Koreanischer Kompositbogen Gakgung
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Danke Stephan! Nach dem gelieren auflegen und wärmen gefällt mir. Vor allem das die Rohhaut durchs dehnen 1/3 schmäler wird, ist sehr hilfreich für mich. Ich hatte mich bei allen Rohhautbackings die ich bisher machte gewundert, das sie nach dem dehnen gerade noch breit genug waren, obwohl ich recht großzügig Aufmaß gegeben hatte. Ich hatte zwar auch überlegt ihn ohne Backing zu lassen, hab mich aber dann doch wieder fürs Backing entschieden weil die Sehnenenden sich im Hauptbiegebereich noch ein wenig weiter gelöst haben. Ich trau mich nicht den Bogen ohne Backing auf Vollauszug zu bringen.
- Hieronymus
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Wenn der Bogen jetzt nicht hält wird er mit Rohhaut auch nicht halten....
LG Markus
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Mir geht's darum, das die abgelösten Sehnenenden wieder mit frischem Leim niedergeklebt werden. Und wenn diese dann auch noch mit der Rohhaut niedergeklebt sind versteh ich nicht warum das nichts bringen sollte. Ein überdehnen vom Sehnenbelag kann es nicht verhindern, das ist mir klar.Hieronymus hat geschrieben: ↑08.06.2026, 06:34 Wenn der Bogen jetzt nicht hält wird er mit Rohhaut auch nicht halten....
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Ist natürlich schwer einzuschätzen anhand eines Fotos und meine Kompositbogen habe ich nicht selber gebaut..aber das sieht für mich nach einer sehr oberflächlichen Abhebung aus... ich denke, dass auch Birkenrinde mit Hautleim verklebt, die unten halten würde..
... würde Dir weniger Leistung nehmen und wäre näher an den Originalen.. wenn er dort bricht nehme ich die Schuld auf mich... Du weißt ja....
Liebe Grüße
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Hautleim unter die abgehobenen Sehnenenden pinseln und dann Rohhaut aufkleben, vorgedehnt ist die Rohhaut wie ein dritter -natürlich minderwertiger- Sehnenbelag!
- Hieronymus
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Hat das ein Grund, warum du die Überlappung der Sehnen in die Hauptbiegezone gepackt hast. Das würde ich immer vermeiden! Klar bei kurzen Hirschsehnen kommst du um sowas nicht drum herum, aber da ich weiß das du lange verwendet hast ... Prinzipiell könntest du die hochstehende Enden einfach abschneiden(aber vorsichtig), da die eh nix zum Halten vom Sehnenbelag beitragen.
Was ich damit ausdrücken wollte, wenn der Sehnenbelag nicht hält, dann bringt auch die Rohhaut nichts, zumindest nicht dauerhaft und schon gar nicht bei hohen Zuggewichten. Die Belastung an dieser Stelle ist einfach zu hoch.
LG Markus
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Ja da sind 2 "Fehler" zusammen gekommen. Die Bündel waren um einiges Länger als ich sie im Trockenlauf eingeschätzt hatte und ich hätte zuerst die an den Enden auflegen sollen, und dann erst das Bündel im Griffbereich. Dann wäre die Überlappung irgendwo im Kasan gelandet...Hieronymus hat geschrieben: ↑08.06.2026, 17:39 Hat das ein Grund, warum du die Überlappung der Sehnen in die Hauptbiegezone gepackt hast.
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Ich musste einfach wissen wie es eigentlich ums Zuggewicht steht. Deshalb hab ich heute noch die Verdrehung im Wurfarm korrigiert und ihn dann am Tillerbaum gezogen. Bis 30,5" Amo hab ich gezogen und 37# gemessen
Tiller sieht recht symmetrisch aus, nur rechts ist Griffnahe noch immer die Stelle die stärker biegt. Da bin ich glatt am überlegen ob ich an der "Schwachstelle" ein paar kurze Sehnen aufbringen soll und dann nochmal nen Sehnenbelag mit nur einem Bündel mach, der von Kasan zu Kasan reicht. Dann kann ich heuer nur mit meinem ersten Komposit antreten, und der Koreaner ist dann vielleicht ein Kandidat für nächstes Jahr...
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Die Sehnen Schicht ist in 4 Wochen trocken... Sehne aufbringen ist keine schlechte Idee.
LG Markus
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