Koreanischer Kompositbogen build-along

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Bogenbas
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von Bogenbas »

Achja, eigentlich sollte die Folie die unten drunter liegt, rundherum 😂
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Bogenbas
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von Bogenbas »

Heute mal die Griffschale seitlich plan gefeilt und etwas näher an die Endmaße gebracht.

Frage an euch. Denkt ihr, dass die Griffform wie aufgezeichnet, ausreichend dünn auslaufenden Bereich hat, um zu halten? Die Griffschale ist im ganzen 24cm lang.
20260309_191210.jpeg
Im ganzen für die größenrelation.
Im ganzen für die größenrelation.
Das ist noch sehr nahe an der Originalform. Oder sollte ich hier zur Sicherheit von der Tradition abweichen, und eher eine Form wie bei den Osmanen machen, um einen längeren dünn auslaufenden Fadeout zu haben? Das würde die Biegezone hald auch näher an den Griff rücken.

Dann hab ich noch das abgeplatzte Stück Horn im Griffbereich entfernt. Sah schon verhungert aus.
20260309_184931.jpeg
Dann noch Kamelknochen eingepasst und eingeklebt. Hier hab ich die Hornenden schön im rechten Winkel zum Bogen gemacht, aber minimal schräge zu einander, dass ich den Knochen seitlich hineinschieben konnte, bis er ansteht, für perfekte Passgenauigkeit.
20260309_190946.jpeg
20260309_192337.jpeg
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schnabelkanne
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von schnabelkanne »

Beim kleben mit Epoxy auf beide Teile Kleber auftragen und mit wenig Druck zusammenhalten.
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Chirurg
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von Chirurg »

Das mit der Dicke und dem Auslaufen der Fadeouts sollte passen. Unbedingt dann Sehnenwicklung und erst wenn die vollständig trocken und geschrumpft ist eine Fadenwicklung! Dann erst Biegen. Fürs Finish die Wicklung wieder runter und zB. Rohhaut oder Papierbirkenrinde drauf und dann wieder Fadenwicklung mit Epoxy getränkt. LG Stephan
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benzi
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von benzi »

Für die spätere Schiesstechnik ist der Griff Gnubbel am Rücken der türkischen Bogen unschlagbar...
Er unterstützt ein gestrecktes Handgelenk und erleichtert ein seitwärts khatra.. aber Du kannst ja später einen Griff aufbauen... die koreanischen Griffaufbauten habe ja eine andere Philosophie...

Liebe Grüße
PS lustig, gerade entdeckt, Murat mischt an diesen Bogen koreanischen mit türkischen Griffaufbau...
20260310_121744.jpg
Swoboda Seite 72
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von Bogenbas »

benzi hat geschrieben: 10.03.2026, 12:14 PS lustig, gerade entdeckt, Murat mischt an diesen Bogen koreanischen mit türkischen Griffaufbau...
Stefan Kaletsch-Leesker hat im Heft TB 61 auch nen Beitrag über den Bau von koreanischen Kompositbögen geschrieben. Er baut sie ebenfalls mit nem Griff wie bei den Osmanischen...
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Bogenbas
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von Bogenbas »

Chirurg hat geschrieben: 10.03.2026, 11:49 Das mit der Dicke und dem Auslaufen der Fadeouts sollte passen. Unbedingt dann Sehnenwicklung und erst wenn die vollständig trocken und geschrumpft ist eine Fadenwicklung! Dann erst Biegen. Fürs Finish die Wicklung wieder runter und zB. Rohhaut oder Papierbirkenrinde drauf und dann wieder Fadenwicklung mit Epoxy getränkt. LG Stephan
Danke, mach ich 😊
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von Bogenbas »

Da ich wieder arbeiten gehe und die Gartenarbeiten los gehen, geht's hier nur in kleinen Schritten voran...
Heute hab ich die Breite im äußeren Wurfarmbereich nochmal reduziert. Ich schätze schmale Exemplare haben an den Enden wenig verjüngung und breitere entsprechend mehr. Meiner liegt im Hauptbiegebereich bei etwa 31mm breite. Und da kommt ja auch noch Sehne und ein Finish drüber. Die Originalen bewegen sich zwischen 25 und 30mm. Den Griff hab ich auch mal ausgeformt. Zu mehr bin ich nicht gekommen.
20260320_125255.jpg
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von Hieronymus »

Wenn du drei Schichten Sehne machen willst, dann kommt da noch 5-6mm an Breite dazu + Finish. Das heißt du wärst dann bei min. 36mm. Wie stark ist er jetzt mit Horn?

LG Markus
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von benzi »

Hieronymus hat geschrieben: 20.03.2026, 14:52Wie stark ist er jetzt mit Horn?

LG Markus
Dass man Rahmen und Horn für sich biegen kann, das habe ich mittlerweile verstanden, aber dass ich den Rahmen mit dem Horn biegen und messen kann, könnte mir das jemand erklären bitte... meiner intuitiven Sichtweise nach müsste es den Rahmen am Rücken doch gnadenlos zerreißen, warum nicht?

Liebe Grüße
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von Bogenbas »

Hieronymus hat geschrieben: 20.03.2026, 14:52 Wenn du drei Schichten Sehne machen willst, dann kommt da noch 5-6mm an Breite dazu + Finish. Das heißt du wärst dann bei min. 36mm. Wie stark ist er jetzt mit Horn?

LG Markus
Ich denke ich bleib bei 2 Schichten Sehne. Von den Videos der Koreaner kann man schwer ableiten wie viele gemacht wurden. In einem Video war ich der Meinung sogar 4 Schichten gezählt zu haben, im Buch von Karpowicz wird beiläufig erwähnt, dass koreanische Komposits nur 2 Schichten bekommen haben... keine Ahnung wie verlässlich ich das einstufen soll, aber ich will ja auch bis Kolbingen startklar sein 😉.

@ benzi: mit stark meint er die dicke nehm ich an.

In der Hauptbiegezone liegt die dicke bei 7mm. Hälfte Bambus, hälfte Horn. Ich bin am überlegen das Bambus noch etwas dünner zu machen. So reflex wie der ist, könnte er mir sonst schnell zu stark sein. Und die Hauptbiegezone ist auch nur was um die 10cm lang, pro Wurfarm.
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von Hieronymus »

Bogenbas hat geschrieben: 20.03.2026, 16:52 @ benzi: mit stark meint er die dicke nehm ich an.
Ja natürlich meinte ich die Dicke...
Wenn du 2 Schichten Sehnen drauf machst, dann kommen ca. 4mm + Finish dazu, somit wäre der Bogen bei 35mm Breite und ca. 10mm dick . Es ist schwer zu schätzen aber 50+ alle mal.Zum Vergleich mein Sapbogen ist 14mm dick und 35mm breit.

LG Markus
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von Bogenbas »

Ja ich denk mal 35mm ist ne gute Breite für den ersten Koreaner. Ja echt schwer zu vergleichen. Wundert mich dass deiner bei 14mm dicke "nur" 65# hat (mal abgesehen davon dass er in der Zwischenzeit vermutlich noch zugelegt hat). Meiner hat hald weniger Hauptbiegezone, sollte dafür weiter außen aber auch noch leicht mitbiegen, hat viel mehr reflex und nen Bambuskern... bleibt spannend was da raus kommt :D
Aber ich denk den Kern mach ich noch von 3,5mm runter auf 3,2mm, sagt mir mein Bauchgefühl. Ich hab nur inzwischen echt schiss das die Klebefuge zwischen Bambus und Horn verhungert ist. Oder vielleicht die zwischen den Bambuslaminaten auch noch... Die Klebefuge sieht man im Prinzip über die ganze länge kaum bis garnicht...
Aber da hilft jetzt sowieso nur noch probieren :-[
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von Hieronymus »

Bogenbas hat geschrieben: 20.03.2026, 20:35 Wundert mich dass deiner bei 14mm dicke "nur" 65# hat (mal abgesehen davon dass er in der Zwischenzeit vermutlich noch zugelegt hat).
Du darfst nicht vergessen das mein Bogen Deflex im Griff ist ;)

LG Markus
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along

Beitrag von Bogenbas »

Das isn Argument :D
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