Scheiben-Panik
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Steinmann
@ benz
das klingt aber mehr nach falschen Spinewert und weniger nach Problemen mit dem Bogen oder dem lösen.
Weiter oben schreibst Du das der Pfeil, wenn Du länger im ( Voll )Auszug verharrst nach dem lösen am Bogen anschlägt und auch deutlicher schlechter fliegt.
So wie Du das schilderst waren Deine Pfeile für deinen Vollauszug zu weich. Beim vorzeitigen Ablaß hast Du nicht voll ausgezogen und deshalb hat der Spine gepasst.
das klingt aber mehr nach falschen Spinewert und weniger nach Problemen mit dem Bogen oder dem lösen.
Weiter oben schreibst Du das der Pfeil, wenn Du länger im ( Voll )Auszug verharrst nach dem lösen am Bogen anschlägt und auch deutlicher schlechter fliegt.
So wie Du das schilderst waren Deine Pfeile für deinen Vollauszug zu weich. Beim vorzeitigen Ablaß hast Du nicht voll ausgezogen und deshalb hat der Spine gepasst.
- Ravenheart
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4 - 5 sek
Nur Anfänger halten einen Holzbogen länger als 2 Sekunden im Auszug! Bei Anfängern ist das verzeihlich, (wenn auch "tragisch" denn der Schuss wird deutlich zu tief liegen, und der Bogen "brüllt vor Schmerz")!
Bei Anderen ist das sträflich! Absolut "pfui". An so jemanden würde ich nicht mal dann einen Holzbogen verkaufen, wenn er mir den doppelten Wert bieten würde! Wäre einfach zu schade um die Liebe und Arbeit, die da drin steckt...
Rabe
Bei Anderen ist das sträflich! Absolut "pfui". An so jemanden würde ich nicht mal dann einen Holzbogen verkaufen, wenn er mir den doppelten Wert bieten würde! Wäre einfach zu schade um die Liebe und Arbeit, die da drin steckt...
Rabe
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benz
4-5 sek
Es ging Snake-Jo und auch mir darum ÜBERHAUPT einen Verharren im Ankerpunkt zu erreichen.
Daß dieses Ankern keine 5 sek dauern sollte steht dabei eigentlich außer Frage.
Meine Frage lautete eher:
kann es sein, daß bei einem bewußten Verharren im Anker (sagen wir von 1,2 sek
) ein höherer Spinewert nötig ist, als bei SOFORTIGEM Lösen bei IDENTISCHER Auszugslänge?
liebe Grüße benzi
Daß dieses Ankern keine 5 sek dauern sollte steht dabei eigentlich außer Frage.
Meine Frage lautete eher:
kann es sein, daß bei einem bewußten Verharren im Anker (sagen wir von 1,2 sek
liebe Grüße benzi
RE: RE:
8-) hi, beim training in der Halle hatte ein Kamerad ein speedometer dabei.Original geschrieben von tomtux
ich bilde mir zumindest ein, dass ein selfbow spürbar schlechter wirft, wenn ich zu lang im anker halte.Original geschrieben von Hegges
Hat ein Selfbow Probleme damit längere Zeit (4-5 Sek.) gezogen zu sein ? Ausser das er brechen könnte.
Leistungsverlust ? Und wenn, wieviel macht das aus ?
Gruß Hegges
bei meinen bambusbelegten ist das verhalten weniger ausgeprägt aber immer noch vorhanden. anscheinend "gewöhnt" sich der bogen an die vorspannung, so wie er direkt nach dem abspannen mehr set hat als am nächsten tag.
Ein glasbelegter Langbogen Bob Lee Stick,
war bedeutend schneller bei dem Schützen mit dem kürzeren Anker. Auszug ziemlich identisch.
Der mit dem längeren Anker hält so etwa 4 sek. Beim schnelleren Schützen war die Haltezeit unter einer Sek. Die Geschwindigkeit des Pfeils war etwa 15 Feet/sek schneller.
Heist das nicht, das jeder Bogen nachlässt bei längeren Anker.
Das seh' ich alles ein und es ist ja auch materialtechn. nachzuvollziehen.Nur Anfänger halten einen Holzbogen länger als 2 Sekunden im Auszug! Bei Anfängern ist das verzeihlich, (wenn auch "tragisch" denn der Schuss wird deutlich zu tief liegen, und der Bogen "brüllt vor Schmerz")!
Nur, wenn der Bogen bei 4-5 Sek. "vor Schmerz brüllt", was tut er denn, wenn er Minuten lang für ein Vollauszugsbild auf dem dem Tillerstock gequält wird?? Ihr wisst schon, die von uns so geliebten Tillerfotos aus dem Präsentationsthread.
Überhaupt, beim Tillern sollte man den Bogen doch in aller Ruhe betrachten um die nächsten Bearbeitungsstellen festzulegen. Was sind da ein paar Minuten? Oder habt Ihr den 2-Sekunden-Tiller-Blick?? Ich jedenfalls nicht...
Steini
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Steinmann
@ benz
Das Phänomen habe ich noch nicht beobachtet würde auch so ziemlich allem wiedersprechen was ich bisher gehört habe. Was ich bei mir schon bemerkt habe und was auch durch ein Speedmeter bestätigt wird ist das ich bei gleichem Auszug aber unterschiedlichem Ablaß (einmal die Hand an der Stelle gelassen und nur die Finger geöffnet und zum anderen die Hand nach hinten gezogen und dabei die Finger geöffnet ) unterschiedliche Geschwindigkeiten erreiche und somit auch einen höheren Spinewert bräuchte. Der rollende Ablaß schluckt hier schon einiges an Geschwindigkeit. Könnte das eine Erklärung sein?
Das Phänomen habe ich noch nicht beobachtet würde auch so ziemlich allem wiedersprechen was ich bisher gehört habe. Was ich bei mir schon bemerkt habe und was auch durch ein Speedmeter bestätigt wird ist das ich bei gleichem Auszug aber unterschiedlichem Ablaß (einmal die Hand an der Stelle gelassen und nur die Finger geöffnet und zum anderen die Hand nach hinten gezogen und dabei die Finger geöffnet ) unterschiedliche Geschwindigkeiten erreiche und somit auch einen höheren Spinewert bräuchte. Der rollende Ablaß schluckt hier schon einiges an Geschwindigkeit. Könnte das eine Erklärung sein?
- Ravenheart
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RE: 4-5 sek
Nein, wenn, dann ein niedrigerer!Original geschrieben von benz
kann es sein, daß bei einem bewußten Verharren im Anker (sagen wir von 1,2 sek) ein höherer Spinewert nötig ist, als bei SOFORTIGEM Lösen bei IDENTISCHER Auszugslänge?
Rabe
RE: RE: RE:
So hab ich das zumindest mal in einem entsprechenden Buch gelesen !!!Original geschrieben von arnold
Heist das nicht, das jeder Bogen nachlässt bei längeren Anker.? 8-|
Ein reiner Holzbogen wird, je nach Holzart, mehr verlieren als ein "Glasbogen".
Trebron
Wer nur zur?ck schaut, sieht nicht, was auf ihn zukommt
angeblich ungarisches Sprichwort
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@Steini: Natürlich kann man sich den 2-sec-Tillerblick angewöhnen. Rabe hat ihn und ich auch!
Natürlich arbeite ich da mit einem Trick:
Ich lasse den Schützen mehrfach für 1-2 sec voll ausziehen und konzentriere mich jeweils auf eine andere Stelle am Wurfarm, bis mein Hirn (jawohl, sowas hab ich) ein Gesamtbild zusammengebaut hat. Das klappt je öfter umso besser! 8-)
Was die Vollauszugs-Tillerbilder vom Präsi-Thread angeht: das Thema hatten wir durch! Das lange Einspannen für ein Foto ist absolut schädlich für den Holzbogen und daher wird entweder:
Ein Tillerstock mit Seilzug verwendet und einer zieht, der andere macht ein Bild innerhalb einer Sekunde oder
Kein Vollauszug fotografiert, sondern nur 25-26"
oder
ein Schütze im Auszug fotografiert, der nur 1-2 sec verharrt.
Ich lasse den Schützen mehrfach für 1-2 sec voll ausziehen und konzentriere mich jeweils auf eine andere Stelle am Wurfarm, bis mein Hirn (jawohl, sowas hab ich) ein Gesamtbild zusammengebaut hat. Das klappt je öfter umso besser! 8-)
Was die Vollauszugs-Tillerbilder vom Präsi-Thread angeht: das Thema hatten wir durch! Das lange Einspannen für ein Foto ist absolut schädlich für den Holzbogen und daher wird entweder:
Ein Tillerstock mit Seilzug verwendet und einer zieht, der andere macht ein Bild innerhalb einer Sekunde oder
Kein Vollauszug fotografiert, sondern nur 25-26"
oder
ein Schütze im Auszug fotografiert, der nur 1-2 sec verharrt.
Wenn das Thema schon mal behandelt wurde habe ich es überlesen, sorry.
Ich habe allerdings in meinem Bastelschuppen selten einen zweiten Schützen, der mir beim Tillern als Anschauungsobjekt dienen könnte.
Ich habe mit Karl-Heinz schon mal angedacht den Bogen zu fotographieren um dann ohne Bogenstress in Ruhe das Bild am Monitor zu betrachten. Denn man ist ja an die Bogen-Tiller-Bild-Analysen aus dem Thread auch schon gewöhnt.
Nur wenn ich holzstaubbedeckt durchs Haus latsche um dann im Arbeitszimmer den Rechner anzuwerfen, dann... ...ihr wißt schon.
Also sollte man doch das Thema Umlenkrolle noch mal andenken, zumindestens für den Endtiller kurz vor Vollauszug. Dann kann man, wie beschrieben, den Tiller in kurzen Augenblicken "Stück für Stück" betrachten.
Steini
Ich habe allerdings in meinem Bastelschuppen selten einen zweiten Schützen, der mir beim Tillern als Anschauungsobjekt dienen könnte.
Ich habe mit Karl-Heinz schon mal angedacht den Bogen zu fotographieren um dann ohne Bogenstress in Ruhe das Bild am Monitor zu betrachten. Denn man ist ja an die Bogen-Tiller-Bild-Analysen aus dem Thread auch schon gewöhnt.
Nur wenn ich holzstaubbedeckt durchs Haus latsche um dann im Arbeitszimmer den Rechner anzuwerfen, dann... ...ihr wißt schon.
Also sollte man doch das Thema Umlenkrolle noch mal andenken, zumindestens für den Endtiller kurz vor Vollauszug. Dann kann man, wie beschrieben, den Tiller in kurzen Augenblicken "Stück für Stück" betrachten.
Steini
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Karl-Heinz
Nein, keine Bilder für den Thread, sondern Bilder zum selber diagnostizieren.
Bei näherer Überlegung: Laßt uns 47 Reflexpunkte auf jedem Bogenarm befestigen und einen Vollauzug per Digicam in den Computer überspielen um dann per automatisierter Stresspunktanalyse die Tillerschwachstellen zu markieren.
SO, und spätestens jetzt hat das alles NICHTS mehr mit "SCHEIBEN-PANIK" zu tun sondern ist total OT.
Also Schluß damit... :-|
Steini
Bei näherer Überlegung: Laßt uns 47 Reflexpunkte auf jedem Bogenarm befestigen und einen Vollauzug per Digicam in den Computer überspielen um dann per automatisierter Stresspunktanalyse die Tillerschwachstellen zu markieren.
SO, und spätestens jetzt hat das alles NICHTS mehr mit "SCHEIBEN-PANIK" zu tun sondern ist total OT.
Also Schluß damit... :-|
Steini