Re: chinesisches Bogenschiessen
Verfasst: 03.08.2011, 02:53
Hallo,
ich habe in Pruppach ja versucht, die in den Fotos von Peter Dekker gezeigte Technik nachzumachen. Wenn der (gestreckte) Daumen seitlich gegen das PIP ("Fingermittelgelenk"? - das der Handfläche nähere Scharniergelenk) des Mittelfingers gedrückt wird, verteilt sich die Last die durch die Sehne auf der hinteren Kante des Ringes liegt. Mittel- Ring- und kleiner Finger sind nicht wie zur Faust fest zusammen gerollt sondern liegen an der Handfläche nur mit den Fingerkuppen an. Der Zeigefinger hält nahezu entspannt den Pfeil am Bogen und beteiligt sich am Ausziehen nicht wirklich.
Mit einem leichten Bogen hat das funktioniert. Mit der Zeit tat es am distalen (= vom Körper entfernteren, Deutsch ist umständlich) Ende weh, da der verwendete Ring zu kurz war und vorne nicht wie in Peters Bleistftskizze gezeigt weiter wurde.
Was auf der Zeichnung zu sehen ist, die benzi zuletzt gepostet hat, will irgendwie nicht recht zu der Kraftverteilung passen, die ich in den Fotos von Peter Dekker zu sehen glaube. Wenn der Daumen so weit nach rechts (RH-Schütze) gehalten wird, dass sich der Zeigefinger darauf legen lässt, übt die Sehne nicht mehr einen Druck parallel zum Verlauf des Daumens, sondern schräg gegen die Haut aus und das fühlt sich nicht gut an.
Wenn die Daumenspitze so weit rechts landet, der Zeigefinger beim Ziehen hilft und die drei restlichen Finger zur Faust geballt sind, würde ich einen anderen Schutz auf den Daumen stecken...
Gruß
Anna
ich habe in Pruppach ja versucht, die in den Fotos von Peter Dekker gezeigte Technik nachzumachen. Wenn der (gestreckte) Daumen seitlich gegen das PIP ("Fingermittelgelenk"? - das der Handfläche nähere Scharniergelenk) des Mittelfingers gedrückt wird, verteilt sich die Last die durch die Sehne auf der hinteren Kante des Ringes liegt. Mittel- Ring- und kleiner Finger sind nicht wie zur Faust fest zusammen gerollt sondern liegen an der Handfläche nur mit den Fingerkuppen an. Der Zeigefinger hält nahezu entspannt den Pfeil am Bogen und beteiligt sich am Ausziehen nicht wirklich.
Mit einem leichten Bogen hat das funktioniert. Mit der Zeit tat es am distalen (= vom Körper entfernteren, Deutsch ist umständlich) Ende weh, da der verwendete Ring zu kurz war und vorne nicht wie in Peters Bleistftskizze gezeigt weiter wurde.
Was auf der Zeichnung zu sehen ist, die benzi zuletzt gepostet hat, will irgendwie nicht recht zu der Kraftverteilung passen, die ich in den Fotos von Peter Dekker zu sehen glaube. Wenn der Daumen so weit nach rechts (RH-Schütze) gehalten wird, dass sich der Zeigefinger darauf legen lässt, übt die Sehne nicht mehr einen Druck parallel zum Verlauf des Daumens, sondern schräg gegen die Haut aus und das fühlt sich nicht gut an.
Wenn die Daumenspitze so weit rechts landet, der Zeigefinger beim Ziehen hilft und die drei restlichen Finger zur Faust geballt sind, würde ich einen anderen Schutz auf den Daumen stecken...
Gruß
Anna