Koreanischer Kompositbogen Gakgung

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Bogenbas
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Ich hatte die ganze Zeit die seitliche verwerfung im Kasan gesehen bzw vermutet. Das Stahlseil ist nämlich außermittig der Kurbelrolle gelegen und der Bogen somit etwas zur Seite gezogen. Ich muss nochmal versuchen das Seil ebenfalls in die Mitte zu bekommen um sicherzustellen wo der Verzug her kommt.
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Hieronymus
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Hieronymus »

Ich würde erst Mal eine Sehne dran hängen und langsam das Stahlseil lösen. Dabei immer die Bogenenden im Blick haben.
Das Stahlseil als Sicherheit noch nicht abmachen und schauen, ob der Bogen wirklich einen Verzug hat. Verzogene Wurfarmenden können durchs Einbiegen kommen, weil vielleicht der Wurfarm schief belastet wurde (das geht schnell, gerade bei Bögen mit viel Reflex.) Sollten die Bogenenden sich drehen, mit der Hand in die Gegenrichtung drücken und halten. Das machst du solange bis der Bogen stabil bleibt. Dabei wird die Seite die noch nicht so stark belastet wurde gedehnt und so gleicht sich der Bogen aus .Sollte er nicht stabil bleiben, kann man zu anderen Maßnahmen greifen.
Mein Bogen sah auf der Bogenpresse top aus und an der Sehne haben die Bogenenden hin und her gezappelt. Es ist was anderes wenn die Sehne dran zieht, als das der Wurfarm irgendwo aufliegt ;)
Ich weiss auch nicht ob die in der Mitte gekerbte Rolle von Vorteil ist. Deine Wurfarme sind nahezu flach und wenn der Arm beim Aufspannen aus der Mitte in die Kerbe rutscht, dann verzieht sich der Wurfarm auch ... Besser wären gerade Rollen gewesen ;)

PS: Der Bogen sieht schon gut aus...nur Mut

LG Markus
«Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.»
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Bogenbas
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Heute, nächster Versuch. Ich hab ne Dacronsehne gemacht und ihn heute aufgespannt. Noch immer ist der Wurfarm mit der griffnahen Biegung der stärkere, diesmal auf der anderen Seite. Standhöhe 19cm, da muss ich nochmal ne längere machen. Ich glaub bei so einem Bogen reichen 15cm. Obwohl das Drahtseil heute in die andere Richtung gezogen hat, ist die Verdrehung die selbe. MMn verdreht der Wurfarm am Ende des Sals. Ich hab versucht das mit Hilfe von Holzkeilen zu korrigieren, da tat sich aber nichts. Deshalb wieder abgespannt, Horn nach der "Schwachstelle" abgetragen, einseitig etwas mehr um ebenfalls der Verdrehung gegenzuwirken. Dann wieder in die Tepeliks eingebogen und mit den Tepeliks am Tisch niedergespannt um ebenfalls der Verdrehung entgegen zu wirken. Mal schaun wie der nächste Aufspannversuch aussieht 😅.
Wie sagt man so schön... der stete Tropfen höhlt den Stein.
Direkt nach dem aufspannen, der verdrehte Wurfarm mit der griffnahen Biegung ist links
Direkt nach dem aufspannen, der verdrehte Wurfarm mit der griffnahen Biegung ist links
Verdrehung diesmal hervorne
Verdrehung diesmal hervorne
Korrekturversuch
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Noch immer einen ticken zu Griffnahe... glaub ich xD
Noch immer einen ticken zu Griffnahe... glaub ich xD
Wunderbar
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Korrektur am Tisch
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Indie12 »

Wie hast du denn die passende Länge der Dacronsehne ermittelt, ich hätte gedacht die ziehts bei dem reflex gnadenlos lang und du endest mit zu wenig Standhöhe? Wieviel Strang hast du verwendet?
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Bogenbas
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Ich hab in der Bogenpresse bei 16cm Standhöhe NtN gemessen und davon nur 1cm abgezogen. Ich dachte auch die würde sich wesentlich mehr dehnen. Ich hab 12 Strang genommen. Die neue ist jetzt um 3,5cm länger. Mal schaun wo ich mit der lande. Ich bin gespannt wo ich mit dem Zuggewicht bin. Wird wohl nicht so stark sein...
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