdrache: ja, das ist leider nur Theorie mit dem Sehnenbacking. Nach meiner noch etwas unzureichenden Praxis sollte man die Sehnenschicht nicht zu dick wählen (nicht mehr als 3 mm), da auch eine dünne Schicht die Zugkräfte locker aufnehmen kann. wer es nicht glaubt, kann mal versuchen, eine fadendünne Tiersehne zu zerreißen: Es geht nicht!!! Meine Erfahrung bislang: Die Stärke des Bogens wird hauptsächlich über die Hornschicht geregelt. Natürlich auch über den Holzrahmen, aber: Je stärker dieser, umso höher die Bruch-Stauch-gefahr, weil ein zu starker Rahmen eben auch innen nicht die kreisrunde Biegung aushält. Der Bauch als Hornschicht aber wohl.
@Little Mongol: Ich würde den Holzrahmen nicht stärker als max 3 mm bei den "starken" Hölzern (Robinie, Osage) und nicht mehr als 4 mm bei den biegsamen (Ulme, Eibe, Bambus) verwenden.
@Papierdrache: ja, das ist leider nur Theorie mit dem Sehnenbacking. Nach meiner noch etwas unzureichenden Praxis sollte man die Sehnenschicht nicht zu dick wählen (nicht mehr als 3 mm), da auch eine dünne Schicht die Zugkräfte locker aufnehmen kann. wer es nicht glaubt, kann mal versuchen, eine fadendünne Tiersehne zu zerreißen: Es geht nicht!!! Meine Erfahrung bislang: Die Stärke des Bogens wird hauptsächlich über die Hornschicht geregelt. Natürlich auch über den Holzrahmen, aber: Je stärker dieser, umso höher die Bruch-Stauch-gefahr, weil ein zu starker Rahmen eben auch innen nicht die kreisrunde Biegung aushält. Der Bauch als Hornschicht aber wohl.
@Little Mongol: Ich würde den Holzrahmen nicht stärker als max 3 mm bei den "starken" Hölzern (Robinie, Osage) und nicht mehr als 4 mm bei den biegsamen (Ulme, Eibe, Bambus) verwenden.
Hallo Snake.Jo,Willkommen Daheim
So ein Bandscheibenvorfall muss die reinste Hölle sein und ich denke im Namen aller sagen zu können, Fein, das du wieder dabei bist , Toi Toi Toi.
Das mit der Rahmendicke ist eine interessante Frage, aber was ist mit denen, die einen gewölbten Querschnitt haben ?
Endlich ist mein Oryx ( Gemsbock )Horn angekommen, ich bin ja mal gespannt, wie das Ganze nach dem aufsägen ausschaut. es ist enorm, wie tief der Stirnzapfen von so nem Tier in das Horn hinein geht.
MfG Buechse
Das mit der Rahmendicke ist eine interessante Frage, aber was ist mit denen, die einen gewölbten Querschnitt haben ?
Endlich ist mein Oryx ( Gemsbock )Horn angekommen, ich bin ja mal gespannt, wie das Ganze nach dem aufsägen ausschaut. es ist enorm, wie tief der Stirnzapfen von so nem Tier in das Horn hinein geht.
MfG Buechse
auf biegen und brechen